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Jagdrevier unverpachtbar – Riesen-Minus für Gemeinde und Jagdgenossen

Landwirte und Waldbesitzer erhöhen wegen zunehmender Wildschäden den Druck auf die Jägerschaft – was dabei heraus kommt, lässt sich in der rheinland-pfälzischen Gemeinde Bettenfeld (Landkreis Bernkastel-Wittlich) betrachten: Seit der ehemalige Jagdpächter wegen ausufernder Wildschadensforderungen das Handtuch warf, ist die Gemeindejagd trotz hohem Waldanteil und reichem Wildvorkommen unverpachtbar. Die Gemeinde entwickelte daraufhin vor zwei Jahren ein Regiejagd-Modell: Ein Jagdleiter wurde eingestellt, der Begehungsscheine an interessierte Jäger ausgeben sollte. Jetzt hat die Gemeinde, wie der Triersche Volksfreund berichtet, für das Jagdjahr 2013/14 Bilanz gezogen – das Ergebnis ist vernichtend: Unterm Strich, Erlöse aus dem Verkauf von Wildbret und Begehungsscheinen bereits berücksichtigt, bleibt ein Minus in Höhe von 43.000 Euro, das Gemeinde und Jagdgenossen (also Grundstücksbesitzer) je zur Hälfte übernehmen müssen.

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