Schlagwort-Archive: Bilder

Baden-Württemberg: Polizei sucht mit Fahndungsbildern nach verschwundenem Jäger

+++ Niedersachsen: Erster Wolfsnachweis im Kreis Wolfenbüttel +++

Seit Mittwoch, d. 29.8. wird der 50-jährige Simon Paulus aus Birkenfeld (Enzkreis) vermisst. Bisherigen Feststellungen des Kriminalkommissariats Pforzheim zufolge ist der Vermisste Mitglied in einem Schützenverein sowie Jäger und daher im Besitz legaler Schusswaffen, die in seiner Wohnung nicht mehr aufzufinden sind. Am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr konnten Anwohner einen Streit zwischen dem 50-Jährigen und zwei weiteren Personen wahrnehmen. Vermutlich haben sich diese Personen auch in der Wohnung und im Bereich des Wohnhauses des allein lebenden Vermissten aufgehalten und sind mit einem Fahrzeug im Ort unterwegs gewesen. Beamte der Kriminaltechnik konnten im Areal Blutspuren sichern, bei denen es sich eindeutig um das Blut des 50-Jährigen handelt, sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Mann einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.

Die Ermittler erhoffen sich durch die Veröffentlichung zweier Fotos, die den Vermissten zeigen, neue Hinweise und haben weiterhin folgende Fragen:

– Wer hat im Zeitraum von Mittwoch, dem 29. August bis Donnerstag, dem 30. August fremde Personen oder Fahrzeuge im Ort gesehen oder sonstige verdächtige Beobachtungen gemacht?

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Die menschliche Seite der Robbenjagd

Hakapik – ein eindrucksvolles Porträt der Robbenjäger Kanadas von dem schweizerisch-kanadischen Fotografen Yoanis Menge

Als Yoanis Menge in Paris auf einen Zug wartete, sah er das Plakat einer Kampagne gegen die Robbenjagd: Auf der Photoshop-Montage war eine ausgewachsene Robbe zu sehen, die einen Knüppel hielt und im Begriff war, einem menschlichen Baby, das auf dem Eis lag, den Schädel zu zertrümmern. Das Plakat schockierte ihn, wie die Washington Post berichtet. Denn der in der Schweiz geborene und in Kanada aufgewachsene Menge kennt – im Gegensatz zur Mehrzahl der Spendensammel-Organisationen und ihren Unterstützern, die gegen die Robbenjagd agitieren – die kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe der Robbenjagd in Kanada und Neufundland aus eigener Anschauung. In diesen Teilen der Welt entwickle sich die Wirtschaft um die Robbe herum, um ihr Fleisch und ihren Pelz, sagt Menge. Das Importverbot der EU für Robbenprodukte aus Kanada hat insbesondere die Ureinwohners Kanadas getroffen und wütend gemacht. Menge wollte die Klischees überwinden, die blutrünstige Anti-Robbenjagd-Kampagnen begründet haben und die Menschen zeigen, die von der Robbenjagd (über)leben – in Gegenden, in denen Fischen und Jagden deren einzige Option darstellen.

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Das Volk verträgt die Wahrheit nicht…

Berichten von Facebook-Nutzern zufolge löscht das soziale Netzwerk Bilder, die vom Wolf gerissene Nutztiere zeigen. Dem unbestätigten Bericht zufolge erhielt der Nutzer, der die Bilder mit dem wohl ironisch gemeinten Kommentar “Willkommen Wolf” eingestellt hat, eine Support-Mitteilung von Facebook, dass “sein Foto wegen Inhalten zur Darstellung drastischer Gewalt gemeldet” worden sei. In der Folge seien die Bilder dann gelöscht worden. Wer hinter den Meldungen steckt, lässt sich nicht feststellen.

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