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Jäger beleidigt – Präsident von Tierschutzpartei verurteilt

Der Präsident der Europäischen Tierschutzpartei Enrico Rizzi ist wegen Beleidigung eines Jägers zu einer Strafe von 5000 Euro und Schadensersatz in Höhe von 34.000 Euro verurteilt worden. Das Kassationsgericht in Rom hat die Beschwerde Rizzis gegen das Urteil in zweiter Instanz abgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig. Rizzi hatte im November wenige Minuten nach dem Tod des Regionalratspräsidenten von Trentino-Südtirol, Diego Moltrer, übelste Beleidigungen in einer Radiosendung und auf Facebook verbreitet und damit eine Welle wüster Beschimpfungen des Verstorbenen losgetreten. Moltrer war auf einem Jagdausflug an einem Herzinfarkt verstorben. Unter anderem waren Worte wie Attentäter, Mörder, Schuft, feige und berüchtigt gefallen. Rizzis Verteidiger erklärten, es habe sich um “moralische Kritik” gehandelt, er habe nicht die Absicht gehabt, eine moralische Kritik oder Beleidigung auszusprechen. Die Richter wiesen diese Darstellung zurück.

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Wegen Beleidigung von Jäger: Präsident der Tierschutzpartei verurteilt

Der Präsident der Europäischen Tierschutzpartei, Enrico Rizzi (27), ist von einem Gericht in Trient (Südtirol) zu einer Haftstrafe von zwei Monaten auf Bewährung und zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil er einen Jäger in verleumderischer Weise beleidigte. Rizzi hatte wenige Minuten, nachdem der Tod des Regionalpräsidenten Diego Moltrer bekannt geworden war, auf Facebook seiner Freude über das Dahinscheiden des Jägers Ausdruck verliehen. Moltrer starb 2014 im Alter von 48 Jahren auf einem Jagdausflug an einem Herzinfarkt, er hinterließ seine Frau und drei Kinder. Er wünsche sich, dass alle Jäger das gleiche Ende nehmen wie Moltrer, hatte Tierfreund Rizzi auf Facebook gepostet. Nun wisse er, was es heiße, zu sterben. Seine Ausfälle hatte er dem Onlineportal Trentino zufolge mit etlichen Glücks-Emoticons garniert. In einem Radio-Interview hatte Rizzi zudem bekräftigt, wie “glücklich über den Tod” des “berüchtigten, feigen Mörders” er sei. Für diese Äußerungen hat das Gericht ihn nun zu der Bewährungsstrafe und zu Schadensersatzzahlungen von jeweils 6000 Euro an jedes von Moltrers drei Kindern und seine Ehefrau, sowie jeweils 5000 Euro an dessen Schwester und Mutter verurteilt. SE

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