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LJV Baden-Württemberg warnt vor falschen Waffenkontrolleuren

Der Landesjagdverband (LJV) Baden-Württemberg warnt auf seiner Internetseite eindringlich vor falschen Waffenkontrolleuren. Auf der LJV-Seite heißt es: “Aus dem Landkreis Esslingen sind zwei Fälle bekannt geworden, bei denen sich zwei Männer in uniformähnlicher Kleidung bei Jägern als Kontrolleure, die die Aufbewahrung von Waffen prüfen wollen, ausgegeben haben.

Das Landratsamt Esslingen hat alle Waffenbesitzer im Kreis gewarnt und auch die umliegenden Landkreise sowie das Regierungspräsidium Stuttgart verständigt. Wir geben diesen Warnhinweis ebenfalls weiter (Homepage, Facebook, Rundmail an die Kreisvereine).

Im ersten Fall, der sich schon im Mai ereignete, aber erst jetzt bekannt wurde, erfolgte keine ausführliche Kontrolle der Waffen, es ging möglicherweise um eine Abklärung von Einbruchsmöglichkeiten. Die falschen Kontrolleure haben keine Gebühren verlangt und haben sich mit den Worten verabschiedet „Wir kommen dann nochmal wieder“. Im jüngsten Fall versuchten die Ganoven, sich bei einem 86-jährigen Jäger Zugang zu seinen Waffen zu verschaffen. Dieser wurde misstrauisch und hat die Polizei verständig. Ausgewiesen haben sich die vermeintlichen Kontrolleure in beiden Fällen nicht. Inzwischen ermittelt die Polizei.

Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann warnt daher eindringlich: „Lassen Sie sich bei Waffenaufbewahrungskontrollen die Dienstausweise zeigen, bevor sie Leute in ihre Räumlichkeiten lassen. Sollten Sie die geringsten Zweifel haben, telefonieren Sie mit Ihrer zuständigen Jagdbehörde oder mit der Polizei.“ PM LJV Baden-Württemberg

Beitragsbild: Waffenschrank. Foto: SE

Peinlich: Abstimmung über Umweltpreis zugunsten des Nabu Berlin manipuliert

Der WWF-Sonderpreis im Rahmen des Green-Tec Awards 2015 geht an das Wildkatzenprojekt des Eschweger Jagdvereins Hubertus.

Dumm gelaufen: Nachdem der Versuch aufgedeckt wurde, die Stimmabgabe beim Umweltpreis Green-Tec Award zu manipulieren, ist dem vermeintlichen Sieger des WWF-Sonderpreises im Wettbewerb, dem Berliner Nabu und dessen Projekt zur Renaturierung des Flughafensees in Berlin Tegel, der erste Preis aberkannt worden. Das berichtet die Werra Rundschau. Demnach hat das Wildkatzenprojekt des Eschweger Jagdvereins Hubertus bis etwa eine Woche vor dem Ende der Abstimmung mit zirka zehn Prozentpunkten deutlich vor dem Nabu-Projekt gelegen. In den letzten Tagen der Abstimmung habe das Nabu-Projekt dann deutlich aufgeholt und kurz vor Abstimmungsende mit wenigen Stimmen vorne gelegen. Aber die IT-Abteilung des WWF bemerkte die Manipulation, woraufhin das Ergebnis von einer Schiedsstelle – laut Werra Rundschau “bestehend aus einem Anwalt, einem WWF-Vertreter und einem Mitarbeiter des mit der Kontrolle der Abstimmung beauftragten TÜV” – überprüft wurde.

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