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Deutscher Jagdrechtstag beschäftigt sich mit den Themen Wolf und ASP

Der Deutsche Jagdrechtstag hat vom 4. bis zum 9. November in Berlin getagt. 70 Fachexperten unterbreiten Empfehlungen für die Bundesregierung. Hier ist die Übersicht.

Der Deutsche Jagdrechtstag hat bei seiner jährlichen Tagung in Berlin zu aktuellen jagdrechtlichen Fragen mit Empfehlungen ein Resümee seiner Beratungen gezogen. Im Rahmen der Veranstaltung befassten sich die Teilnehmer mit neuen Entwicklungen im Jagdrecht von Bund und Ländern sowie in zugehörigen Rechtsgebieten. Die Vorträge und Diskussionen thematisierten unter anderem Rechtsfragen im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) und der Rückkehr des Wolfes sowie Fragen der waffenrechtlichen Zuverlässigkeit, der Fangjagd und des Umgangs mit Wildtieren in der Stadt. An der Tagung nahmen rund 70 Experten teil, insbesondere Rechtsanwälte sowie Vertreter von Politik, Behörden, Gerichten und Verbänden.

Die Empfehlungen finden Sie hier.

Beitragsbild: Die Teilnehmer befassten sich mit neuen Entwicklungen im Jagdrecht von Bund und Ländern. Quelle: Hertl/DJV

Empfehlungen des Deutschen Jagdrechtstages 2017

Der Deutsche Jagdrechtstag 2017 hat folgende Empfehlungen ausgesprochen:

I. Eigenständigkeit der Rechtskreise

Das Jagdrecht als eigenständiger Rechtskreis beinhaltet

– Natur- und Artenschutz,

– Managementmaßnahmen zum Schutz sowohl von Wild als auch anderen wildlebenden Tierarten (zum Beispiel vor invasiven Arten),

– Tierschutzaspekte.

Die Gesetzgeber und Regierungen auf Bundes- und Landesebene sind aufgefordert, diese Eigenständigkeit des Rechtskreises Jagd zu respektieren und zu stärken. Dies gilt auch und insbesondere bei der Umsetzung der EU-Umweltstrafrechtsrichtlinie in der Bundeswildschutzverordnung.

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Empfehlungen des Deutschen Jagdrechtstags 2015 verabschiedet

Die Empfehlungen des Deutschen Jagdrechtstags  (DJRT) 2015, der vom 2. bis 5. November in Warnemünde stattfand, sind veröffentlicht worden. Die Juristen fordern den Bundesgesetzgeber auf:

  • – Regelungen zur Verwendung bleireduzierter Munition bei der Jagdausübung
  • – zum Einsatz von Schalldämpfern
  • – über einen Schießübungsnachweis und
  • – betreffend der Mindestanforderung der Jägerprüfung einschließlich der Qualifikation zur Fangjagd

zu verabschieden. Die sei erforderlich, “um einer weiteren praxisfremden Zersplitterung des Jagdrechts entgegenzuwirken”, so der DJRT. Damit könne auch ein Streit über die Länderkompetenzen in Fragen des Jagd- und Waffenrechts vermieden werden. Der Jagdrechtstag betonte die Notwendigkeit, Kernbereiche des Jagdrechts so zu regeln, dass sie einheitlich für das gesamte Bundesgebiet gelten, sofern dem keine zwingenden landespezifischen Belange entgegenstehen.

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Deutscher Jagdrechtstag: “Nicht die Jagd bedarf der Rechtfertigung, sondern ihre Einschränkung.”

Jagdrechtsexperten warnten beim 24. Deutschen Jagdrechtstag (DJRT) in Krefeld vor einer Aushöhlung des Jagdrechts durch staatliche Eingriffe. In ihrer Abschlusserklärung stellten die Jagdrechtler klar, dass “das Jagdrecht und das Jagdausübungsrecht (Nutzung des Jagdrechts) Bestandteile des grundgesetzlich geschützten Eigentumsrechts nach Art. 14 GG sind.” Dies sei bei Novellierungen der Jagdgesetze zu beachten. Grundeigentümern und Jagdausübungsberechtigten stehe ein subjektives Abwehrrecht gegen staatliche Eingriffe zu.

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