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“Parteifilzdurchsetztes DJV-Präsidium”?

Eine Gruppe von “AfD-nahen Jägerinnen und Jägern aus Hessen” fühlt sich vom Deutschen Jagdverband (DJV) diskriminiert, weil dieser die Partei bei seinen Wahlprüfsteinen nicht berücksichtigt hat. Wir dokumentieren die Beschwerde der AfDler und die Entgegnung des DJV.

Am 9.6 ging folgende Mail in der JAWINA-Redaktion ein:

Sehr geehrte Damen und Herren der Jagdpresse,

im Zuge der Bundestagswahl wird der Deutsche Jagdverband wie üblich seine  Wahlprüfsteine veröffentlichen. Wie zu erfahren war , hat der DJV die Alternative für Deutschland (AfD) , die mittlerweile in 13 Landtagen mit zum Teil bis zu 25 % Stimmenanteil gewählt wurde und gute Chancen hat,in den nächsten Bundestag einzuziehen , aus fadenscheinigen Gründen von der Befragung ausgeklammert. Die ebenfalls derzeit nicht im Bundestag vertretene FDP/DVP  hingegen wohl beteiligt.

Wir , eine Gruppe aus AfD nahen Jägerinnen und Jägern aus Hessen und z.T.  Mitglieder, sind  über diese willkürlichen Vorgehensweise eines angeblich neutralen Verbandes entsetzt und unglaublich enttäuscht; gerade weil die AfD bisher immer auf Betreiben von uns Jägern und Schützen in der Partei deutlich jagd-und waffenrechtsfreundliche Positionen in Ihrem Programm vertritt. Es zeigt hier  doch das schwarz-gelb und evtl. auch rot parteienfilzdurchsetzte DJV- Präsidium sein wahres,undemokratisches Gesicht. Wir werden uns dieses satzungswidrige Verhalten nicht gefallen lassen und hoffen , dass Sie dies ähnlich sehen und das Thema entsprechend aufgreifen !  Wir werden hier am Ball bleiben.

i.A.

Fritz Müller, Frankfurt a.M.

Wir haben diese Mail mit der Bitte um Stellungnahme an die Pressestelle des Deutschen Jagdverbands (DJV) weitergeleitet. Die Antwort des DJV geben wir im Folgenden im Wortlaut wieder:

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