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Stadt Braunschweig unterstützt Jäger bei der “Schwarzwildreduzierung”

50 Euro Aufwandsentschädigung für Erlegung von Frischlingen bis 50 Kilo

Um der stark gestiegenen Schwarzwildbestände im Stadtgebiet und der dadurch verursachten erheblichen Flurschäden Herr zu werden, schlägt die Verwaltung dem Rat die Anschaffung einer mobilen Kastenfalle für Wildschweine aus städtischen Mitteln vor, die an die Jägerschaft ausgeliehen wird. Außerdem soll den Jägern künftig für im Stadtgebiet erlegte Jungtiere, so genannte Frischlinge bis 15 Kilogramm Gewicht eine Aufwandsentschädigung von je 50 Euro gezahlt werden.

„Die hohen Populationszahlen beim Schwarzwild sind mittlerweile ein erhebliches Problem“, stellt der für die Jagdaufsicht zuständige Ordnungsdezernent Claus Ruppert fest. Die Zahl der pro Jahr erlegten Tiere hat sich von 74 im Jahr 2013 auf 329 in 2018 mehr als vervierfacht. Insbesondere in den vergangenen drei Jahren wuchs sie erheblich an. Hohe Reproduktionszahlen und ein milder Winter taten ein Übriges: Die noch vorläufige Strecke für 2019 liegt bereits bei 246 Stück Schwarzwild.

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Braunschweig: Kanzelsäger als Bürgermeister?

Von unserem Gastautor Frank Martini, www.wildhygiene.de

Einen üblen Spaß haben Unbekannte mit dem CDU-Kandidaten für Wahl des Braunschweiger Oberbürgermeisters getrieben. Unter dem Namen Hennig Brandes erschien im Februar in einem linken Internetportal das vermeintliche Selbstbekenntnis des Politikers, er habe im örtlichen Querumer Forst “sechs Hochsitze auf den Boden gelegt”, damit seine “ehemaligen Jagdkollegen ihre rückwärtsegwandte Praxis so nicht weiter fortsetzen” könnten. Die “Jagd in unserer schönen Stadt” sei nicht weiter tragbar. Außerdem habe er “auch Lücken in einem Gehegezaun geschaffen”, damit “die Tiere sich freier bewegen können und bessere Chancen haben, bei Bedarf zu flüchten”.

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