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Brandenburg: Kahlfraß im Kiefernwald

Trotz einer vor einigen Monaten erfolgten, sicheren Prognose durch Waldschutzexperten des Landesbetriebs Forst Brandenburg (LFB) ist es auf beträchtlichen Flächen sind nun hundert Hektar Wald in der Lieberoser und Reicherskreuzer Heide durch Kiefernspinner kahl gefressen worden. Darauf weist der LFB in einer aktuellen Pressemitteilung hin. Grund dafür ist demnach eine Bestimmung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Danach sei es generell verboten Pflanzenschutzmittel in Naturschutzgebieten einzusetzen. Diese Auflage bedeuten für ein Kiefernland wie Brandenburg nicht nur wirtschaftliche Schäden für den Waldbesitzer, sondern auch eine Entwaldung großer Flächen. Naturschutzverbände kritisieren den Spritzmitteleinnsatz im Wald, weil den Insektiziden nicht nur die für den Kahlfraß verantwortlichen Schädlinge, sondern auch zahllose andere Insekten zum Opfer fallen.

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