Schlagwort-Archive: Bekämpfung

ASP: “Sehr grosser, überraschender und beunruhigender Sprung nach Westen”

Verendet aufgefundene Wildschweine unverzüglich den Veterinärbehörden melden – drastische Maßnahmen im Seuchenfall angekündigt

Gestern Abend ist die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast durch die Bundesministerin für Landwirtschaft, Julia Klöckner (beide CDU), darüber informiert worden, dass in einer südbelgischen Region bei Wildschweinen das Virus der Afrikanischen Schweinepest nachgewiesen wurde (JAWINA berichtete). Mittlerweile liegen auch einige nähere Informationen zu dem Fall vor, wie Otte-Kinast soeben anlässlich einer Rede vor dem Plenum des niedersächsischen Landtags ausführte: “Die belgische Fachbehörde für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette, Agence fédérale pour la sécurité de la chaîne alimentaire (AFSCA), hat demnach zwei Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Belgien bestätigt. Das Virus wurde in der Gemeinde Étalle in der südbelgischen Provinz Luxemburg und damit lediglich etwa 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt bei zwei tot aufgefundenen Wildschweinen entdeckt.

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Potsdam: Gericht verbietet Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Das Verwaltungsgericht Potsdam hat den Einsatz von Spritzmitteln zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners in Fauna-Flora-Habitat-Gebieten (FFH) untersagt. In Brandenburg geplante Sprühaktionen gegen den Forstschädling sind damit gestoppt. Betroffen von dem Verbot sind Spritzmittel wie „Dipel Es“, „Dimilin“ und „Karate“. Ein generelles Verbot gegen den Einsatz dieser Mittel, das der Nabu gefordert hatte, verhängten die Richter jedoch nicht. Der Nabu hatte überdies beanstandet, dass er „als Träger öffentlicher Belange“ beim Erlass der Allgemeinverfügungen von Land und den Kommunen nicht beteiligt wurde. Dieses Argument hielt das Gericht nur für FFH-Schutzgebiete für stichhaltig. Für andere Gebiete gelte es nicht. (Az: VG 4L 374/14 und VG 4L 375/14).

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