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Bayern: Rahmenplan zur ASP-Bekämpfung veröffentlicht

Mit einem neuen Rahmenplan zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verstärkt der Freistaat auf allen Verwaltungsebenen die Vorbeugemaßnahmen gegen die Tierseuche. Der Rahmenplan soll den Behörden vor Ort ein bayernweit einheitliches Vorgehen gegen die ASP ermöglichen. Der Rahmenplan bündelt dazu die notwendigen Informationen für die Vorbereitung auf einen solchen Seuchenfall und die Umsetzung von Maßnahmen zur Prävention und Bekämpfung. So wird dort unter anderem geregelt, wie beim Festlegen von Restriktionszonen und der Umsetzung der dort notwendigen Maßnahmen vorzugehen ist. Dies umfasst beispielsweise das Vorgehen bei der Einzäunung von besonders betroffenen Gebieten oder der Suche nach verendeten Wildschweinen. Zudem wurden wichtige Informationen und Merkblätter zentral auf der Internetseite des Umweltministeriums zur Verfügung gestellt.

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RLP: Jäger erhalten 50 Euro für Fallwildbeprobung

Umweltministerin Ulrike Höfken hat zum gestrigen ASP-Gipfel  unter anderem Vertreter der Landwirtschaft, Jagd, Tierärzte sowie der Städte und Gemeinden im Land zum Austausch über die aktuelle Situation der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Mainz geladen. „Auch wenn die Tierseuche in Deutschland bisher glücklicherweise weder bei Haus- noch Wildschweinen aufgetreten ist und wir uns mit einer Vielzahl an Maßnahmen gegen eine Einschleppung rüsten, müssen wir uns gemeinsam auf den Ernstfall vorbereiten“, sagte Höfken. Das zentrale Instrument der ASP-Bekämpfung – insbesondere beim Wildschwein – sei die Früherkennung, denn ein Impfstoff existiere bisher nicht. Wenn die Seuche zeitnah erkannt werde, bestehe noch die geringe Chance, sie zu tilgen. „Daher unterstützen wir die Jägerschaft ab sofort mit einer Prämie: Für die Beprobung von Fallwild erhalten Jägerinnen und Jäger jeweils 50 Euro. Außerdem übernimmt das Ministerium das Porto zum Versand der Probe“, so die Ministerin weiter. Wie das Umweltministerium auf Anfrage von JAWINA bestätigte, handelt es sich also ausdrücklich nicht um eine Abschussprämie – entsprechende Falschmeldungen kursieren in Netz – gefördert wird nur die Beprobung verendet aufgefundenen Schwarzwilds.

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