Schlagwort-Archive: Bejagungsschneisen

Schleswig-Holstein: Keine “Befriedung” für juristische Personen

Mitwirkungspflicht für Landwirte bei der Wildschadensverhütung eingeführt

Der Landesjagdverband Schleswig-Holstein (LJV SH) weist darauf hin, dass im Zusammenhang mit den Haushaltsberatungen am 21. Februar 2018 im Landtag in einem Artikelgesetz­ mit den Stimmen der Jamaika-Koalition auch das Landesjagdgesetz Schleswig-Holstein (LJagdG) geändert wurde. Eine der wichtigsten Änderungen ist, dass die Möglichkeit der sog. “Befriedung” von Flächen aus ethisch-moralischen Gründen für juristische Personen, also zum Beispiel Naturschutzverbände, gestrichen wurde. Außerdem, so der der LJV SH, werde eine Öffnungsklausel zum Schutz des Wildes vor Wildseuchen neu eingeführt. Diese ermögliche es den Jagdbehörden, “Ausnahmen von den Verboten in § 19 Absatz 1 Bundesjagdgesetz und in § 29 Absatz 5 zulassen und abweichend von § 27 Bundesjagdgesetz Anordnungen nach dieser Bestimmung auch zur Vorbeugung und Bekämpfung von Wildseuchen zu erlassen. So können Schonzeiten abgekürzt oder aufgehoben werden oder Jagdschutzberechtigte zur Mithilfe bei der Seuchenbekämpfung verpflichtet werden.

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Schleswig-Holstein “prüft” Änderungen des Jagdgesetzes wegen ASP

Der Jagd- und Artenschutzbericht des Landes Schleswig-Holstein, der der grüne Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck heute vorstellte, belege erneut, dass die Schalenwildbestände auf einem hohen Niveau sind, so Habeck: Beim Schwarzwild wurden im Jagdjahr 2016/2017 mehr als 15.000 Stück erlegt – eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr. „Stärker als in den Jahren zuvor gilt, dass Schwarzwild stark bejagt werden muss. Die Afrikanische Schweinepest rückt immer näher an Deutschland heran. Wir müssen einem Ausbruch und der Verbreitung möglichst entgegenzuwirken, denn die Seuche hätte gravieren Folgen: für das Land, die Landwirtschaft und für den Schwarzwildbestand“, sagte Habeck.

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Sachsen: Jäger und Landwirte vereinbaren Zusammenarbeit

Freiberger Erklärung unterzeichnet.

Im Beisein von Staatsminister Frank Kupfer haben die Verbandsspitzen des Landesjagdverbandes Sachsen e. V., des Sächsischen Landesbauernverbandes e. V., des Sächsischen Waldbesitzerverbandes e. V., der Landesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer und der Geschäftsführer des Staatsbetriebes Sachsenforst heute (30. Juni 2014) in Dresden eine Erklärung mit „Gemeinsamen Empfehlungen zur Reduzierung von überhöhten Schwarzwildbeständen in Sachsen“ unterzeichnet. „Die steigenden Wildschweinbestände und die weitere Ausbreitung dieser Wildart stellen uns vor große Herausforderungen“, sagte der Minister. „Deshalb unterstütze ich das Anliegen der Verbände. Es gilt in erster Linie, übermäßige Wildschäden zu vermeiden und die Seuchengefahr zu verringern. Dazu ist eine Reduzierung des Schwarzwildbestandes durch konsequente Bejagung erforderlich.“

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