Schlagwort-Archive: Belohnung

Versenkter Wolf: Wolfsfreunde setzen 10.000 Euro Belohnung aus

+++ Niedersachsen: Füttern und Fotografieren von Wölfen soll verboten werden +++ NRW: Jäger trifft Autofahrer mit Schrot +++ Brandenburg: Wölfe reißen 14 Stück Damwild im Gatter +++

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, der einen Wolf illegal geschossen und mit einem Betongewicht beschwert in einem Tagebausee im sächsischen Landkreis Bautzen versenkt hat (JAWINA berichtete), haben zwei Vereine von Wolfsfreunden eine Belohnung von insgesamt 10.000 Euro ausgesetzt. Die ansehnliche Belohnungssumme solle dazu dienen, “Mitwissenden die Zungen zu lockern”, erklärte eine Wolfsfreundin gegenüber Spiegel online. Auch das Landeskriminalamt ermittelt, hat aber Medienberichten zufolge weder Hinweise erhalten noch eine heiße Spur. red.

Beitragsbild: Zungenlockerer Geld. Foto: SE

Bayern: “Sabotage am Wolfsgehege nicht hinnehmbar”

Bayerisches Umweltministerium setzt 10.000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung des Täters aus

Das Bayerische Umweltministerium setzt für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, der das Freigehe der Wölfe im Bayerischen Wald geöffnet haben soll, eine Belohnung von 10.000 Euro aus. Das betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf heute in München: “Es steht weiterhin der ungeheuerliche Verdacht im Raum, dass die Tiere gezielt freigelassen wurden. Das ist in keinster Weise hinnehmbar. Damit wurde in Kauf genommen, dass Menschen zu Schaden kommen, zum Beispiel bei einem Wildunfall. Letztlich wurde damit der Tod der entkommenen Gehegewölfe verursacht. Ich hoffe auf eine schnelle Aufklärung der konkreten Tatumstände. Die Polizei wird bei der Aufklärung jede nötige Unterstützung von Seiten der Naturschutzverwaltung erhalten. Die Belohnung soll helfen, die Aufklärung der Tat entscheidend voranzubringen.” Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Zwiesel (09922/84060) oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Inzwischen wurden die Sicherheitsmaßnahmen im Tier-Freigelände weiter verschärft und zusätzliche Sicherungen an den Gehegen installiert.

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Baden-Württemberg: Nabu will Belohnung für Ergreifung des Schluchsee-Wolf-Killers aussetzen

Nachdem sich herausgestellt hat, dass der tot aus dem Schluchsee geborgene Wolf erschossen wurde, plant der Naturschutzverein Nabu, eine Belohnung für Hinweise auszusetzen , die zur Ergreifung des Täters führen. Die Belohnung soll sich auf 2000 bis 5000 Euro belaufen, berichtet der SWR. Damit wolle man ein Zeichen setzen, dass es so nicht gehe, erklärte der Nabu-Landesvorsitzende Johannes Enssle gegenüber dem SWR. Das Erschießen des Tieres sei eine schwere Straftat. Der Nabu will noch klären, ob sich der Landesjagdverband an der Belohnung beteiligt.

Schleswig-Holstein: Wolf spaziert durch die Straßen

In Dithmarschen (Schleswig-Holstein) fotografierte ein Rentnerpaar einen Wolf, der am hellichten Tag seelenruhig über eine Straße spazierte. Nach Einschätzung des Wolfsexperten Dr. Norman Stier von der TU Dresden handelt es sich eindeutig um einen Wolf, so der NDR.

Sachsen: Wolf überwindet E-Zaun mit Flatterband

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Brandenburg: Weiterer Wolf überfahren

Tierschutzorganisationen setzen Belohnung im Fall des geköpften Wolfs aus

Gestern ist in den frühen Morgenstunden auf der B87 bei Herzberg (Landkreis Elbe-Elster) ein Wolf von einem Auto überfahren und getötet worden. Erst vor wenigen Wochen war ein Wolf auf der A24 in Mecklenburg-Vorpommern von einem Lastwagen überrollt worden.

Einer Meldung der HNA zufolge hat die Naturschutzorganisation WWF eine Belohnung von 10.000 Euro für die Ergreifung des Täters im Fall des geköpften Wolfs ausgesetzt. Die radikale Tierschützer von Peta packten noch 1000 Euro obendrauf. SE

Beitragsbild: Schlagzeile des verlinkten HNA-Artikels (Bildschirmfoto).

Wolfsabschuss: WWF setzt Belohnung von 25.000 Euro aus

“Deutschland hat ein Wilderei-Problem”

Die Naturschutzorganisation WWF hat eine Belohnung in Höhe von 25.000 Euro ausgesetzt für ” sachdienliche Hinweise, die im aktuellen Fall zur Ergreifung des Täters führen.” Der WWF verurteilte die Tat aufs Schärfste und forderte von den Ermittlungsbehörden eine „intensive“ Strafverfolgung. „Deutschland hat ein Wilderei-Problem. Immer wieder werden bedrohte und geschützte Tiere  illegal getötet. Im seltensten Fall wird ein solches Verbrechen jedoch aufgeklärt. Das ist eines modernen Rechtsstaats unwürdig“, erklärte Moritz Klose, Wildtierreferent beim WWF Deutschland in einer Stellungnahme. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass das Nachstellen geschützter Arten ein Kavaliersdelikt sei.

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Illegale Tötung eines Seeadlers – LJN setzt Belohnung aus

Im Zusammenhang mit der Entdeckung eines illegal getöteten Seeadlers im Landkreis Stade in der vergangenen Woche, setzt die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, aus. Bereits nach Bekanntwerden des Vorfalls hatten sich die Landesjägerschaft Niedersachsen wie auch die örtlichen Jägerschaften Stade und Hadeln-Cuxhaven ausdrücklich und in aller Form von dieser Tat distanziert und betont, dass für strafrechtlich bewährte Artenschutzvergehen weder Verständnis noch Platz im Verband ist: „Mit der ausgesetzten Belohnung wollen wir ein weiteres Zeichen setzen, dass wir ein Höchstmaß an Interesse daran haben, dass dieser Vorfall aufgeklärt wird“, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. Da nach wie vor aber noch nicht alle genauen Umstände der Tat bekannt seien, gelte es weiterhin vorschelle Urteile und Verallgemeinerungen zu vermeiden.

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Wilder Westen? Umweltverband setzt Kopfgeld aus

Der WWF ist (das ist die sogenannte Naturschutzorganisation, die als Ergebnis einer gerichtlichen Auseinandersetzung als “Grünwaschanlage für Industrieunternehmen” bezeichnet werden darf) hat nach dem Abschuss eines Wolfs bei Bautzen ein Kopfgeld in Höhe von 10.000 Euro für die Ergreifung des Mörders, pardon, des Täters ausgesetzt. Das berichtet der MDR Sachsen, der mit der Dachzeile zu der Meldung: “Mit 31 Kugeln getötet” (es war ein Schrotschuss…) die passende 12-Uhr-Mittags- bzw. Spiel-mir-das-Lied-vom-Tod-Atmo von wildem Geballer, leergeschossenen Magazinen und Kugelhagel auf der Shiloh-Ranch schafft.

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