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Sachsen-Anhalt: Tödlicher Jagdunfall bei Ballenstedt – 21-jährige unter Verdacht

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Im Fall des im November 2017 auf einer Drückjagd getöteten 81-jährigen Jägers (JAWINA berichtete), steht eine Jägerin unter Verdacht, die zum Tatzeitpunkt erst 20 Jahre alt war. Die Staatsanwaltschaft Quedlinburg hat Anklage gegen die mittlerweile 21 Jahre alte Frau erhoben, berichtet die Volksstimme. Nach dem Tod des Jägers waren zunächst die Jagdwaffen aller 60 Jagdteilnehmer sichergestellt worden, um Aufschlüsse darüber zu gewinnen, aus welcher der tödliche Schuss abgegeben worden war (JAWINA berichtete). Da das Projektil, das den Mann getroffen hatte, nicht gefunden wurde, erbrachte dies jedoch kein Ergebnis. Dem Bericht der Volksstimme zufolge ermöglichte hingegen das “sehr aufwendige ballistische Gutachten des Landeskriminalamtes”, sehr genau die Richtung zu ermitteln, aus der das Projektil abgeschossen wurde. Da bekannt war, auf welchen Ständen die Jagdgäste während der Jagd angestellt waren, fiel der Verdacht auf die 21-jährige. Diese soll der Anklage zufolge während der Jagd einen Hirsch beschossen haben, der sich auf einem Kamm im Wald befand.

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Tödlicher Jagdunfall bei Ballenstedt – zwei Tatverdächtige ermittelt

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Im Fall des tödlichen Jagdunfalls, der sich im November 2017 bei Ballenstedt (Sachsen-Anhalt) ereignete (JAWINA berichtete), hat die Polizei zwei Tatverdächtige ermittelt. Bei der Jagd war ein 81 Jahre alter Jäger mit einer tödlichen Schussverletzung am Kopf aufgefunden worden. An der Jagd hatten ca. 100 Jäger und Treiber teilgenommen, die Polizei hatte 60 Jagdwaffen sichergestellt, um mit Hilfe ballistischer Gutachten zu ermitteln, aus welcher Waffe der tödliche Schuss abgegeben wurde. Diese sehr aufwändigen Untersuchungen haben nun offenbar einen Anfangsverdacht gegen zwei Personen ergeben: Wie die Helmstedter Nachrichten berichten, wird den zwei Teilnehmern an der Privatjagd momentan die Möglichkeit gegeben, sich zu den Vorwürfen zu äußern. Mehr lasse sich im Moment nicht sagen, so die Zeitung. red.

Beitragsbild: Geschosse und Splitter (Symbolbild). Foto: SE

 

Sachsen-Anhalt: Tödlicher Jagdunfall bei Ballenstedt- 60 Jagdwaffen sichergestellt

Bereits am Samstag gegen 15 Uhr ist ein 81 Jahre alter Jäger aus Niedersachsen tot in einem Waldstück bei Ballenstedt (Landkreis Harz) aufgefunden worden. Er hatte dort an einer Drückjagd in einem Privatwald teilgenommen. Die Todesumstände sind bislang ungeklärt, das Opfer wies eine tödliche Schussverletzung am Kopf auf. Die Polizei schließt einen Selbstmord bislang aus. Es sei unklar, ob es sich um einen Jagdunfall oder möglicherweise gar um ein Verbrechen handle. Die Jagdwaffen der ca. 60 Jagdteilnehmer wurden sichergestellt. Mit Hilfe ballistischer Gutachten soll nun geklärt werden, ob der tödliche Schuss aus der Waffe eines anderen Jagdgasts abgegeben wurde, und wenn ja, von welcher. Unklar sei bisher auch, ob der Schuss aus der Jagdwaffe des Opfers abgegeben worden sei. red.

Beitragsbild: Wald (Symbolbild). Foto: SE

Wolfsnachweis im Harz

Im Harz wurde erstmals seit ca. 200 Jahren wieder ein Wolf nachgewiesen. Der Nachweis erfolgte durch ein Foto einer Wildkamera im März 2016, die von einem Jäger bei Ballenstedt betrieben wurde. Vereinbarungsgemäß erfolgte die Veröffentlichung durch die Jägerschaft, die mit dem Land Sachsen-Anhalt im Wolfsmonitoring kooperiert.
Dem gingen eine Prüfung des konkreten Aufnahmeortes sowie urheberrechtliche Abstimmungen voraus, so dass die Veröffentlichung erst jetzt erfolgte.

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