Schlagwort-Archive: Cuxhaven

Niedersachsen: Cuxhavener Wolfsrudel wird besendert

+++ Brandenburg: Frauendorfer Agrargenossenschaft will nach Kälberrissen Antrag auf Wolfsentnahme stellen +++

Umweltminister Olaf Lies hat gestern (Freitag) die Besenderung von Wölfen im Cuxhavener Raum zu Managementzwecken angeordnet. Die Durchführung erfolgt durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Zusammenarbeit mit wildbiologischen Fachleuten. In den letzten Wochen ist es vermehrt zu Nutztierrissen im Landkreis Cuxhaven gekommen. Insgesamt wurden in den letzen Tagen acht Nutztierschadensfälle aus dem Landkreis Cuxhaven gemeldet. In zwei Fällen kam ein Rind und in den anderen Fällen Schafe zu Tode.

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Niedersachsen: Wolfsberater empfiehlt Abschuss von fünf Jungwölfen

+++ Sachsen-Anhalt: Wölfe reißen acht Schafe bei Burg +++ Italien: Region Toskana will 26 Wölfe entnehmen lassen +++ Sachsen-Anhalt: Gutachter bestätigen: 39 bei Wittenberg gerissene Schafe sind Wolfsopfer – Landesumweltamt: Schäfer haben Mitschuld +++

Der Wolfsberater Hermann Kück hat den Abschuss von fünf Jungwölfen im Kreis Cuxhaven empfohlen. Die Elterntiere der im Mai 2016 geborenen Welpen seien frühzeitig gestorben, so dass die Jungtiere nie gelernt hätten, Wild zu erbeuten. Stattdessen hätten sie gelernt, wie einfach es sei, Nutztiere zu reißen. In wenigen Monaten würden die Wölfe geschlechtsreif werden und ihr Wissen an ihre Jungtiere weitergeben, warnt Kück. Es bliebe nicht viel Zeit zum Handeln. Der Abschuss der Tiere sei zumindest zu diskutieren, so Kück. red.

Beitragsbild: Leichte Beute – gerissenes Schaf. (Archivbild) Foto: SE

Wegen Wolf: Kita setzt Wandertage aus

Zwei Kitas im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven haben nach Abstimmung mit den Gemeinden die Wandertage für die Kinder vorerst ausgesetzt. Nach den jüngsten Wolfssichtungen seien Ausflüge mit zwei Erzieherinnen für eine Kindergruppe “nicht mehr zu verantworten”, berichtet das Internetportal nord24. In dem Wissen, “dass man auf einen Wolf treffen könnte, der sich nicht typisch verhält”, werde derzeit auf Wanderungen und Ausflüge generell verzichtet, erklärte der für die Kitas zuständige Gemeindemitarbeiter gegenüber nord24. Bei einem Elternabend solle geklärt werden, wie sie Situation eingeschätzt werde. Nur mit Unterstützung der Eltern, die als Begleiter für die Wandertage gewonnen werden sollen, könnten die Freiluftaktivitäten wieder aufgenommen werden. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten und zitierten Beitrags auf nord24. (Bildschirmfoto, Ausschnitt).

Toter Wolf im Landkreis Cuxhaven

Landesjägerschaft Niedersachsen setzt 3000 Euro Belohnung aus

Am 25. September 2016 ist im Landkreis Cuxhaven nach Informationen des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) ein toter Wolf aufgefunden worden. Die genaue Todesursache müsse noch geklärt werden. Die Art der Verletzungen lasse die Vermutung zu, dass der Wolf möglicherweise geschossen wurde. Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) zeigt sich in einer ersten Reaktion zutiefst erschüttert: “Klar ist, bewahrheiten sich die ersten Informationen, liegt hier ein schwerer Verstoß gegen das Naturschutzgesetz vor. Losgelöst von den noch vielen offenen Fragen, verurteilen wir eine solche Tat auf das Schärfste und erstatten daher Anzeige gegen unbekannt”, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen – seit 1979 anerkannter Naturschutzverband.

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Cuxhaven: Wolf reißt trächtiges Rind

Wölfe haben im Naturschutzgebiet Armstorf-Langes Moor ein trächtiges Rind gerissen. Das Tier wurde aus einer Herde von elf Jungrindern herausgelöst und über einen Kilometer weit gehetzt, bis es in einem Graben landete, wo es von den Wölfen gerissen und teilweise verspeist wurde. Dies berichtet das Onlineportal Nord24. Der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann sprach aufgrund des Vorfalls von einer neuen Dimension in der Wolfsproblematik: “Das ist der erste Angriff auf ein ausgewachsenes und noch dazu tragendes Rind – ein Szenario, das Wolfsbefürworter bislang kategorisch ausgeschlossen haben”, so Angermann. Der Vorfall mache deutlich, dass im Hinblick auf die Ausbreitung des Wolfes in Niedersachsen dringender Handlungsbedarf bestehe. „So kann es nicht weitergehen. Die Grünen-Minister Wenzel und Meyer müssen endlich eine Lösung finden. Auf Dauer wird sich der maximale Schutz des Wolfes nicht mit der für den Agrarstandort Niedersachsen existentiellen Weidetierhaltung vereinbaren lassen“, so Angermann.

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