Schlagwort-Archive: Bayerischer Gebirgsschweißhund (BGS)

SHVD wählt neuen Vorstand

Hunde, Schweißarbeit, geselliges Zusammensein und ein wenig natürlich auch die Verbandsarbeit – darum ging es am vergangenen Wochenende (15.16.06.) in Thale/Harz (Sachsen-Anhalt) bei der Jahreshauptversammlung des Schweißhundevereins Deutschland (SHVD). Nach der Begrüßung durch Tino Fiedler (1. Vorsitzender) und Mario Hörig (Geschäftsstellenleiter) wurden auf der Pfostenschau Neuzugänge aus der Zucht, Zuchthunde und erfolgreiche Gespanne vorgestellt. Danach begann die große Hundebespaßung mit der Laufsau, einem an gespannten Drahtseilen hin und herfahrenden Gestell, das mit einer Schwarzwilddecke verkleidet wird und so ziemlich große Ähnlichkeit mit einem Wildschwein in Bewegung erhält. Dass das weit mehr ist als nur ein Spaß, machen einem schon die ersten Durchgänge klar: Die Laufsau ermöglicht nicht nur Aufschlüsse über Ausbildungsstand und Charakter des Hundes, es ist auch ein hervorragendes Mittel zur Ausbildung. Sehr deutlich wurde dies an der bemerkenswerten Lerneffekt, den eine noch junge und nicht so erfahrene BGS-Hündin in nur drei Durchgängen an der Laufsau an den Tag legte.

Weiterlesen

Sachsen: BGS von Biber attackiert

Österreich: Hund muss nach Biberangriff eingeschläfert werden

In Sachsen ist ein Bayerischer Gebirgsschweißhund (BGS) bei einem Bad in der Elbe nahe Meißen von einem Biber attackiert und durch Bisse verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich bereits am 08.06. Der Hundeführer schildert die Situation gegenüber JAWINA so: “Mein Hund ist in der Elbe baden gegangen, vermutlich in der Nähe eines Biberbaus. Vermutlich hatte Frau Biber Junge, die sie verteidigen wollte. Der Hund hat großes Glück gehabt, offenbar hatte er noch Grund unter den Pfoten, so dass er mit einem Sprung entweichen konnte. Der Biber konnte sich so nicht fest verbeißen, vermutlich hat mein BGS auch zurückgebissen.”

Weiterlesen

Brandenburg: Erfolgreiche 55-km-Nachsuche auf Gebrechschuss

Der Schweißhundeverein Deutschland (SHVD) berichtet auf seiner Facebook-Seite über eine erfolgreiche Nachsuche auf ein Stück Schwarzwild mit Gebrechschuss, die sich über zwei Tage und epische 55 Kilometer erstreckte. Die Sau war auf einer Bewegungsjagd beschossen worden, der Schütze zu weit vorn abgekommen. Am ersten Tag arbeitete ein bekanntes Nachsuchengespann die Fährte des kranken Wildschweins über mehr als 25 Kilometer, bis die einbrechende Dunkelheit den Abbruch der Suche erzwang. Am nächsten Tag wurde die Nachsuche fortgesetzt, wobei sich ein BGS-Führer beteiligte, weitere Hunde(führer) hielten sich für Hetze und das Stellen des Stücks bereit. Auf den letzten zehn Kilometern der Fährte gab es keinerlei Bestätigung durch Pirschzeichen mehr. Es ist eine gigantische Leistung der Hunde und Gespanne, selbst erfahrene Nachsuchenführer hätten erfolgreiche Nachsuchen über solche (durch GPS-Aufzeichnungen der Hundeortungsgeräte belegte) Distanzen nicht für möglich gehalten.

Weiterlesen