Schlagwort-Archive: Bärenattacke

Kanada: Drei junge Grizzlys im Garten

+++ Australien: Massiv unterentwickelt, keine Zähne – Eltern wegen veganer Ernährung von Kleinkind verurteilt +++ USA: Puma beißt Kind +++ Bayern: Jäger findet Unfallopfer im Revier +++ Baden-Württemberg: Fuchs zerlegt Wintergarten +++ Bayern/Niedersachsen: Rehe aus Innkanal und Oker geborgen +++ CITES-Artenschutzkonferenz: Elfenbeinhandel bleibt verboten, strengerer Schutz für Giraffen +++ Mecklenburg-Vorpommern: Elch bei Anklam gesichtet +++

Drei stramme Jungbären haben das Anwesen einer Frau in Whitecourt in der kanadischen Provinz Alberta heimgesucht. Marjie Whitehead postete Videos und Fotos des Vorfalls auf Facebook. Sie sei hätte panische Angst gehabt und sei fast ausgerastet (“so scared and freaked out”), schrieb sie. Angst hatte sie vor allem um ihre beiden Hunde, die die Bären im Garten entdeckt hatten. Die Jungbären machten sich gerade an einem Erdkeller zu schaffen – in dem das Hundefutter aufbewahrt wird. Die Hunde stellen und verbellen die Bären, einer der Bären scheucht die Hunde mit einem Scheinangriff zurück. “Die Hunde hören nicht, ich muss das Gewehr holen”, hört man Whitehead in dem Video schreien.

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Japan: Jäger wehrt angreifenden Bär durch Nasenbiss ab

+++ Kanada: Grizzly tötet Camper +++

In Japan hat ein 74 Jahre alter Jäger den Angriff eines angeschossenen Braunbären mit einem beherzten Biss in die Nase des Tiers abgewehrt. Zu dem Vorfall kam es, als der Jäger Koichi Sakamoto auf Skiern die Umgebung des Tagungsortes auf der Shiretoko Halbinsel auf Hokkaido inspizierte, wo eine Schulung zum Einfangen von Bären stattfinden sollte, die in Wohngebiete eindringen. Sakamoto war dabei als Ausbilder eingeplant. Der 74-jährige genießt der japanischen Tageszeitung Asahi Shimbun zufolge unter Einheimischen den Ruf eines “legendären Jägers.” Bei seinem Ausflug in die Umgebung entdeckte Sakamoto die Fährte eines Bären und nahm die Verfolgung auf. Als er in ein Waldgebiet vordrang, fand er sich plötzlich auf nur 20 Meter Entfernung dem Bären gegenüber. Obwohl er nicht vorgehabt hatte, den Bären zu erlegen, war er zum Handeln gezwungen, als dieser ihn annahm.

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Wie man einen Bärenangriff überlebt

Die New York Times hat einen (weiteren) instruktiven Ratgeber-Artikel veröffentlicht, der sich dem Thema widmet, wie man eine Bärenbegegnung überlebt. Das ist in vielen Gegenden Amerikas, in beliebten Nationalparks und Trails durchaus ein Thema von einiger Relevanz – und wer weiß, vielleicht ja auch bald bei uns. Die Informationen in dem Beitrag “How to Survive a Bear Encounter” von Malia Wollan stammen von John Hechtel, einem pensionierten Wildbiologen, der sich 40 Jahre im Dienst der Fisch- und Wildbehörde Alaskas mit Bären beschäftigt hat (ein Qualifikationsniveau, von dem etliche hiesige “Experten” nur träumen können…).

Biologen, sagt Hechtel, unterteilen Bärenbegegnungen grob in zwei Arten: Defensive und nicht-defensive. Bei den defensiven möchte der Bär einen Angriff auf sich, seine Nahrung oder seine Jungen abwehren. Defensive Bären wirken erregt, scharren mit den Pfoten, brüllen und / oder speicheln. Der nicht-defensive Bär will dich fressen. Er wirkt besonnen und selbstbewusst, aufdringlich, aggressiv und zielstrebig (“pushy”). Entscheidend sei im Fall einer Begegnung, zwischen defensiven und nicht-defensiven Bären zu unterscheiden.

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