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Nabu: Flüchtlinge stören beim Naturschutz

Nach der deutschen Willkomenskultur sollen die Flüchtlinge nach dem Willen des baden-württembergischen Nabu-Chefs André Baumann offenbar die weitaus ausgeprägtere deutsche Verbotskultur kennenlernen: In einem äußerst fragwürdigen Artikel in den Stuttgarter Nachrichten lamentiert Baumann darüber, wie schwierig der Biotopschutz auf dem Gelände einer ehemaligen amerikanischen Kaserne in Schwetzingen sich gestalte, seit dort Flüchtlinge untergebracht würden. “Hinter Stacheldraht und Verbotsschildern” würden dort seltene Arten wie “Zwergschneckenklee oder die Kleine Felsennelke” gedeihen.

Natürlich wolle der Nabu “die Flüchtlinge um Gottes Willen nicht mit erhobenem Zeigefinger an die strengen deutschen Regeln gewöhnen, beteuert der Biologe: “Doch die Heidelerche ist nun mal vom Aussterben bedroht.” Es sei schon schwierig genug, der ortsansässigen Bevölkerung zu erklären, “warum man da nicht hinein trampeln darf.” Aber “Naturschutzgebiete gelten für alle”. Es sei ohnehin nicht einfach, “das deutsche Naturschutzideal mal soeben zu verpflanzen”. Fragt sich, ob die Forderung nach einer “Verpflanzung deutscher Ideale” noch Integration oder schon Assimilation oder vielleicht noch Weitergehendes bedeutet…

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