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Brandenburg/Havel: Jäger zoffen sich mit Stadtverordneten

+++ Brandenburg: “Vorsätzliche Zerstörung durch unbekanntes Sprengmittel” – Hochsitz komplett zerlegt +++ Baden-Württemberg: Jäger wehren sich gegen Jagdeinschränkungen in Biosphärengebiet Schwäbische Alp +++ Baden-Württemberg: Nach tödlichem Familiendrama – Grüne fordern erneute Verschärfung des Waffenrechts, CDU prüft Handlungsbedarf +++ 

Anschuldigungen erheben, Forderungen stellen, aber null Entgegenkommen zeigen – die Jäger im Jagdverband Brandenburg/Havel haben davon genug und kritisieren die Stadtverordnetenversammlung in einem Offenen Brief zur “Schwarzwildbejagung und Prävention der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in der Stadt Brandenburg an der Havel”

Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut:

“Sehr geehrte Stadtverordnete,

in letzter Zeit wurde seitens der Stadtverwaltung und durch den Oberbürgermeister Herrn Scheller in den Medien und der SVV propagiert, dass die Jäger zu wenig Schwarzwild in der Stadt Brandenburg an der Havel erlegen. Da bisher die Jägerinnen und Jäger als Fachleute hier nicht gehört wurden, gibt uns dieses Anlass, hierzu Stellung zu beziehen.

Das Schwarzwildproblem (sofern es überhaupt eines ist) in den Ortslagen, ist nicht allein auf mutmaßlich extreme Bestände zurückzuführen. Es erklärt sich dadurch, dass die Schwarzkittel dieses Jahr weder im Feld (keine Erntereste vom Maisanbau) noch im Wald (keine Waldfrüchte: Eicheln, Bucheckern) Nahrung finden und nun in die Ortslagen ziehen, um insbesondere auf den Grünflächen nach Nahrung zu suchen.

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Tod auf dem Acker – Unglücksschütze war kein Jäger

Am Samstag, den 24. August, hat ein Mann einen Bekannten auf offenem Feld erschossen, weil er ihn  für ein Wildschwein hielt. Beide Männer waren nach derzeitigem Kenntnisstand des Landesjagdverbandes Brandenburg nicht im Besitz eines Jagdscheins.

Wie verschiedene Zeitungen berichteten, waren ein 73-jähriger Mann und sein 51 Jahre alter Bekannter am späten Samstagabend zum Jagen gegangen. Nachdem der Ältere ein Wildschwein gestreckt hatte, holte sein Begleiter das Auto und begab sich zu dem erlegten Tier. Der ältere vermutete im Mondschein ein weiteres Wildschwein und schoss erneut. Die Kugel traf den Mann tödlich. Gegenüber dem Landesjagdverband Brandenburg bekundeten ortsansässige Jäger, dass weder Schütze noch Opfer im Besitz eines Jagdscheins waren, jedoch verfüge der 73-jährige als Sportschütze über Schusswaffen.

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