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Niedersachsen: Cuxhavener Wolfsrudel wird besendert

+++ Brandenburg: Frauendorfer Agrargenossenschaft will nach Kälberrissen Antrag auf Wolfsentnahme stellen +++

Umweltminister Olaf Lies hat gestern (Freitag) die Besenderung von Wölfen im Cuxhavener Raum zu Managementzwecken angeordnet. Die Durchführung erfolgt durch den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) in Zusammenarbeit mit wildbiologischen Fachleuten. In den letzten Wochen ist es vermehrt zu Nutztierrissen im Landkreis Cuxhaven gekommen. Insgesamt wurden in den letzen Tagen acht Nutztierschadensfälle aus dem Landkreis Cuxhaven gemeldet. In zwei Fällen kam ein Rind und in den anderen Fällen Schafe zu Tode.

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Gemeinde greift durch: Kinder anknurrender Wolf soll besendert werden

Im Fall des Wolfs, der bei Bannetze Kinder angeknurrt haben soll (JAWINA berichtete), zeigt die Gemeinde jetzt klare Kante: Eine Pressesprecherin der Gemeinde erklärte gegenüber der Celleschen Zeitung (CZ), dass “die Verantwortlichen der Gemeinde von Mitarbeitern aufgesucht und informiert” worden seien. Zudem werde “das Wolfsbüro mit der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf Kontakt aufnehmen, um eine fachliche Einschätzung zu erhalten.” Falls “sich durch die Recherche Handlungsbedarf ergeben sollte, könne beispielsweise eine Besenderung angeordnet” werden. Mit den so gewonnenen Daten könne ein Bewegungsprofil erstellt werden, was “Grundlage für eine gezielte Vergrämung” sei. Ein CDU-Landtagsabgeordneter forderte laut der CZ sogar, dass man nun “pro-aktiv tätig” werden müsse und “Taten statt warmer Worte” folgen müssten. Da muss sich die Bevölkerung um die Sicherheit ihrer Kinder wahrlich keine Sorgen machen… SE

Beitragsbild: Headline des zitierten Beitrags in der Celleschen Zeitung (Screenshot)

Zwei weitere Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern besendert

In Mecklenburg-Vorpommern sind im Rahmen des „Wolfstelemetrieprojektes“ bislang sechs Wölfe mit einem Peilsender markiert worden. Im Oktober 2015 war zunächst  der männliche Wolfswelpe „Arno“ aus dem Rudel in der Lübtheener Heide mit einem GPS-Gerät ausgestattet worden. Das Tier war wurde ein Jahr darauf illegal geschossen; die Ermittlungen laufen noch. Im Oktober 2016 erhielten die  Wolfsfähen „Naya“ und „Emma“ aus dem gleichen Rudel ein Sender-Halsband. Im Frühjahr 2017 kam in der Ueckermünder Heide mit „Torben“ ein sehr alter Rüde hinzu. Im Herbst 2017 wurden für das „Wolf-Damwild-Projekt“ weitere Fangversuche in der Lübtheener in der Ueckermünder unternommen. In der Ueckermünder Heide konnte mit WF „Janka“ ein weiblicher Wolf gefangen und besendert werden. „Janka“  ist eine Tochter von WR4 „Torben“. Beide belaufen mittlerweile das gesamte Territorium des Ueckermünder Wolfsrudels. Manche zum Teil großen Ausflüge unternehmen sie gemeinsam.

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