Schlagwort-Archive: Bergrettung

Österreich: Vermisste Jäger tot geborgen

Zwei vermisste Jäger wurden am Montag Nachmittag von der Bergrettung tot aufgefunden. Die Jäger, ein 28 Jahre alter Mann und seine 23-jährige Partnerin waren auf Schneeschuhen unterwegs und sind in einer Lawine gestorben.

Der beiden einheimischen Jäger dürften bereits am Samstag von einer großen Staublawine erfasst und getötet worden. Sie waren im Gebiet Schindlmaisalm (Bundesland Salzburg, Bezirk Hallein) in rund 900 Metern Seehöhe zur Wildfütterung unterwegs und hatten keine Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte (LVS) als Notausrüstung bei sich. Noch am Samstag gelang der Polizei eine Handypeilung. Das Mobiltelefon des 28-Jährigen konnte geortet werden. Die Bergretter aus Abtenau und Annaberg hatten bei der Suche am Montag auch einen Metalldetektor dabei, um so das Gewehr zu finden, was auch gelang.

Weiterlesen

Baden-Württemberg: Bergwacht rettet Jagdhund

Bei einer vom Forstamt Rastatt am 14. Dezember im Staatswald auf der Gemarkung Gaggenau-Bad Rotenfels  (Landkreis Rastatt) veranstalteten Jagd kam es zu einer spektakulären Rettungsaktion: Ein Jagdhund, ein Parson-Russel Terrier namens „Andy vom Dachsfelsen“, war während der Jagd am Festungssteinbruch bei der Verfolgung von Wild abgerutscht und konnte sich dabei auf einen Felsvorsprung retten. Von dort gab es für den Hund jedoch kein Vor und Zurück mehr, da die Felswand unter ihm 25 Meter steil in die Tiefe abfiel und ihm auch nach oben steile Felsen den Rückweg versperrten.

Da das Kreisforstamt und die Teilnehmer der Jagd keine Möglichkeit hatten, den verängstigten und leidvoll bellenden Hund aus der Felswand zu befreien, wurde die Rettungsleitstelle im Landratsamt um Hilfe gebeten. Kurze Zeit später trafen Helfer der freiwilligen Feuerwehr Gaggenau / Abteilung Bad Rotenfels und Kletterer von der Bergwacht Baden-Baden am Unglücksort ein.

Weiterlesen

Österreich: Jäger auf dem Weg zum Plumpsklo tödlich verunglückt

Ein Jäger ist bei Lassing in Niederösterreich in der Nacht auf Sonntag auf dem Weg von der Jagdhütte zum Plumpsklo abgerutscht und 100 Meter einen Hang herabgerutscht. Er landete schwer verletzt in einem Bachbett, zwei Männer fanden ihn am nächsten Morgen an einem Baumstamm sitzend, wie heute.at berichtet. Obwohl die Bergrettung schnell vor Ort war und den Verletzten mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik flog, erlag der 63jährige im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. red.

Beitragsbild: Plumpsklo. Foto: SE