Schlagwort-Archive: Bergjagd

Bayern: Bergwacht rettet abgestürzten Jäger

80-jähriger Jäger stürzt bei Nachsuche 50 Meter Steilhang hinab

15 Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger haben am Mittwoch Abend einen abgestürzten und nach erster Einschätzung schwer verletzten und unterkühlten Jäger aus dem abgelegenen Vorderen Steinbachtal im schwer zugänglichen und weitläufigen Bergwald-Gebiet zwischen Ristfeuchthorn und Sonntagshorn gerettet. Der 80-Jährige war in der Nähe der Steinbachhütte bei der Suche nach einem erlegten Stück Wild im Steilhang abgerutscht und bis zum Bachufer abgestürzt. Zwei weitere Jäger konnten ihn aufgrund seinen Handy-Lichts finden und setzten gegen 18.30 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab.

Weiterlesen

NRW: Jäger überrascht Einbrecher

+++ Schweden: Wolf tötet Beagle +++ Schweiz: Jäger stürzt im Wallis 200 Meter in den Tod +++ Ungarn: Hunderte Wildschweine verenden in Gehege an ASP +++ Sachsen: Jäger erlegt Schafe an der A72 +++

Am Montag Morgen hat ein Jäger bei Niederbadinghagen (Märkischer Kreis) zwei Einbrecher an einer Gartenhütte überrascht. Kurz vor 2 Uhr wollte der Weidmann etwas aus der Hütte holen. Er sah zwei Männer an dem beschädigten Maschendrahtzaun stehen, der das Grundstück umgibt. Als die Unbekannten den Zeugen erblickten, flüchteten sie in den Wald. Sie hatten den Zaundraht durchgetrennt und gewaltsam die Hüttentür geöffnet. Ihre Beute: Drei Angeln samt Zubehör. Die Männer sind etwa 1,80 Meter groß und schlank. Beide trugen Jeanshosen. Einer hatte einen schwarzen Kapuzenpulli an. Hinweise bitte an die Polizei in Meinerzhagen, Tel. 9199-0. PM

Beitragsbild: Jägerhut (Symbolbild). Foto: SE

Österreich: Vermisste Jäger tot geborgen

Zwei vermisste Jäger wurden am Montag Nachmittag von der Bergrettung tot aufgefunden. Die Jäger, ein 28 Jahre alter Mann und seine 23-jährige Partnerin waren auf Schneeschuhen unterwegs und sind in einer Lawine gestorben.

Der beiden einheimischen Jäger dürften bereits am Samstag von einer großen Staublawine erfasst und getötet worden. Sie waren im Gebiet Schindlmaisalm (Bundesland Salzburg, Bezirk Hallein) in rund 900 Metern Seehöhe zur Wildfütterung unterwegs und hatten keine Lawinen-Verschütteten-Suchgeräte (LVS) als Notausrüstung bei sich. Noch am Samstag gelang der Polizei eine Handypeilung. Das Mobiltelefon des 28-Jährigen konnte geortet werden. Die Bergretter aus Abtenau und Annaberg hatten bei der Suche am Montag auch einen Metalldetektor dabei, um so das Gewehr zu finden, was auch gelang.

Weiterlesen

Bayern: Jäger stürzt bei Gamsbergung ab und landet im Bachbett

Ein 53-jähriger einheimischer Jäger ist am Samstagnachmittag im östlichen Lattengebirge rund 30 Meter tief über einen mit Felsstufen durchsetzten Steilhang in den Kotbergriedlbach abgerutscht und im Wasser gelandet, als er eine geschossene Gams bergen wollte und auf dem glatten und schneebedeckten Laub-Untergrund den Halt verlor.

Der Jäger hatte bereits kurz zuvor per Handy einen Angehörigen angerufen, damit ihm jemand hilft, das geschossene Tier zu bergen. Kurz darauf rief er erneut an und meldete, dass er abgerutscht sei und verletzt im Bachbett gelandet sei. Der bereits verständigte Angehörige stieg dann mit zwei weiteren Familienmitgliedern rund zehn Minuten lang 500 Meter zu dem Verunfallten auf, wobei die drei Männer den 53-Jährigen trotz der schwierigen, winterlichen Verhältnisse durch das steile Absturzgelände rund eine Stunde lang talwärts führten. Der Verletzte war dabei hart im Nehmen und lehnte eine organisierte Rettung zunächst ab.

Weiterlesen

Österreich: Jäger auf dem Weg zum Plumpsklo tödlich verunglückt

Ein Jäger ist bei Lassing in Niederösterreich in der Nacht auf Sonntag auf dem Weg von der Jagdhütte zum Plumpsklo abgerutscht und 100 Meter einen Hang herabgerutscht. Er landete schwer verletzt in einem Bachbett, zwei Männer fanden ihn am nächsten Morgen an einem Baumstamm sitzend, wie heute.at berichtet. Obwohl die Bergrettung schnell vor Ort war und den Verletzten mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik flog, erlag der 63jährige im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen. red.

Beitragsbild: Plumpsklo. Foto: SE

Schweiz: Steinwildjäger tödlich verunglückt

Am Montag ist ein 66 Jahre alter Jäger im Schweizer Kanton Graubünden tödlich verunglückt. Der Mann war mit einem Jagdkollegen im Val Chöglias in Ramosch auf der Steinbockjagd. Kurz vor 14.30 Uhr querten die beiden einen steilen, mit wenig Schnee belegten Grashang. Bei dieser Querung glitt der 66-Jährige aus, rutschte rund 75 Meter den Hang hinunter und stürzte über eine Kuppe in das Bachbett. Die alarmierte Rega-Crew konnte den Jäger nur noch tot bergen. Die Kantonspolizei Graubünden untersucht, wie es zu diesem Sturz gekommen ist. PM

Beitragsbild: Unfallstelle im Val Chöglias. Foto: Rega