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Klöckner für erleichterten Wolfsabschuss

Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) will den Abschuss von Wölfen in Deutschland erleichtern. In einem “Brandbrief” soll Klöckner Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) aufgefordert haben, “alle rechtlichen Möglichkeiten zur Reduzierung des Wolfsbestandes auszuschöpfen, die das internationale und europäische Artenschutzrecht bereithält”, wie RPonline berichtet. Die Wolfspopulation wachse um 25 bis 30 Prozent pro Jahr, entsprechend nähmen Nutztierrisse zu. Es lebten bereits über 600 Wölfe in Deutschland. Die vom Umweltministerium zugesagten Erleichterungen beim Abschuss sogenannter Problemwölfe reichen aus Klöckners Sicht nicht aus: Das Bundesnaturschutzgesetz müsse derart geändert werden, dass eine “gemäßigte Bestandsregulierung selbst für streng geschützte Arten” wie den Wolf ermöglicht werde, schrieb Klöckner laut RPonline. Klöckner fordere, bei der Erarbeitung von Vollzugshinweisen des Umweltministeriums für die Jäger beteiligt zu werden. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags auf RPonline. (Screenshot)

Junge Jäger üben massive Kritik an LJVB-Geschäftsführer

Die Arbeitsgemeinschaft Junge Jäger (AG) des Landesjagdverbands Brandenburg (LJVB) hat einen “Brandbrief” an das Präsidium des Verbandes aus Anlass des Rücktritts von LJVB-Vorstandsmitglied Udo Appenzeller (JAWINA berichtete) verfasst. Darin äußern die Jungen Jäger Verständnis für Appenzellers Rücktritt – und üben massive Kritik an LJVB-Geschäftsführer Matthias Schannwell. In dem von der AG-Sprecherin Katja Gottwald und ihrem Stellvertreter Claus Zidek unterzeichneten Schreiben, das der Red. vorliegt, heißt es: “Mit Erschrecken und großem Bedauern haben wir Udos Entscheidung zur Kenntnis genommen und so fühlen wir uns zu einer Stellungnahme verpflichtet. Nicht aus Anstand, sondern weil auch wir als AG Junge Jäger des LJV Brandenburg, viele seiner Punkte teilen.” Die AG bedankt sich für die “großartige Arbeit von Udo”, sein Engagement für den LJV Brandenburg habe “uns als Verband geprägt und auch dazu gemacht, was wir heute sind.” Das hohe Maß an Engagement, das Appenzeller “nicht nur auf Veranstaltungen sondern auch privat weit darüber hinaus zeigte”, sei “maßgebend für die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes gewesen”. Appenzeller sei eines “der wenigen Präsidiumsmitglieder, welches sich zusammen mit uns AG Junge Jäger auf Messen und Veranstaltungen wie der Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung (BraLa) in Paaren-Glien oder Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin präsentierte”, er sei “nicht nur ein ideelles, sondern auch fachliches Vorbild, der mit Engagement und Herzblut viel mehr als „Dienst nach Vorschrift“ in der Verbands- und Öffentlichkeitsarbeit leistete.”

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