Schlagwort-Archive: Damhirsch

Qualvoller Tod durch Müll in der Landschaft

Zur Müllsammelaktion des DJV schreibt JAWINA-Leser HS aus Niedersachsen:

“Moin,

bei uns, in einem Revier im östlichen Niedersachsen, wurde kürzlich ein verendeter Damhirsch gefunden. Das Stück machte einen abgemagerten Eindruck, etwas Draht und etwas Bindegarn hingen lose in seinen Stangen, stranguliert hatte es sich jedoch nicht.

Bei näherer Betrachtung war festzustellen, dass der Draht auf der einen Kopfseite im Unterkiefer verschwand und auf der andere Seite wieder austrat. Im Äser war nur vertrocknetes Herbstlaub als „letzter Bissen“ zu finden. Im Pansen befand sich ebenfalls nur trockenes Herbstlaub, weitestgehend unzerkaut und in nicht-breiiger Konsistenz – eben Herbstlaub.

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NRW: Wölfe reißen zehn Damhirsche im Gatter

Zwei Meter hohen Metallzaun überwunden

Bei Dinslaken (Kreis Wesel) sind elf Stück Damwild mit hoher Wahrscheinlichkeit einem Wolfsangriff zum Opfer gefallen. Der Besitzer fand zunächst zehn tote Damhirsche in dem Gatter, ein weiterer erlag bald darauf seinen schweren Verletzungen. Wie der oder die Wölfe den zwei Meter hohen massiven Metallzaun überwinden konnten, ist Medienberichten zufolge unklar. Der Zaun soll jetzt zusätzlich mit Elektrolitze gesichert werden. Mitarbeiter des Landesamts für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) haben zwecks DNA-Analysen Proben der getöteten Stücke entnommen. Endgültige Ergebnisse werden in etwa vier Wochen vorliegen. Der nordrhein-westfälische Kreis Wesel ist seit Anfang Oktober offiziell als “Wolfsgebiet” ausgewiesen. red.

Beitragsbild: Damhirsch (Archivbild). Foto: SE

Sachsen: Wolf hetzt Hirsch durch Ortschaft

+++ Wölfe: Unterstützung für Abschussforderung des Reiterpräsidenten – SPD und Grüne dagegen +++ Bayern: Reh nach Wildunfall mitgenommen, zerlegt und eingefroren +++ Schweiz: Keine Abschussgenehmigung für Wölfe im Wallis +++

In Cunnewitz (Landkreis Bautzen) hat ein Wolf einen Damhirsch nachts durch die Ortschaft gejagt. bei seiner Flucht trampelte das panische Tier einen Zaun nieder, zerstörte Glasscheiben und prallte schließlich gegen ein massives Tor, woraufhin es verendete. Bewohner wurden aus dem Schlaf gerissen, der Wolf flüchtete, wie Radio Lausitz (mit Bildern des Vorfalls) berichtet. Ein weiterer Hirsch wurde in unmittelbarer Nähe gerissen und mit heraushängenden Gedärmen gefunden, möglicherweise von dem selben Wolf. Cunnewitz liegt im Bereich des Rosenthaler Rudels bzw. der Rosenthaler Rudel, es gibt Hinweise auf ein zweites Rudel in dem Gebiet. Die Anwohner von Cunnewitz fordern Radio Lausitz zufolge, dass die Politik endlich Schritte einleite, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole. Wölfe, die sich Siedlungen näherten oder Nutztiere rissen müssten “ohne Wenn und Aber” abgeschossen werden. Sie hätten Angst, dass sich ähnliche Vorfälle wiederholten. red.

Beitragsbild: Damhirsch. Foto: SE