Schlagwort-Archive: Dienstwaffe

Sachsen-Anhalt: Polizei erschiesst Wolf nach Wildunfall

Brandenburg: Reproduzierendes Wolfsrudel auf Industriegelände

Auf der K2029 zwischen den Orten Schmerz und Schköna (Landkreis Wittenberg) ist am 10.03.2019 um 22.45 Uhr ein Wolf angefahren worden. Zirka zwei Kilometer vor dem Ortseingang Schköna wechselte plötzlich ein Wolf von rechts kommend über die Fahrbahn. Der 45-jährige Renault-Fahrer konnte nicht mehr bremsen, es kam zur Kollision mit dem Tier und zu Sachschaden am Fahrzeug. Nach der Begutachtung des verletzten Wolfes durch eine Amtstierärztin sowie Rücksprache mit einem Verantwortlichen des Wolfskompetenzzentrums wurde das Tier durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Beamten von seinen Leiden erlöst.

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Brandenburg: Kollision mit Wolf und Wildschwein auf A24

Polizist erlöst angefahrenen Wolf mit Dienstwaffe – neue Regelung für angefahrene Wölfe

Am 29. März ist es auf der A24 bei Meyenburg zu zwei Wildunfällen gekommen: Gegen 05.30 Uhr kollidierte der PKW eines 49-jährigen auf dem rechten Fahrstreifen mit einem plötzlich auftauchenden Wildschwein. Trotz Gefahrenbremsung konnte ein Zusammenstoß mit dem Tier nicht mehr verhindert werden. Das Wildschwein verendete vor Ort. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von etwa 5.000 Euro, so die Polizei. Am selben Tag um 22.55 Uhr überfuhr ein Lieferwagen einen auf der rechten Fahrbahn laufenden Wolf. Der Wolf wurde in den Straßengraben geschleudert und blieb dort schwerverletzt liegen. Die aufnehmenden Beamten mussten das Tier von seinem Leiden mit zwei Schuss aus der Dienstwaffe erlösen.

Was hier in einem Satz so nebenbei verkündet wird, ist eine beachtliche Neuerung: Der erste Polizist, der in Brandenburg einen schwer verletzten Wolf nach einem Verkehrsunfall mit der Dienstwaffe erlöst hatte, musste ein Disziplinarverfahren über sich ergehen lassen: Er hätte ein so streng geschütztes Tier nicht aufgrund seiner laienhaften Einschätzung erlösen dürfen, hieß es, stattdessen hätten Experten hinzugezogen werden müssen, die zu entscheiden hätten, ob das Tier eingeschläfert oder tiermedizinisch behandelt wird.

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Hagen: Riesenschweinerei in der Fußgängerzone

“Überläufer nennt der Jäger ein heranwachsendes Wildschein”, weiß die Polizei NRW in einer Pressemitteilung zu einem Vorfall, der sich am Dienstag Nachmittag in der Hagener Fußgängerzone ereignete: “Und mit einem solchen hatte es die Polizei in der Hagener Innenstadt zu tun. Ein etwa 40 kg schwerer Halbstarker (Das Gewicht des Wildschweins wurde mittlerweile auf ca. 60 Kg nach oben korrigiert) hatte sich offensichtlich verirrt, lief von der Kampstraße aus in Panik durch den Seiteneingang in ein großes Kaufhauses und durch den Haupteingang in die belebte Fußgängerzone.

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