Schlagwort-Archive: Biosphärenreservat Schaalsee-Elbe

M-V: Zehn Schafe im Biosphärenreservat Schaalsee gerissen, fünf weitere verletzt

+++ Sachsen-Anhalt: Jäger wollen Schutzjagd auf Wölfe +++ Österreich: Tiroler Jäger kritisieren EU-Wolfspolitik scharf +++ Bayern: Wildschwein von Zug erfasst – Großeinsatz +++ Hessen: Hund reißt trächtiges Reh +++ Bayern: Flugschüler kollidiert mit Reh +++ Bayern: Wolf bei Stephansposching gesichtet +++ NRW: Kalb in Senne gerissen +++ Schleswig-Holstein: Wolf bei Dithmarschen gesichtet – ist es GW924m? +++

Am Wochenende (6. April 2019) wurde ein Rissvorfall im Landkreis Nordwestmecklenburg gemeldet. Betroffen war eine Schafhaltung im Biosphärenreservat Schaalsee. Der Gutachter fand insgesamt zehn tote und fünf verletzte Tiere vor. Im Ergebnis der Rissbegutachtung muss ein Wolf als Verursacher des Übergriffs als wahrscheinlich gelten. Zur weiteren Untersetzung der Befunde wurden Genetikproben genommen. In der genannten Region waren bislang keine Riss­vorfälle zu verzeichnen. Daher werden die Nutztier­halter der Region um erhöhte Aufmerksamkeit sowie um Überprüfung der Schutzeinrichtungen für Haus- und Nutztierhaltungen gebeten.

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Mecklenburg-Vorpommern: Nandu-Population wächst weiter

Die Nandu-Herbstzählung des Biosphärenreservats Schaalsee-Elbe hat im Vergleich zu der Frühjahrszählung im März 2018 einen deutlichen Anstieg der Population ergeben. Insgesamt wurden 566 Nandus gezählt, darunter 144 Altvögel, 294 Jungvögel (aus diesem Jahr) und 128 Tiere, deren Alter und Geschlecht nicht differenziert werden konnte. Als Ursache für den Anstieg wird die im Jahr 2018 außergewöhnlich warme und trockene Witterung vermutet.

Da Nandus weiterhin erhebliche Schäden auf Raps und Getreideflächen verursachen und bisherige Vergrämungsversuche der Landwirte keine Erfolge zeigten, hatte das Biosphärenreservatsamt Schaalsee-Elbe auch in diesem Jahr einen Antrag des Kreisbauernverbandes auf eine Manipulation der Gelege genehmigt. Diese Arbeiten durften nur durch namentlich genannte Personen durchgeführt werden. Der Zeitraum war aus Tierschutzgründen begrenzt.

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