Schlagwort-Archive: Autos

Neue grüne Verbotsideen

Irre! Man denkt, es ist doch schon alles verboten, aber den Grünen fällt immer noch was Neues ein: Luftballons gehören schon lange verboten, da sind wir uns einig, deshalb ist der Vorstoß der niedersächsischen Grünen für ein Luftballon-Verbot als überfällig zu werten. Harmloser Spaß auf Kindergeburtstagen? Von wegen! Millionen Vögel verenden qualvoll, weil sie Luftballonreste fressen, was bestimmt irgendeine Studie alternativlos belegt. Außerdem sollen sich ruhig schon die kleinen grünen Nachwuchs-Khmer Soja-Bratlinge mümmelnd an die Freudlosigkeit des Daseins gewöhnen, eines Daseins, welches sich zuallererst als ein schuldbeladenes begreift, weil es Nacktmullen und Schweinswalen den Lebensraum mit Mikroplastik zumüllt.

Konsequent daher auch die spitzengrüne Forderung, Benziner und Diesel-Autos endlich zu verbieten. Mit steigenden Zwangsquoten für Elektroautos soll dem endgültigen Verbot bis 2030 der Weg geebnet werden. Von da ist es nur noch ein kleiner Schritt, bis in einem sauberen planwirtschaftlichen Verfahren (Grünen-Chef Habeck soll ja angeblich Sympathien für ein “durchregiertes System à la China hegen) festgelegt werden kann, wer überhaupt zu individueller Fortbewegung berechtigt ist (Gesichtspunkte wie Systemtreue, Ernährungsgewohnheiten, Bejahung von regenerativer Energie und Diversity) sollten unbedingt in die Bewertung einfließen). Berechtigte können dann eines der zwei Einheitsmodelle bei der staatlichen Mobilitätskommission beantragen.

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Österreich: Zwei Wildschweine beschossen, zwei Autos getroffen

+++ Sachsen: Gefundener Wolfswelpe in Quarantäne zwecks Hybridprüfung +++ Niedersachsen: Tierhalter kritisieren andauernde Erfolglosigkeit des geplanten Problemwolf-Abschusses +++ Niedersachsen: Erstmalig Trichinen im Landkreis Rotenburg nachgewiesen +++

Eine “Gemeingefährdung durch Schussabgabe” wirft die Polizei einem Jäger im Bezirk St. Pölten Land vor: Eine Pressemitteilung der Polizei zufolge wurden Bedienstete der Polizeiinspektion Altlengbach am 15. Juni 2019, gegen 17.50 Uhr, wegen der Abgabe von mehreren Schüssen im Gemeindegebiet von Altlengbach alarmiert. Nach dem Eintreffen entdeckten die Beamten auf einem Parkplatz zwei Autos, die durch Schüsse beschädigt wurden. Bei den weiteren Erhebungen konnte umgehend ein 52-Jähriger aus dem Bezirk St. Pölten Land ausgeforscht werden, der beschuldigt wird, vier Schüsse aus einer Bockbüchsflinte abgegeben und dabei mehrere Personen gefährdet bzw. die zwei auf einem Parkplatz abgestellten Fahrzeuge beschädigt zu haben. Dem ORF zufolge befand sich zwischen dem Feld, von dem aus die Schüsse abgegeben wurden und den getroffenen Autos eine Wiese, auf der sich zum Zeitpunkt der Schussabgabe etwa 150 Personen aufhielten – daher der Vorwurf der Gemeingefährdung. Der Beschuldigte zeigte sich geständig und gab an, auf zwei Wildscheine geschossen zu haben. Es wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen, ein waffenrechtliches Dokument abgenommen und die Schusswaffe sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete die Anzeige auf freiem Fuß an. PM/red.

Beitragsbild: Zur Strecke gebrachter PKW. Foto: LPD NÖ

Bayern: Fahrzeuge von Jägern beschädigt

Bereits am 02.01.2019, gegen 10 Uhr, kam es in Emmerting (Kreis Altötting) zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw, wie die Polizei meldet. Ein 48jähriger hatte hierbei sein Fahrzeug in der Unteren Dorfstraße, am Ende eines dortigen Feldweges, abgestellt. Später bemerkte er, dass in der Lauffläche des vorderen linken Rades zwei pfeilförmige Metallgegenstände, parallel zueinander, steckten. Der 48jährige war in Ausübung seiner Tätigkeit als Jagdberechtigter in seinem Revier unterwegs. Am Tag danach stellte ein weiterer Jagdberechtigter sein Fahrzeug in der Nähe der Örtlichkeit ab. Als dieser zu seinem Fahrzeug zurück kehrte stellte auch dieser fest, dass ein Reifen seines Fahrzeugs zerstochen wurde. Beide Personen kamen körperlich nicht zu Schaden. Da beide als Jäger im genannten Gebiet unterwegs waren lässt jedoch einen Zusammenhang mit dieser Tätigkeit vermuten. Zeugen die Beobachtungen gemacht haben werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Altötting, unter der Rufnummer 08671/96440, zu melden. PM

Beitragsbild: Sabotage an Jägerauto (Archivbild). Foto: SE

Wir präsentieren stolz: Olle japanische Blechkiste

In einem Kommentar zum JAWINA-Beitrag “Herrlich…” schrieb – nein, monierte, also sagen wir, wie es ist, nörgelte – unser lieber und hochgeschätzter Freund Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel in einem Kommentar: “Müssen denn immer diese ollen englischen Blechkisten gezeigt werden? (Ha, ha)”. Gerne greifen wir Leserwunsch und Anregung auf, zumal sich JAWINA-Leser Robert in seiner Entgegnung auf HDP anheischig machte, eine Alternative bereitzustellen: “wie wär’s mit ollen JAPANISCHEN blechkisten? ich könnte sofort fotos schicken!” Ein Angebot, das wir gern und dankbar annähmen, insbesondere wenn angereichert mit einem Erfahrungsbericht. Hier ist er:

“So, here we come, damit Prof. Pfannenstiel mal etwas Abwechslung bekommt (oder zumindest über ein anderes Auto lästern kann).

Subaru Forester, Modell SF, Baujahr 1999, also 19 Jahre alt. 227.000 km.

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Paarungszeit beim Steinmarder – Gefahr von Beissattacken im Motorraum

Aktuell heißt es wieder, verstärkt auf Auffälligkeiten am Auto zu achten. Es ist Paarungszeit des Steinmarders: Riecht es im Motorraum nach Rivalen, verbeißt er sich gern in den Innereien des Autos. Im Wohnbereich kann der Kulturfolger ebenfalls großen Schaden anrichten.

Steinmarder suchen jetzt Partner, sie sind in der sogenannten Ranzzeit und reagieren recht aggressiv auf vermeintliche Rivalen. Betroffen sind Autofahrer, besonders Pendler: Sie parken ohne es zu wissen in unterschiedlichen Marderrevieren. Der Motorraum wird vom Steinmarder als Versteck, Speisekammer und für die Markierung des eigenen Reviers genutzt. Riecht es dort nach einem fremden Artgenossen, reagiert der nachtaktive Kulturfolger mit wilden Beißattacken. Betroffen sind beispielsweise Isolierungen von Zündkabel, Dämmmatten oder Kühlwasserschläuche. Darauf macht der Deutsche Jagdverband (DJV) aufmerksam und gibt Verhaltenstipps: Autofahrer sollten vor jeder Fahrt auf herumliegende Gummiteile oder auslaufende Flüssigkeiten achten, um teure Folgeschäden zu vermeiden.

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Erfahrungsbericht: BMW X5 3.0d als All-in-one-Lösung für Alltag und Revier

JAWINA-Leser JG hat einen BMW X5 3.0d, erste Baureihe E53, EZ 2001 – noch mit fester Kraftverteilung zwischen Vorder- Hinterachse und somit ohne “XDrive”, sieben Jahre lang als Fahrzeug für Revier und Straße gefahren. Auf Wunsch der Red. hat er seine Erfahrungen mit dem luxuriösen Allradler für uns aufgeschrieben.

Allgemein:

Angenehmes Reisen, Platz, Raumgefühl, gute Zuladungsmöglichkeiten, starker, ruhig laufender Motor, angenehmes Automatikgetriebe, Fahrverhalten, Langstreckeneignung und Verbrauch lassen keine Wünsche offen.

Schon auf den ersten Blick weniger gut: die schlechte Übersichtlichkeit nach hinten. Dies und den etwas üppigen Wendekreis können andere 4×4-Fahrzeuge dieser Leistungs-/ Größenklasse besser.

Ärgerlich: Die mit dem Gewicht des Fahrzeugs besonders bei Schlechtwegeeinsatz überforderten Fahrwerkskomponenten, Querlenker, Stabistäbe, irgendwelche ausgeschlagenen Teile am Fahrwerk stellen sich schnell und regelmäßig ein. Arbeitszeitaufwand und Ersatzteilpreise liegen auf teils absurd hohem Niveau.

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