Schlagwort-Archive: DFO

Spitzensportler in Not: Wenn der Habicht Hilfe braucht

Deutscher Falkenorden (DFO) und Deutscher Jagdverband (DJV) stellen Film zur Arbeit von Auffangstationen für Greifvögel und Eulen vor

Ein plötzlicher Kälteeinbruch, eine geschlossene Schneedecke wie aktuell in Norddeutschland: Harte Zeiten für Habicht, Sperber, Turmfalke und Co.. Hungrig verlieren Greifvögel ihre natürliche Scheu vor menschlichen Behausungen, Autobahnen oder Zugtrassen: Sie kontrollieren vermehrt Böschungen von Straßen nach verunfallten Kleintieren oder beginnen in Taubenschläge einzubrechen. Oft kollidieren sie dann mit Fahrzeugen oder Fensterscheiben und werden verletzt oder extrem geschwächt aufgegriffen. Schnelle und fachkundige Hilfe bieten spezialisierte Tierärzte, Jäger und Falkner. Sie betreiben deutschlandweit ehrenamtlich Stationen, die sich der Pflege verunfallter oder ausgehungerter Greifvögel sowie der Aufzucht verwaister Jungvögel verschrieben haben. Die Arbeit dieser Stationen haben Deutscher Jagdverband (DJV) und Deutscher Falkenorden (DFO) in einem kurzen Film zusammengefasst. Da sich die Pflegestellen fast ausschließlich über Spenden finanzieren, rufen beide Verbände jetzt zu Spenden auf.

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Fachwissen ausgezeichnet: Falkner erhält Tierschutzpreis

Deutscher Jagdverband (DJV) und Deutscher Falkenorden (DFO) gratulieren

Den Tierschutzpreis der Bayerischen Staatsregierung erhielt in diesem Jahr der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Falkenorden e.V., Ferdinand Baer, der seit seinem 14. Lebensjahr Falkner ist. Er ist ehrenamtlicher Leiter der LBV-Pflegestation Regenstauf und wurde für sein Engagement im aktiven Greifvogelschutz ausgezeichnet. „Tierschutz hat viele Facetten. Und gerade der Tierschutz im Bereich Wildtiere und insbesondere Greifvögel und Eulen setzt ein hohes Maß an Wissen über die Lebensweise und den Umgang und die Haltung dieser Tiere voraus, weshalb gerade Falkner sich gut in diesem Bereich einbringen können“, so Baer.

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DJV: Rettet das Rebhuhn

Viele Jäger bemühen sich um Bestandserhaltung oder Wiederansiedlung des Rebhuhns in ihren Revieren. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Deutsche Falkenorden (DFO) haben nun einen sehenswerten, etwa zehnminütigen Lehrfilm britischer Jagd- und Naturschutzverbände zu Rebhuhnhege synchronisieren lassen.

Das Rebhuhn ist einer der großen Verlierer der industriellen Landwirtschaft in Großbritannien und in Deutschland. Seit den 1950er Jahren setzen ihm verstärkter Pestizideinsatz, der Verlust von Hecken und dicht gesäter Weizen stark zu. Hinzu kommt ein deutlicher Anstieg von räuberischen Arten (Prädatoren). Allein in Großbritannien hat der Rebhuhnbesatz in den letzten 40 Jahren um 86 Prozent abgenommen. Der British Falconers Club (BFC) und der Game & Wildlife Conservation Trust (GWCT) kämpfen seit Jahren für den Schutz des Rebhuhns. Im Film “The return of the grey partridge” (Die Rückkehr des Rebhuhns) zeigen die Verbände, wie man das Rebhuhn wieder ansiedeln kann. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Deutsche Falkenorden (DFO) haben den Film nun synchronisiert, um in Deutschland auf die vielfältigen Möglichkeiten beim Rebhuhnschutz hinzuweisen.

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Greifvogelschutz: Natur- und Artenschutzverbände fordern Pilotprojekt

In einer gemeinsamen Pressemeldung fordern Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV), der Deutsche Falkenorden Baden-Württemberg (DFO) und der Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA) fordern Maßnahmen gegen die Vergiftung von Greifvögeln. Darin heißt es: “Wenn Wolf oder Luchs sich bei Haustieren bedienen, werden die betroffenen Landwirte entschädigt. Nicht so bei Greifvögeln. Die jüngsten Vergiftungen zeigen, dass es zur Lösung von auftretenden Konfliktfällen bei Geflügel- und Taubenhaltern neuer Wege bedarf: „Der Rechtsrahmen zur Verfolgung krimineller Handlungen gegen Greifvögel ist ausreichend und unmissverständlich. Greifvögel sind mehrfach geschützt: Die sich aus jagd- und naturschutzrechtlichen Regelungen ergebenden Strafen sind empfindlich hoch und haben abschreckenden Charakter“, so Landesjägermeister und Rechtsanwalt Dr. Jörg Friedmann.

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DJV und DFO lehnen Totalverbot des Habichtskorbs ab

In der vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) veröffentlichten „Resolution zur illegalen Verfolgung von Greifvögeln in Deutschland“ werden einige Forderungen gestellt, die Deutscher Falkenorden (DFO) und Deutscher Jagdverband (DJV) ablehnen. Auf einer Fachtagung Ende Februar 2015 von Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) und NABU zum Vogel des Jahres, dem Habicht, hatte der NABU einen fertig ausformulierten Resolutionstext ausgelegt, den jeder Tagungsteilnehmer unterschreiben sollte. Darin enthalten, die Forderung nach einem „Verbot des Verkaufs und Besitzes von Habichtsfangkörben und ähnlichen Fallen“. Die DFO- und DJV-Vertreter wiesen während der Tagung eindringlich auf die Unsinnigkeit einer solchen Forderung hin. Beide Verbände rufen dazu auf, künftig Resolutionen und andere Veröffentlichungen zum Greifvogelschutz partnerschaftlich zu entwickeln. Und zwar wissensbasiert und praxisorientiert.

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Federspiele

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Der Falkner hat den Habicht auf der Faust. Das Frettchen ist in den Kaninchenbau eingeschlieft, in angemessener Entfernung kauert der Frettchenführer im Gras. Es ist ganz still, kein Wort, kein Hundelaut, kein ferner Schrotschuss beeinträchtigt die Stille – Beizjagd ist lautlose Jagd.

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