Schlagwort-Archive: Christian Schmidt (CSU)

“Auslegungshilfe beim Elterntierschutz”

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt über Saufänge, Bachenabschuss Elterntierschutz

Von Minister zu Minister: Auf Anfrage von Robert Habeck, Umweltminister in Schleswig-Holstein und Bundesvorsitzender der Grünen, erläutert Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) mit Hinblick auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) in einem Brief “den Stand der Abwägungen in meinem Haus zwischen der Notwendigkeit einer effizienten Seuchenbekämpfung einerseits und dem hohen Gut des Tierschutzes andererseits.” Wir dokumentieren das der Red. vorliegende Schreiben für JAWINA-Leser im Wortlaut.

Weiterlesen

Bundeslandwirtschaftsminister fordert Senkung des Schutzstatus von Wölfen

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat den maltesischen EU-Umwelt-Kommissar Karmenu Vella (67) per Brief aufgefordert, den Schutzstatus von Wölfen abzusenken, berichtet die Bild-Zeitung. Die in Deutschland heimische Wolfspopulation solle nicht mehr in Anhang IV der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie gelistet werden, sondern in Anhang V überführt werden, wie es in anderen Mitgliedsstaaten bereits erfolgt sei. Diese Herabstufung des Schutzstatus würde eine Bejagung der Wölfe ermöglichen. Schmidt begründet seine Forderung mit dem angeblichen Tötung einer britischen Touristin durch Wölfe in Griechenland (JAWINA berichtete). Er wolle nicht, dass “so etwas” auch bei uns passiere, sagte Schmidt der Bild-Zeitung, die Zeit des Redens sei vorbei. Der Wolfsbestand müsse “auch durch Abschüsse” so reguliert werden, dass für Menschen und Nutztierhaltung keine Gefahr vom Wolf ausgehe. Erst nachdem es zu Zwischenfällen gekommen sei, wachten die Ideologen endlich auf – eine Einschätzung hinsichtlich des Aufwachens, die man nicht teilen muss, wenn man die einschlägigen “Wolfs-Experten” so reden hört

Weiterlesen

Bundesagrarminister fordert Abschussquote für Wölfe

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat eine Abschussquote für Wölfe gefordert. In einem Interview mit der Samstagausgabe der Bild-Zeitung erklärte Schmidt, es gehe nicht darum, jeden einzelnen Wolf zu bekämpfen. Er gehöre zu unserem Ökosystem und habe ein Existenzrecht. “Aber wir können nicht warten, bis der Wolf zur Gefahr für  Menschen wird. Wir müssen jetzt handeln”, sagte Schmidt. Erforderlich sei ein Wolfsmanagement, um den Bestand so zu regulieren, dass der Wolf auch langfristig seinen Platz in Deutschland behalten könne.

Schmidt erklärte, “Wir kommen an den Punkt, wo wir im Rahmen der Bestandskontrolle über eine begrenzte Abschussfreigabe für Wölfe reden müssen.” In anderen Ländern gäbe es bereits Abschussquoten für Wölfe. So etwas brauche Deutschland auch. SE

Beitragsbild: Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU). Quelle: Christian Schmidt