Schlagwort-Archive: Die Linke

Brandenburg: Linke stellt Positionspapier zur Forstpolitik vor

“Nicht Wald vor Wild sondern Wald und Wild”

Die Brandenburger Landtagsfraktion der Partei Die Linke hat ein Positionspapier zur Forstpolitik einstimmig beschlossen. “Hintergrund sind zum einen die Herausforderungen für den Wald in Zeiten des Klimawandels, zum anderen die andauernden Diskussionen über Aufgaben, Struktur und Personalentwicklung der Landesforstverwaltung”, heißt es dazu auf der Internetseite der Partei. Zur Jagd heißt es in dem Positionspapier: Bei den jagdrechtlichen Regelungen sollten sowohl ein gesunder Wildbestand als auch die Reduzierung von Verbissschäden, um Naturverjüngung ohne Zäunung zu ermöglichen,beachtet werden. Das Wildmanagement  entscheidet mit darüber, wie sich ein gesunder Waldbestand entwickeln kann. Dabei geht es nicht um die Formel „Wald vor Wild“ sondern um „Wald und Wild“.”

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ASP: Prof. Pfannenstiel fordert Biosicherheit statt Vernichtungskrieg

In einem Offenen Brief an den Linken-Kreistagsabgeordneten Thomas Singer kritisiert der Biologe Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel Forderungen nach der “Pille für die Sau” und schlägt wirksamere Maßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest vor. Im folgenden veröffentlichen wir den Offenen Brief im Wortlaut:

Pille für Wildschweine ?

Sehr geehrter Herr Singer,

alle Experten, auch die damit befassten Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts, sind sich über den Weg einig, den die Afrikanische Schweinepest (ASP) mit größter Wahrscheinlichkeit nach Deutschland nehmen wird. Der Mensch wird Vektor sein und nicht das Wildschwein. Allerdings wird die lokale Verbreitung der Seuche in Wildschweinbeständen durch hohe Individuendichten begünstigt. Insofern kommt dem Absenken von Wildschweinbeständen durchaus Bedeutung zu. Für Risiko und Wahrscheinlichkeit des Eintrags der Seuche nach Deutschland sind unsere Wildscheinbestände jedoch ohne Belang. Leider ist dieser Umstand in der Gesellschaft kaum bekannt. Auch Sie scheinen sich dieser Tatsache nicht bewusst zu sein.

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Sachsen-Anhalt: Linke fordert nächste Waffenrechtsverschärfung

An dem Tag, an dem die jüngste Waffenrechtsverschärfung in Kraft tritt (nämlich heute, JAWINA berichtete), fordert die sachsen-anhaltinische Linken-Abgeordnete Henriette Quade bereits die nächste Verschärfung. Weil 28 Rechtssxtremisten in Sachsen-Anhalt Legalwaffen besitzen, sollen nach dem Wunsch Quades sämtliche Legalwaffenbesitzer einer Regelabfrage durch den Verfassungsschutz unterworfen werden. Zur Begründung führt Quade vor allem Aktivitäten mit illegalen Waffen an: So erklärte gegenüber der Tageszeitung Volksstimme, es habe “in den vergangenen Jahren immer wieder erschreckend große Waffenfunde im Spektrum von Neonazis gegeben” und beim “illegalen Internethandel mit dem zynischen Namen ,Migrantenschreck’ wurden in Sachsen-Anhalt Waffen gekauft.” Das Waffenrecht müsse daher dringend verschärft und die rechtsextreme Szene stärker kontrolliert werden.

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