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Niedersachsen: Newsletter des LIFE-Projekts „Wiesenvögel” erschienen

+++ NRW: Wilde Verfolgungsjagd – Wilderer flüchten mit Rotwild auf Ladefläche von Pick-Up +++ Niedersachsen: Wolfsriss im Vorgarten? +++ Baden-Württemberg: Reh mit Drahtschlinge gewildert +++ Sachsen: Erneut Wolf in Dresden gesichtet +++ Baden-Württemberg: Fuchsräude im Landkreis Rottweil +++ Bayern: Wilderei – Rehe angeschossen und liegen gelassen +++ Bayern: Streit zwischen Jäger und Hundehalter eskaliert +++ Sachsen: ASP-Schutzzaun an der Grenze zu Polen +++ 

Klimafolgen für den Kiebitz, Rekordflug einer Uferschnepfe ins Überwinterungsgebiet, Projektmeldungen – in seinem aktuellen Newsletter berichtet das LIFE-Projekt „Wiesenvögel” über seine Arbeit im Jahr 2019. Der Newsletter kann unter https://www.wiesenvoegel-life.de/newsletter/newsletter-20191/ heruntergeladen werden. Mehr Informationen zum LIFE-Projekt finden Interessierte unter www.wiesenvoegel-life.de .

Niedersachsen ist das wichtigste „Wiesenvogelland” Deutschlands. Hier brüten hohe Anteile der gesamtdeutschen Brutbestände von beispielsweise Uferschnepfe, Kiebitz, Brachvogel, Rotschenkel, Bekassine und Wachtelkönig. Daher hat Niedersachsen auch eine besondere Verantwortung für deren Schutz, nicht nur im Bundesland und in Deutschland, sondern auch europaweit. Dies gilt besonders für die Uferschnepfe. Die westliche Population hat in Europa nur ein sehr kleines Brutverbreitungsgebiet. In den Niederlanden und im westlichen Niedersachsen befinden sich zusammen über 90 Prozent aller Brutpaare dieser Population.

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Krähenbrust und Schnepfendreck

“Saugut: Warum wir mehr Wild essen sollten” lautet der Titel eines Beitrags in der österreichischen Tageszeitung “Der Standard”. Er handelt von der Vorliebe Max Stiegls, Spitzenkoch und Küchenchef des Restaurants Gut Purbach im Burgenland für Federwild: Der Geländewagen des Jägers hält vor dem Restaurant, der Küchenchef blickt mit leuchtenden Augen auf die Fasane und Graugänse darin, so fängt das an. Wer schon mal in der Gegend unterwegs war, hat diese dort noch übliche Anlieferung von frisch erlegtetem Wildbret für die regionale Küche vielleicht selbst schon erlebt. Aber so wie sich der Beitrag im Standard von Alex Stranig nicht lange mit “Klassikern wie Rehrücken, Hirschragout oder Wildschweinbraten” aufhält, so bleibt Küchenchef Stiegl nicht bei Fasanenbrust und Gänsebraten stehen. Da ist die Bekassine, die im Burgenland nicht geschossen werden darf, dem Jäger aber gegen die Windschutzscheibe geflogen ist. Flugs wird sie gerupft und “mit etwas Butter, Knoblauch und Gewürzen in Windeseile zu einem herrlich schmeckenden Gericht verwandelt, das so puristisch wie genial ist.”

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