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Niedersachsen: CDU kritisiert mangelnde Überwachung von Problemwölfen

Angermann: Verhaltensauffällige Wölfe seit Wochen ohne Überwachung – Umweltminister bekommt Umgang mit dem Wolf nicht in den Griff

Als „nicht zu verantwortende Nachlässigkeit” kritisiert der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann die Untätigkeit von Umweltminister Wenzel, nachdem gleich zwei Überwachungssender von Wölfen aus dem Munsteraner Rudel schon seit über einem Monat ausgefallen sind. „So geht man nicht mit Steuergeldern und der Sicherheit der Menschen in der Region um. Es kann nicht sein, dass erst über 20.000 Euro für die Besenderung der Wölfe investiert werden, aber das Umweltministerium nun keinen Grund zum Handeln sieht”, sagt Angermann.

Angermann erinnerte daran, dass die Tiere nicht ohne Grund mit Sendern ausgestattet worden seien. „Gerade diese Tiere haben in der Vergangenheit erstaunlich wenig Scheu vor dem Menschen gezeigt.” Darüber hinaus habe einer der besenderten Wölfe im Januar einen Hund im Landkreis Celle verletzt, während sich die Besitzerin in unmittelbarer Nähe aufgehalten habe. „Wie sollen die Menschen in der Region darauf vertrauen, dass ihre Sorgen vor einer Bedrohung durch den Wolf ernst genommen werden, wenn das Umweltministerium nun einfach darauf hofft, dass es sich beim Ausfall der Sender nur um eine vorübergehende Störung handelt?” Als ebenso beunruhigend sei die Tatsache zu bewerten, dass es sich bei dem aktuellen Ausfall offensichtlich nicht um die erste Störung handele, so Angermann. Umweltminister Wenzel müsse sich die Frage gefallen lassen, ob er überhaupt an Erkenntnissen aus der Besenderungsaktion interessiert sei, zumal er nach den vielen Nahkontakten der Wölfe mit Menschen keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen ergriffen habe.

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“Wolfshasser sind Rechtspopulisten und Pegida-Anhänger”

Über etliche Themen scheint hierzulande keine sachliche Diskussion möglich zu sein – ein Beitrag im Berliner Lokalblatt “Der Tagesspiegel” zeigt, warum das so ist – und wie Medien dazu beitragen. In ihrem Beitrag “Der Wolf – die lebende Legende” demonstriert die Autorin in mustergültiger Weise, wie man Meinungen abseits des Mainstream diskreditiert und Andersdenkende diffamiert. Es fängt damit an, dass Viehzüchter und Jäger umstandslos zu den “Gegnern unter denen, die sich zum umstrittensten Wildtier des Landes äußern” erklärt werden, was so undifferenziert und in dieser Zuspitzung zwar nicht zutrifft – diverse Äußerungen von Jägern und sogar von von Wolfsrissen betroffenen Viehzüchtern auf dieser Seite beweisen das – aber zuviel Differenzierung verstehen und schätzen die Leser bekanntlich ohnehin nicht.

Es geht damit weiter, dass ungenannte Wolfsexperten sich über furchtsame Radfahrer, die sich mit Pfefferspray vor Wölfen schützen wollen, lustig machen dürfen: “Quatsch” sei das, man könne “sich nur wundern über so wenig Wissen, so viel Unsicherheit.” Kapiert? Wer sich vor Wölfen fürchtet, ist ein bisschen minderbemittelt, bildungsfernen Schichten entstammend. Über viele Absätze dürfen Wolfsfreunde und angebliche Wolfsexperten ihr vermeintliches Expertenwissen darlegen: Eine Tierparkmitarbeiterin füttert barfuß Wölfe, Markus Bathen referiert “mit der nimmermüden Geduld des Volksaufklärerers” seine (!!) Fakten. Denn: “Wenn einer weiß, ob der Mensch Angst haben muss vor jenem Raubtier, dessen Population beständig wächst, dann wohl er.” Warum eigentlich? Weil er beim Nabu ist? Oder weil er Förster ist?

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Niedersachsen: Widersprüchliche Wolfsmeldungen

Widersprüchliche Meldungen über das Verhalten des Wolfsrudels auf dem Truppenübungsplatz Munster kommen aus Niedersachsen: Während das von dem Grünen Stefan Wenzel geführte Umweltministerium (MU) am Donnerstag (gestern) eine Pressemitteilung (PM) nach dem Motto “Kein Grund zur Beunruhigung, Wölfe bleiben auf Truppenübungsplatz” veröffentlichte, erklärte die Landesjägerschaft Niedersachen (LJN) das “Geheimnis des Wanderwolfs” für gelöst: Demnach stammt der Wolfsrüde, der am 15. April auf der A7 bei Berkhof nahe Hannover überfahren wurde aus – dem Munsteraner Rudel. Der Wanderwolf war zuvor durch das westliche Niedersachsen und die Niederlande gezogen.

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