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Alaska: Jäger lebensgefährlich verletzt, weil geschossener Bär auf ihn fällt

Der 28 Jahre alte William McCormick ist lebensgefährlich durch einen von ihm zuvor geschossenen Bär verletzt worden. McCormick (28) war in Begleitung eines Freundes, dem 19 Jahre alten Zachary Tennyson, auf Bärenjagd in der Umgebung des Carter Lake, etwa 100 Meilen südlich von Anchorgae. Nach Informationen der Alaska State Troopers schoss McCormick auf einen Bären, der sich oberhalb von ihm auf einem Felsrücken befand. Beim Fallen riss der Bär mehrere Felsbrocken los, McCormick wurde von  einem herabfallenden Stein und dem toten Bären getroffen. Mc Cormick wurde erst in eine nahe gelegene Ambulanz gebracht und dann in ein Krankenhaus nach Anchorage geflogen. Er erlitt bei dem Unfall lebensgefährliche Verletzungen. McCormick und Tennyson sind Soldaten der US Army und beim 4th Brigade Combat Team, 25th Infantry Division in Anchorage stationiert. red.

Beitragsbild: Grizzly im herbstlichen Denali-Nationalpark in Alaska, Copyright: Jean-Pierre Lavoie, Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der GNU Free Documentation License

Slowakei: Mensch stirbt bei Wildunfall mit Braunbär

+++ Niedersachsen: Wasserverband fordert schärfere Nutria-Bejagung +++ Niedersachsen: Vom Auto aus schießen, Muttertierschutz aufgeweicht – Landtag diskutiert Entwurf zum Landesjagdgesetz +++ Kanada: Ex-Eishockeyspieler postet Jagdbilder und wird bedroht +++ Brandenburg: Wölfe reißen seit Juli 30 Stück Damwild in einem Gatter +++

Bei einem Wildunfall bei Ružomberok im Norden der Slowakei ist ein Mensch getötet, zwei weitere verletzt worden. Auch die Bärin überlebte den Unfall nicht. Insgesamt waren drei Fahrzeuge in den Wildunfall verwickelt. Als die Bärin auf die Straße lief, wurde sie zunächst von einem Transporter erfasst und durch die Wucht des Aufpralls auf die Gegenfahrbahn geschleudert. Ein PKW kollidierte mit dem ca. 200 Kilogramm schweren Tier und geriet ins Schleudern. Dabei rammte der PKW einen Lastwagen und fuhr gegen einen Baum. Der Beifahrer starb, die zwei anderen Insassen, der Fahrer und eine Frau wurden verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Sie befinden sich in einem stabilen Zustand und sind nicht in Lebensgefahr. Bilder des Unfalls gibt es auf der slowakischen News-Seite tvnoviny.sk zu sehen. red.

Beitragsbild: Braunbär in Alaska frisst Lachs. Autor: Steve Hillebrand, US Fish & Wildlife Service, National Digital Library, Quelle: Wikipedia

Niederösterreich ändert Jagdgesetz, um Abschuss und Vergrämung von Wölfen zu erleichtern

Auf Antrag der Abgeordneten der Abgeordneten Schulz, Ebner, Edlinger, Hogl, Heinreichsberger und Mold vom 13. 9. wird der niederösterreichische Landtag in der kommenden Woche über eine Änderung des Landesjagdgesetzes abstimmen. Die Zustimmung zu dem Gesetzesentwurf gilt als sicher. Dabei geht es vor allem um die Ergänzung des § 100a des niederösterreichischen Landesjagdgesetzes (NOeLJG) um konkrete Handlungsbefugnisse, die Vergrämung oder Abschuss von “Großhaarraubwild” wie Luchs, Bär oder Wolf ermöglichen und beschleunigen sollen. Das öffentliche Interesse an der öffentlichen Sicherheit müsse das öffentliche Interesse am Artenschutz überwiegen, heißt es in der Begründung des Antrags. Und weiter: Da sich die bestehenden Regelungen zum Schutz von Menschen und Viehbeständen als nicht ausreichend erwiesen hätten, solle nun vor allem zum Schutz der Bevölkerung eine Präzisierung geschaffen werden. Dies solle durch eine Neufassung des § 100a geschehen. Da auch die FFH-Richtlinie Maßnahmen zum Schutz der Menschen und der öffentlichen Sicherheit zulässt, entspricht sie daher auch dieser Richtlinie. Die Antragsteller weisen darauf hin, dass es Art. 16 der FFH-Richtlinie auch gestatte, “andere öffentliche Interessen wie beispielsweise solche wirtschaftlicher Art (z.B. Tourismus) einer Interessensabwägung zu unterziehen.”

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Kanada: YouTube-Video provoziert Jagdverbot

Eitle Selbstdarsteller und geltungssüchtige Adrenalinjunkies, deren Gier nach Kicks und Klicks sie zu immer extremeren und oft genug fragwürdigen Jagdtrips treibt, die sie dann auf YouTube und anderen sozialen Medien einer angewiderten Öffentlichkeit präsentieren, wachsen sich zu einem ernsten und zunehmenden Problem für die Jagd aus. Ein gutes Beispiel dafür ist der Bodybuilder und ehemalige Speerwerfer Josh Bowmar, der in der kanadischen Provinz Alberta einen kapitalen Schwarzbären mit einem selbst gebauten Jagdspeer erlegt hat. Dabei ließ es sich nicht nur von seiner Frau filmen, auch auf dem Schaft der archaischen Waffe war eine Action-Kamera montiert. Nach der Tat stößt Bowmar eine Serie exaltierter Jubelrufe aus, brüstet sich seiner Tat mit vielen OMGs und näheren Erläuterungen über die Trefflichkeit seiner Waffe und der Größe seines Heldenmuts. Den verletzten Schwarzbären überlässt er über Nacht sich selbst und damit, wie Kritiker Bowmars vermuten, einem langwierigen Todeskampf. Aber es sei ja, wie Bowmar einräumt, “offensichtlich zu gefährlich”, einen Bären in der Dunkelheit nachzusuchen.

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Slowakei: Jäger erschießt zwei Menschen nach Kneipen-Rauswurf

In der slowakischen Kleinstadt Hurbanovo hat ein Jäger Freitag Nacht zwei Menschen erschossen, nachdem er wegen fortgeschrittener Trunkenheit aus einer Bar herausgeworfen worden war. Einige Stunde nach dem Lokalverweis kehrte der 61jährige wieder, bewaffnet mit einer Pistole und einem Gewehr. Nachdem er einige Schüsse auf die 21 Jahre alte Kellnerin des Etablissements abgefeuert hatte, schoss er den 29 Jahre alten Freund der Kellnerin, der ihr helfen wollte ins Bein und tötete ihn anschließend mit einem Kopfschuss aus der Kurzwaffe, Danach richtete der Mann sich selbst. Die Kellnerin schwebte einem Bericht der Stuttgarter Nachrichten zufolge am folgenden Tag noch in Lebensgefahr. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in den Stuttgarter Nachrichten (Screenshot)

Grizzly attackiert Bogenjäger

In der Gravelly Range im US-Bundesstaat Montana ist am Montag ein Bogenjäger von einem Grizzly attackiert und schwer verletzt worden. Der 57jährige Tom Sommer war mit einem Jagdfreund in dem abgelegenen Gebirgszug auf Wapitijagd, als sie den Bär entdeckten, der an einem Wapiti-Kadaver fraß. Der Bär griff sofort an, biss Sommer in den Oberschenkel, zerfetzte mit einem Prankenhieb sein Handgelenk und brachte ihm schließlich eine 41 Zentimeter lange klaffende Wunde am Kopf bei, die mit 90 Stichen (!) genäht werden musste. Sommers Jagdkumpan schaffte es, eine Dose mit Bärenspray zu leeren, was den Angriff etwas verlangsamte. Sommer selbst, so ist in der New York Times zu lesen, griff nach seiner Bärenspraydose so schnell, dass er es nicht schaffte, die Sicherung zu entriegeln. Während des Angriffs habe er es sich nicht erlauben können, nach unten auf die Dose zu gucken. Er rannte zweimal um einen Baum herum, wobei der die Dose verlor.

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Umsiedlung von “Problembär” in Trentino beschlossen

Der Bär, der am Samstag einen 69 Jahre alten Mann in der italienischen Region Trentino gebissen hat, soll umgesiedelt werden. Der Mann war in den Dolomiten im Gebiet zwischen den Seen Lago di Lamar und Lago di Terlago mit seinem Hund unterwegs, als der Bär ihn attackierte und in den Arm biss. Der Trentiner Landeshauptmann Ugo Rossi hat einen Erlass die “Entfernung” des Exemplars angekündigt. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet,  will die autonome Provinz Trient die Regeln im Umgang mit Braunbären  grundsätzlich ändern. Angestrebt werde “mehr Freiheit beim Fang und der Tötung gefährlicher Braunbären.” In Anbetracht der zunehmenden Bärenzahl – in der Region leben zirka 50 Braunbären – würden die bestehenden Regeln bei weitem nicht ausreichen. Die Ankündigung der Behörden, die Zahl der Braunbären in dem Gebiet zu reduzieren, rief wütende Proteste von Tierschützern hervor. Der Bär, der am Samstag zubiss, soll nach Möglichkeit eingefangen und in ein anderes Gebiet umgesiedelt werden. SE

Beitragsbild: Internetseite der autonomen Region Trento zum Umgang mit Bären und anderen großen Fleischfressern. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Österreich: Jäger begegnet Braunbär

Im Kärntner Bezirk Klagenfurt-Land ist ein Jäger einem Braunbären begegnet. Das berichtet der ORF. Zu der seltenen Sichtung kam es am Mittwoch früh in der Gemeinde Maria Rain. Der Jäger war auf dem Heimweg von der Jagd, als der Braunbär 100 Meter vor ihm über den Weg lief, bevor er einen Acker überquerte und im Wald verschwand. Bei der Kontrolle eines nahe gelegenen Bienenstocks stellte der Jäger fest, dass der Bär zuvor sieben Bienenvolker obdachlos gemacht hatte. Der Jäger vermutet, dass der Bär aus den Karawanken, einem Teil der Kalkalpen in Slowenien eingewandert ist. SE

Beitragsbild: Titel des verlinkten ORF-Beitrags. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Osnabrück: Zoo-Bär bricht aus und wird erschossen

Im Zoo Osnabrück ist ein Hybrid-Bär, eine Mischung aus Braunbär und EIsbär, aus seinem Gehege ausgebrochen und von Mitarbeitern des Zoos erschossen worden. Die Zoo-Besucher wurden zuerst im Affenhaus in Sicherheit gebracht, später wurde der Zoo evakuiert, wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) berichtet. Die NOZ hat auch Bilder vom Geschehen. Der Bär soll demnach durch “eine Lücke im Gehege” ausgebüxt sein. SE

Beitragsbild: “Für Tierfans:” Logo des Zoo Osnabrück. (Bildschirmfoto)

Schweden: Jäger erschießt Bär in Notwehr

In der Nähe der Ortschaft Tärnsjö in der schwedischen Provinz Uppsala musste ein Jäger in einer Notwehrsituation einen Braubären aus drei Metern Entfernung erschießen. Das berichtet das schwedische Jagdmagazin Svensk  Jakt. Dem Bericht zufolge waren die Jäger auf einer Wildschweinjagd, als Mischlingshündin Ejka in dichtem Gestrüpp Standlaut gab. In der Annahme, Ejka hätte ein Wildschwein gestellt, schlich sich Hundeführer Donals Persson auf Zehenspitzen an. Er war nur noch wenige Meter von dem Hund entfernt, konnte aber in dem Dickicht immer noch nicht sehen, was Ejka gestellt hatte. Dann erhob sich die Bärin und ging sofort zum Angriff über. “Es fühlt sich krank an, und es ist traurig, aber ich hatte keine Wahl, ich musste schießen”, erklärte Persson gegenüber Svensk Jakt. Die starke Bärin führte keine Jungtiere und war nicht trächtig. Das Gebiet im südlichen Schweden gilt als bärensicher.

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Italien: Problembär stirbt nach Betäubung

In Norditalien ist eine ca. 18 Jahre alte Braunbärin bei dem Versuch, sie lebend einzufangen, gestorben. Das Tier wurde mit einem Pfeil aus einem Betäubungsgewehr außer Gefecht gesetzt und erwachte nicht mehr aus der Narkose. Die auf den Namen “Daniza” getaufte Bärin hatte zuvor einen Pilzsammler durch mehrere Prankenhiebe verletzt. Vermutlich hat sie ihre zwei etwa sieben Monate alten Jungtiere beschützen wollen. Tierschützer sorgen sich nun um das Überleben der führungslosen Jungbären.

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Vom Trunke

Der Hinweis auf prominente Säufer und Jäger wie Hermann Löns oder Ernest Hemingway erübrigt sich: Die innige Verbindung zwischen Jagd und Alkohol ist Allgemeingut, ja Klischee. Jawina.de beweist auch auf diesem Gebiet den entscheidenden Wissensvorsprung und präsentiert ein gelehrtes Fachbuch.

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Coverabbildung

Ein Zitat im Vorwort des Buchs sorgt für die verdiente Einordnung des Stoffs in metaphysische Dimensionen: Auf die Frage, ob er an Gott glaube, antwortete Frank Sinatra einst: “Ich bin für alles zu haben, was einen durch die Nacht bringt, sei es ein Gebet, Tranquilizer oder eine Flasche Jack Daniels.”

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