Schlagwort-Archive: Brauchbarkeitsprüfung

Bayern: Landtagsabgeordneter scheitert mit Vorstoss für Brauchbarkeits-Verordnung

Der bayerische SPD-Landtagsabgeordnete Herbert Woerlein ist im Landtag mit seinem Vorhaben gescheitert, einen “Erlass einer landesgesetzlichen Regelung zur Feststellung der Brauchbarkeit von Jagdhunden” zu erwirken. Anlass dieses Vorstosses war einem Bericht der Main-Post zufolge der Besuch Woerleins bei einem Jägerstammtisch im Landkreis Augsburg. Die anwesenden Jäger taten offenbar, was mancher Weidmann bekanntlich (leider) gern und oft tut: Sich über andere Jäger und deren Hunde echauffieren: Es seien immer wieder Hunde auf Jagden unterwegs, die zur Jagd gar nicht taugten, selbst Möpse seien schon in Revieren gesichtet worden, klagten die Jäger. Wie gut und günstig muss es um die Jagd in Bayern stehen, wenn sich bajuwarische Weidmänner beim Besuch eines Landespolitikers über nichts anderes beklagen können, als über ihre Mitjäger! Der für Tierschutz stark engagierte Woerlein brachte sein Anliegen im Agrarausschuss des bayerischen Landtages zur Sprache, wo er der Main-Post zufolge feststellte, dass Bayern das einzige Land sei, in dem “nicht geprüfte Hunde auf Tiere losgelassen” werden dürften. (Was nicht stimmt, Berlin hat auch keine Brauchbarkeits-Verordnung).

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DJV: Bundesländer sollen Brauchbarkeitsprüfungen anerkennen

Treffen der Landesobleute für Jagdhundewesen

Die Obleute für das Jagdhundewesen aus den Landesjagdverbänden sowie Vertreter von DJV und Jagdgebrauchshundverband (JGHV) haben sich Anfang Oktober 2015 in der DJV-Geschäftsstelle in Berlin getroffen. Hauptthema waren die unterschiedlichen Prüfungen für die Brauchbarkeit von Jagdhunden. Fazit der Teilnehmer: Es wäre wünschenswert, wenn die Bundesländer die jeweiligen Brauchbarkeitsprüfungen gegenseitig anerkennen würden. So könnten einmal geprüfte Jagdhunde problemlos bundesweit zur Jagd eingesetzt werden.

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