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Schweiz: Passion. Bilder von der Jagd

Das Bündner Kunstmuseum Chur, das derzeit sein hundertjähriges Bestehen feiert, zeigt die hochkarätige Ausstellung: Passion. Bilder von der Jagd 22. Juni –27. Oktober 2019

In keinem anderen Schweizer Kanton ist die Jagd in der Öffentlichkeit derart präsent wie in Graubünden. Das Bündner Kunstmuseum widmet ihr nun erstmals eine grosse Ausstellung, die allerdings weit über Graubünden hinausgreift. Sie fragt nach Konstanz und Wandel in der Darstellung und Interpretation der Jagd als einer vielfältigen, universell verbreiteten Kultur-technik und betrachtet das regional solide verankerte Thema im Kontext international be-deutender Kunst.Kuratiert von Stephan Kunz und Peter Egloff.

Jagd bedeutete schon immer viel mehr als die blosse Beschaffung von Nahrung oder die Abwehr von Nahrungskonkurrenten. Jagdbare Tiere gehören zu den frühesten Motiven von Malerei und Skulptur überhaupt. Die Ausstellung denkt über Jagd, Jäger und Gejagte nach, wie sie von der Antike bis zum «Animal Turn» der Gegenwart wahrgenommen und dargestellt werden. In sieben Kapiteln thematisiert sie den mythologischen Überbau von Artemis und Diana bis zum heiligen Hubertus. Sie spürt dem Zusammengehen von Eros und Thanatos nach, zeigt die Jagd als Bühne der Macht, illustriert die Bedeutung von Trophäen und fragt nach der Wildnis als Sehnsuchtsort.

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Ausstellungs-Tipp: Von Wölfen und Menschen

JAWINA-Leser JS hat die Ausstellung “Von Wölfen und Menschen” im Museum am Rothenbaum MARKK in Hamburg besucht und schreibt in einer Mail an die Redaktion: “Gestern besucht. Sehr empfehlenswert und sehr guter weiterführender Ausstellungskatalog.”

Die Museum beschreibt die Ausstellung im Pressetext wie folgt: “Über 150 Jahre nach ihrer Ausrottung sind Wölfe in Deutschland zurück. Kaum ein anderes Tier ist in der europäischen Kulturgeschichte und anderen Kulturräumen gleichermaßen Projektionsfläche für menschliche Sehnsüchte und Ängste wie der Wolf: Als grenzüberschreitender Nomade, gefährliches Raubtier, Forschungsobjekt, soziales Rudeltier oder als Charakter in Märchen und Mythen ist er Angstfigur und Sinnstifter zugleich. Das MARKK nimmt die große mediale Aufmerksamkeit und gesellschaftliche Polarisierung, die das Tier umgibt zum Anlass, den Beziehungen zwischen Wolf und Mensch eine Ausstellung zu widmen. Von Wölfen und Menschen greift die aktuellen Diskurse aus Populärkultur, Kunst und Wissenschaft auf und gibt Einblick in Wolfsvorstellungen in verschiedenen kulturellen und historischen Kontexten.

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Ausstellung: Wildnis in der Schirn

In Zeiten, in denen die weißen Flecken auf den Landkarten dieser Welt weitgehend verschwunden sind und ein „unberührter Naturzustand“ fast nur noch in Form von ausgewiesenen Reservaten existiert, rückt die Wildnis wieder in den Fokus der Kunst. Die Suche nach letzten freien Plätzen, die Expedition als künstlerisches Medium, Visionen einer posthumanen Welt prägen die Werke vieler zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler ebenso wie die Neuverhandlung des Verhältnisses von Mensch und Tier. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt widmet der wiederkehrenden Faszination von der Wildnis vom 1. November 2018 bis zum 3. Februar 2019 eine umfassende Themenausstellung.

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Ausstellung “Wildlife Art – Künstler sehen die Natur”

Erstmals in Deutschland werden die Werke von acht international renommierten Wildlife-Art-Künstlern aus verschiedenen europäischen Ländern in einer Wanderausstellung präsentiert.
Fünf Maler und drei Bildhauer zeigen ihre Werke in der Ausstellung “Wildlife Art – Künstler sehen die Natur” vom 30.4. bis 18.9.2016 im Landesmuseum Natur und Mensch in Oldenburg (anschließend Schloss Adelsheim, Berchtesgaden, Naturhistorisches Museum Mainz). Die Werke belegen, wie lebendig dieses Genre mit seiner sehr langen Tradition auch heute noch ist und wie mannigfaltig und innovativ zeitgenössische Künstler das Thema “wildlebende Tiere” behandeln.

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