Schlagwort-Archive: Bar

Niedersachsen: Mit 1,8 Promille und geladenem Revolver in Bar – Jäger verurteilt

Ein 42 Jahre alter Jäger aus Damme (Landkreis Vechta) war nach einem Barbesuch von der Polizei kontrolliert worden, wobei nicht nur eine Alkoholkonzentration von 1,8 Promille in seinem Blut festgestellt, sondern auch ein geladener Revolver entdeckt wurde. Das Oldenburger Landgericht als Berufungsinstanz hat nun ein Urteil des Amtsgerichts Vechta bestätigt und den Mann wegen unerlaubten Führens einer Schusswaffe zu einer Geldstrafe von 8000 Euro verurteilt. Der Jäger hatte sich einem Bericht von nwzonline zufolge mit der Behauptung zu verteidigen versucht, dass er keinen Alkohol getrunken habe, sondern ihm K.O.-Tropfen verabreicht worden seien. Das Gericht hielt diese Aussage für eine Schutzbehauptung, durch die sich am Tatbestand des unerlaubten Führens einer Schusswaffe auch nichts ändern würde. Ob das Urteil bereits rechtskräftig ist, geht aus dem Beitrag nicht hervor. Für die waffenrechtliche Zuverlässigkeit des Jägers dürfte es jedenfalls nicht so gut aussehen.  red.

Beitragsbild: Jagd und Alkohol – keine gute Kombination. (Symbolbild). Foto: SE

Italien: Wolf verfolgt Mountainbiker

Bei Torcegno in Südtirol ist ein Mountainbiker “mehrere hundert Meter weit” von einem Wolf verfolgt worden, wie italienische Medien berichten. Demnach kam es bei einer eingezäunten Wiese, auf der Schafe weideten, zur einer Begegnung mit “vier hundeähnlichen Tieren”. Eines der Tiere nahm die Verfolgung des Radfahrers auf. Aller Wahrscheinlichkeit nach habe es sich um Wölfe, vermutlich um eine Wölfin mit drei Jungtieren gehandelt, vermutet SüdtirolNEWS. Der schon eine Woche zurückliegende Vorfall stecke dem Mann noch immer in den Knochen, so das Nachrichtenportal. Erst vor wenigen Tagen hatte in der Region ein Bär einen Wanderer zehn Minuten lang verfolgt. Die Vorfälle zeigten, welche Gefahren von Großraubtieren ausgehen, kommentiert die Zeitung Dolomiten. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Japan: Jäger wehrt angreifenden Bär durch Nasenbiss ab

+++ Kanada: Grizzly tötet Camper +++

In Japan hat ein 74 Jahre alter Jäger den Angriff eines angeschossenen Braunbären mit einem beherzten Biss in die Nase des Tiers abgewehrt. Zu dem Vorfall kam es, als der Jäger Koichi Sakamoto auf Skiern die Umgebung des Tagungsortes auf der Shiretoko Halbinsel auf Hokkaido inspizierte, wo eine Schulung zum Einfangen von Bären stattfinden sollte, die in Wohngebiete eindringen. Sakamoto war dabei als Ausbilder eingeplant. Der 74-jährige genießt der japanischen Tageszeitung Asahi Shimbun zufolge unter Einheimischen den Ruf eines “legendären Jägers.” Bei seinem Ausflug in die Umgebung entdeckte Sakamoto die Fährte eines Bären und nahm die Verfolgung auf. Als er in ein Waldgebiet vordrang, fand er sich plötzlich auf nur 20 Meter Entfernung dem Bären gegenüber. Obwohl er nicht vorgehabt hatte, den Bären zu erlegen, war er zum Handeln gezwungen, als dieser ihn annahm.

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Südtirol: Wanderer begegnet Bär

Bär soll entnommen werden

In der Bletterbachschlucht nahe Aldein (Provinz Bozen), einem bei Wanderern beliebten Gebiet des UNESCO Weltnaturerbes Dolomiten, ist ein 64 Jahre alter Spaziergänger am Sonntag einem Bär begegnet. Erst vor wenigen Wochen ist in der Slowakei ein Fotograf von einem Bären attackiert worden (JAWINA berichtete). Einem Bericht der Tageszeitung Dolomiten zufolge wollte sich der Mann auf dem Wanderweg die Jacke ausziehen, als er “in umittelbarer Nähe ein Fletschen” und weitere eindeutige Drohgeräusche vernahm. Als er aufblickte, entdeckte er den Bären in einer Entfernung von nur 30 Metern. Der Wandersmann versteckte sich hinter einem Baum und versuchte, den Bär durch lautes Singen, Pfeifen und Rufen zu verscheuchen, was schließlich auch gelang: Nach einigen Drohgebärden suchte der Bär das Weite, wie es in dem Bericht heißt. Nach Einschätzung von Experten dürfte es sich bei dem Bären um den “Problembär” M49 gehandelt haben. M49 wurde nach mehreren Angriffen auf Nutztiere am 15. Juli in ein Tierpflegezentrum bei Trient verbracht, wo ihm gleich in der ersten Nacht der Ausbruch über einen meterhohen Elektrozaun gelang.

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Slowakei: Braunbär attackiert Fotografen auf Wanderweg

+++ Norwegen: Deutscher Reisebus kollidiert mit Elch +++ Bayern: Geladener Revolver im Tresor – WBK weg +++

In dem slowakischen Naturschutzgebiet Poľana hat eine Braunbärin einen Menschen angegriffen und verletzt. Der Naturfotograf und Schriftsteller Ivan Kňaze hielt sich in einem Waldgebiet nahe der Forstverwaltung Kyslinky auf, um Schmetterlinge und Käfer für sein neues Buch zu fotografieren, wie das slowakische Nachrichtenportal sme.sk berichtet. Plötzlich brüllte ein Bär auf der anderen Seite des Wanderwegs in einem Gebüsch und lief auf den Fotografen zu. Der Bär holt ihn ein, der Fotograf stürzte am Rand des Weges. “Ich versteckte die Kamera unter meinem Körper, verschränkte die Arme über Kopf und Genick und versuchte, wie ein Bär zu brüllen, berichtet Kňaze auf sme.sk. Es sei ein Moment des Grauens gewesen, als ob die Welt unterginge. Nach nur zwei bis drei Sekunden brach der Bär den Angriff ab. Dem Verletzten gelang es aufzuspringen und wegzulaufen. Als der Bär das sah, griff er nochmals an, der Fotograf wurde auf den Boden geschleudert und prallte mit dem Kopf an einen Baumstumpf. Die Bärin biss ihn in den Oberschenkel und zerkratzte mit einem Prankenhieb die Region um das Steißbein.

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Russland: Fake News – Bär soll Mann wochenlang gefangen gehalten haben

Ein Braunbär soll einem Mann in der zur russischen Föderation gehörenden autonomen Republik Tuwa die Wirbelsäule gebrochen und das bewegungsunfähige Opfer wochenlang als Vorrat in seiner Höhle gefangen gehalten haben. Das berichtet die Siberian Times unter Berufung auf die russische Tageszeitung Izvestia und die Nachrichtenagentur EADaily. Auf der verlinkten Internetseite der Siberian Times sind Fotos des übel zugerichteten angeblichen Bärenopfers zu sehen. Dem Bericht zufolge soll eine Gruppe von Jägern den kaum noch lebenden Mann gefunden haben, weil ihre Hunde vor der Höhle stehen blieben, Laut gaben und sich weigerten, weiterzuziehen. Das Bärenopfer sei ungefähr einen Monat in der Höhle gewesen, heißt es. In einem Video soll zu sehen sein, wie er im Krankenhaus die Augen öffnet und seinen Vornamen Alexander nennt. An sein Alter und den Nachnamen könne er sich nicht erinnern. Schöne Geschichte – nur stimmt sie nicht.

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Schweden: Provinz Jämtland gibt 100 Braunbären zum Abschuss frei

Rumänien: “Quick thinking Brit” rettet ihren deutschen Freund bei Bärenangriff in den Karpaten

Die Verwaltung der schwedischen Provinz Jämtland hat beschlossen, 100 Braunbären bei den herbstlichen Jagden zum Abschuss freizugeben. Das berichtet das Jagdportal SvenskJakt. Ein Sprecher des Jagdverbands Mitt Norrland begrüßte die Entscheidung des Bezirksverwaltungsrats gegenüber SvenskJakt: Dass die gleiche Anzahl Bären wie im Vorjahr geschossen werden dürfe, verschaffe eine langfristige Perspektive und ermögliche es, die Entwicklung der Bärenpopulation über mehrere Jahre hinweg zu verfolgen. Die Jagdzeit auf Bär beginnt am 21. August und endet am 15. Oktober, bzw. an dem Zeitpunkt, da die Quote in dem betreffenden Gebiet erfüllt ist. Die Abschüsse müssen sofort gemeldet werden und werden sorgfältig überwacht, so dass die Jagd beendet werden kann, wenn der Abschuss erfüllt ist. Die Bärenjagd findet in Jämtland in zwei Hauptjagdgebieten statt, die ihrerseits wieder in zwei Jagdbögen aufgeteilt sind.

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Österreich: Heftige Debatte im Nationalrat über Rückkehr des Wolfs

+++ Österreich: Bauernbund übergibt 57.689 Unterschriften gegen den Wolf +++ Thüringen: Wolfsnachweis im Hainich +++ Schleswig-Holstein: Schafe bei Bad Segeberg gerissen +++ Bayern: Wilderer im Landkreis Rottal-Inn erwischt +++ Österreich: Wildbiologe fordert Bejagung von Wölfen +++ Niedersachsen: Wolfsriss bei Wolfsburg? +++

ÖVP und FPÖ unterstützen Forderung nach wolfsfreien Zonen, Oppositionsfraktionen gegen Aufweichung des Artenschutzes

Die Rückkehr des Wolfes nach Österreich und seine mögliche dauerhafte Etablierung als Teil der heimischen Fauna ist nicht für alle Anlass zur Freude. Insbesondere in der Bauernschaft bestehen Ängste und Besorgnis, wie gestern im Nationalrat deutlich artikuliert wurde. Ausdruck finden die Bedenken gegen den Wolf in drei Petitionen, in denen auf Probleme der Siedlungs- und Weidegebiete im Waldviertel, in Tirol und in Salzburg hingewiesen wird. Als Antwort darauf werden gesetzliche Grundlagen gefordert, um so genannte Problemwölfe leichter entnehmen und bestimmte Gebiete überhaupt wolfsfrei halten zu können. Dazu sollen entsprechende europarechtlichen Ausnahmeregelungen genützt werden bzw. eine Änderung der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie erfolgen. Weiteres Anliegen der Petitionen ist die Zahlung von Entschädigungen an betroffene Bäuerinnen und Bauern.

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Russland: Bär klaut Jägern Proviant

Auf der Kamtschatka-Halbinsel im russischen Föderationskreis mit dem treffenden Namen Ferner Osten hat ein Bär eine Jägergruppe um ihren Proviant gebracht. Als die Jäger mit ihrem Pick-Up an einer durch die Taiga führenden Straße hielten, eilte der Bär herbei, schnappte sich die Kühlbox mit den Vorräten und machte sich davon. Mehrere von den Jägern abgegebene Warnschüsse konnten ihn von seinem Vorhaben nicht abbringen. Einer der Jäger filmte den Vorfall mit dem Handy, das Video geht in Russland viral, wie RTdeutsch berichtet. red.

Video: YouTube / kamchat100