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Fichte ist Baum des Jahres 2017

Die „Baum des Jahres Stiftung“ hat heute die Fichte zum Baum des Jahres 2017 erklärt. Seit 27 Jahren wird dieser Titel vergeben. Die Fichte erhält den „Ritterschlag“ zum ersten Mal – und das obwohl sie die häufigste Baumart Deutschlands ist. Laut Stiftung hat dies Gründe: die Fichte polarisiert. Für die einen ist sie der Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft, für die anderen der Inbegriff naturferner Monokulturen und Kahlschlag. „Man kann von der Fichte halten, was man möchte – dennoch haben wir ihr vieles zu verdanken“, meint der Umweltminister Mecklenburg-Vorpommerns, Till Backhaus: „Sie ist Symbolbaum für die gelungene Wiederbewaldung in Deutschland: Holznot im 18. und 19. Jahrhundert, Reparationshiebe und Wiederaufbau machten die Fichte in der Forstwirtschaft viele Jahre unersetzlich. Letztlich war sie es, die diesen Wirtschaftszweig zum ökonomischen Erfolg führte“, sagte er weiter. Die Auszeichnung „Baum des Jahres“ rückt sie wieder in den Mittelpunkt und regt Diskussionen über Vor- und Nachteile dieser Baumart an.

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