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BfR: Handschuhe beim Aufbrechen schützen vor Hepatitis E

Studie bestätigt die Notwendigkeit sorgfältiger Hygienemaßnahmen bei der Gewinnung und Zubereitung von Wildschweinfleisch

Wildschweine können Träger des Hepatitis E-Virus (HEV) sein. Für Jäger besteht durch direkten Kontakt zu Wildschweinen bei der jagdlichen Gewinnung von Wildschweinfleisch deshalb ein erhöhtes Infektionsrisiko. „Dieses Risiko kann durch das Tragen von Handschuhen beim Aufbrechen und Zerlegen des Wildkörpers und der anschließenden Zubereitung von jagdlich gewonnenem Wildschweinfleisch erheblich verringert werden“, zieht  BfR-Präsident  Professor Dr. Dr. Andreas Hensel als Fazit aus den Ergebnissen einer neuen Studie, die das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Zusammenarbeit mit anderen Forschungseinrichtungen durchführte. „Jäger können sich durch das Tragen von Handschuhen folglich vor einer HEV-Infektion wirksam schützen.“ Das BfR nimmt diese Studie deshalb zum Anlass, auf seine Empfehlungen zu verbesserten Hygienemaßnahmen beim Aufbrechen, bei der Zerlegung und der Zubereitung von Wildschweinen – auch im Hinblick auf den Schutz vor anderen Infektionserregern – hinzuweisen.

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Am Montag: Bleifrei-Tagung im Livestream

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) stellt Projektergebnisse vor

Am Montag, 10. März, wird es noch einmal spannend um die Diskussion „Blei oder bleifrei?“: Das Bundesinstitut für Risikobewertung überträgt die Fachtagung „Wild – Gut erlegt?“ mit einem Videostream live im Internet unter www.erlesenfilm.de/bfr/deutsch.html. Eine englische Version finden Sie auf www.erlesenfilm.de/bfr/english.html. Der DJV ist vor Ort und berichtet mit einem Live-Ticker von der Veranstaltung auf www.jagdverband.de. Dort können Internetnutzer den Tagungsverlauf und wichtige Ergebnisse mit- und nachlesen und Fachfragen an den DJV stellen, die dieser dann beantworten wird.

PM DJV Bild: Bildschirmfoto der BfR-Internetseite vom Livestream