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Meldung über von Wölfen im Schlaubetal getötete Hunde höchstwahrscheinlich Fake

Bei der seit gestern auf Whatsapp kursierenden Meldung, derzufolge mehrere Hunde bei einer Jagd im Schlaubetal von Wölfen getötet worden sein sollen, handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen höchstwahrscheinlich um ein Fake.

Denn:

1) Das geschilderte Szenario ist für sich genommen schon äußerst unwahrscheinlich. Auf JAWINA sind diverse Fälle von Wolfsangriffen auf Jagdhunde (z.B. auch in Schweden, wo Wolfsangriffe bekanntlich noch vor dem Straßenverkehr unnatürliche Todesursache Nr. 1 bei Jagdhunden sind) dokumentiert worden. In allen diesen Fällen ist jeweils nur ein Hund getötet worden. Dass hier eine ganze Meute massakriert worden sein soll, erscheint kaum glaubwürdig, z.B., weil die Hunde – anders als eingepferchte Schafe – fliehen könnten.

2) Zu bedenken ist auch, dass das Szenario mit einer Geräuschkulisse verbunden wäre, die auf einer Drückjagd mit den üblichen Abständen zwischen den Ständen keinesfalls unbemerkt bleiben würde. Folglich würden Hundeführer versuchen, ihren Hunden zu Hilfe zu kommen und die Wölfe zu verscheuchen. Und es wäre bei dieser Zahl von toten Hunden mit ziemlicher Sicherheit auch der eine oder andere Wolf auf der Strecke geblieben…

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Rätsel um Skoda beißenden Drahthaar gelöst

Das Rätsel um den Jagdhund der Rasse Deutsch Drahthaar (DD), der Mitte Juli im brandenburgischen Ziesar einen PKW der Marke Skoda attackierte und übel zurichtete (Link zum Bericht hier), ist gelöst: Als die Besitzerin des malträtierten Autos die Motorhaube öffnete, sprang eine Katze heraus, wie die MAZ berichtet. Der Jagdhund soll nach dem Vorfall bereits wieder unbeaufsichtigt in Ziesar herumgestreunt sein. Auf den Hundehalter – der MAZ zufolge ein Jagdpächter aus dem Jerichower Land – kommt nun in mehrfacher Hinsicht Ärger zu: Zum einen die Schadensersatzforderung der Autobesitzerin, außerdem prüft das Ordnungsamt, ob ein Verstoß gegen die Hundehalterverordnung vorliegt – und der Anwohner, der den DD nach dem Beißvorfall mit dem Skoda angeleint und einige Tage versorgt hatte, hat Anzeige gegen den Hundebesitzer erstattet: Der Betreuer des Hundes sei von der Polizei nicht über die bevorstehende Abholung informiert worden und habe daher zunächst “skeptisch” auf die Forderung nach Herausgabe des Hundes reagiert, so die MAZ. Daraufhin habe der Jäger den schwerbeschädigten Rentner “am Hals gepackt”, seinen Hund gegriffen und ins Auto verfrachtet. Klingt ganz nach einem weiteren Fall gelebter Öffentlichkeitsarbeit, einer kernigen Verteidigung des Ansehens der Jägerschaft durch einen beherzten Weidmann… SE

Beitragsbild: Deutsch Drahthaar (Archivbild). Foto: SE