Schlagwort-Archive: Aujeszky

Hessen: Aujeszkysche Krankheit (AK) bei Wildschwein im Werra-Meissner-Kreis nachgewiesen

+++ Italien: Wildwasserpaddler retten Reh +++ NRW: LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Rhein-Sieg-Kreis +++ NRW: Prüm, Gerolstein und Adenau zu Wolfspräventionsgebieten erklärt +++

Im Rahmen des sogenannten Wildschwein-Monitorings wurde am 4. September 2019 bei der routinemäßigen Untersuchung einer Wildschweinblutprobe aus dem Raum Waldkappel durch das Hessische Landeslabor in Gießen Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) amtlich nachgewiesen. Das Vorkommen der Erkrankung stellt eine potenzielle Bedrohung für die Hausschweinebestände und Haustiere, besonders Hunde, dar. Alle Schweinehalter sollten daher die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen strikt einhalten. Jägern wird dringend empfohlen, keinen Aufbruch von Wildschweinen an Hunde zu verfüttern und den unmittelbaren Kontakt von Jagdhunden mit Wildschweinen zu minimieren. Zum Schutz vor einer Infektion mit dem Erreger der Aujeszkyschen Krankheit sollten Hunde und Katzen, bei denen die Infektion grundsätzlich tödlich verläuft, nur mit vollständig durchgekochtem Fleisch von Haus- und Wildschweinen gefüttert werden.

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Bayern: Aujeszky-Krankheit bei Wildschwein im Landkreis Traunstein

Das Veterinäramt Traunstein hat bei einem im Landkreis Traunstein erlegten Wildschwein Antikörper gegen das Aujeszky-Virus festgestellt, wie der Landkreis mitteilt. Antikörper gegen dieses Herpesvirus sind laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in etwa zehn Prozent der untersuchten Wildschweinproben in Bayern nachweisbar. Die Untersuchung des Wildschweins erfolgte im Rahmen des Schweinepest- und Aujeszkysche Krankheit-Monitorings. Die Aujeszkysche Krankheit ist für den Menschen ungefährlich. Für Hausschweine, Hunde und Katzen ist sie jedoch ansteckend. Das Veterinäramt Traunstein rät deshalb zu einigen Vorsichtsmaßnahmen. Das Aujeszky-Virus kann durch Kontakt mit infizierten Wildschweinen, Lebensmitteln von diesen Wildschweinen oder mit kontaminierten Gegenständen in Hausschweinebestände gelangen. Dies kann zu erhöhter Sterblichkeit bei Ferkeln bzw. einer erhöhten Aborthäufigkeit bei Sauen führen. Schweinehalter, die auch Jäger sind, müssen deshalb die geltenden Hygienevorschriften strikt beachten und vor Betreten der Stallungen Kleidung und Schuhe wechseln.

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Niedersachsen: Erstmalig Aujeszky-Antikörper bei Wildschwein nachgewiesen

Im Rahmen des sogenannten Wildschwein-Monitorings wurden bei einer routinemäßigen Untersuchung einer Wildschweinblutprobe aus dem Raum Soltau erstmals Antikörper gegen das Virus der Aujeszkyschen Krankheit (AK) durch das Veterinärinstitut des LAVES in Hannover am 11. Januar 2019 amtlich nachgewiesen. Das teilt das Kreisveterinäramt mit. Das Vorkommen der Erkrankung stellt eine potenzielle Bedrohung für die Hausschweinebestände und Haustiere, besonders Hunde, dar. Das Veterinäramt des Heidekreises fordert daher alle Schweinehalter und -halterinnen verstärkt auf, die bekannten Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Jägern wird dringend empfohlen, keinen Aufbruch von Wildschweinen an Hunde zu verfüttern.

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Nordrhein-Westfalen: Jagdhund stirbt an Aujeszky-Infektion

Am 2.12.2018 starb in Mönchengladbach ein Foxterrier infolge einer Aujeszky-Infektion. Das teilt der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen (LJV NRW) mit. Der Hund hatte auf einer Drückjagd bei in Brüggen (Kreis Viersen) am 23.11. mit einem Deutsch-Langhaar einen Frischling gehalten, der abgefangen wurde. Bei der Beprobung im Rahmen des ASP-Monitorings wurde eine Aujeszky-Infektion festgestellt. Acht Tage später zeigte der Terrier erste Symptome. Nach starkem Juckreiz stellte sich eine Abnahme der Vitalität und starkes Fieber ein.

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Aujeszky-Verdacht in Emsland und Saarland

Im Nordwesten des Saarlands (wie der Saarjäger berichtet) an der Grenze zu Rheinland-Pfalz und Luxemburg und im Landkreis Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) sind bei untersuchten Wildschweinen Antikörperbefunde erbracht worden, die zeigen, dass die Sauen Kontakt mit dem Erreger der Ausjeszkyschen Krankheit (Pseudowut) gehabt haben müssen. Diese durch Viren ausgelöste Infektion ist für Menschen ungefährlich, verläuft jedoch bei den meisten Säugetieren, insbesondere auch Hunden, tödlich.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) empfiehlt folgende Maßnahmen, um Jagdhunde in betroffenen Gebieten vor einer Ansteckung zu schützen:

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Hessen: Jagdhund mit Aujeszky infiziert

Aujeszkysche Krankheit bei Jagdhund aus dem Odenwald nachgewiesen: LJV Hessen rät Hundeführern zur Vorsicht bei anstehenden Drückjagden

Bad Nauheim. Im Landkreis Odenwald hat sich ein Jagdhund Anfang November auf einer Bewegungsjagd mit dem Aujeszky-Virus infiziert und ist wenige Tage danach in einer Tierklinik verstorben. Das Hessische Landeslabor bestätigte heute nach der Obduktion des Hundes den Verdacht. Die Amtsveterinärin des Odenwaldkreises, Frau Dr. Sabine Sanft, erklärte dazu gegenüber dem LJV: „Es ist jederzeit damit zu rechnen, dass sich ein Hund sowie alle anderen Fleischfresser mit dem Aujeszky-Virus infizieren. Dies ist die erste nachgewiesene Infektion bei einem Hund aus dem Odenwaldkreis“. Aber auch Wiederkäuer sowie Katzen können sich infizieren. Die typischen Krankheitsanzeichen sind plötzlich auftretende Apathie, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Juckreiz, hohes Fieber und/oder Lähmungserscheinungen. Bei Verdacht auf eine AK-Infektion sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht und das zuständige Veterinäramt informiert werden.

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Die Aujeszkysche Krankheit bei Hunden bleibt extrem selten

DJV-Interview mit Veterinärmediziner Dr. Thomas Müller vom Friedrich-Löffler-Institut (FLI)

In den vergangenen acht Wochen wurden zwei Fälle von Aujeszkyscher Krankheit (AK) bei Jagdhunden über Länderbehörden gemeldet, ein weiterer Fall wurde über die sozialen Medien bekannt. Weshalb treten drei Fälle der beim Jagdhund seltenen Krankheit so unmittelbar hintereinander auf? Wie können Jäger ihren Jagdhund schützen? Der DJV sprach mit Veterinär Dr. Thomas Müller, Leiter des nationalen Referenzlabors für die Aujeszkysche Krankheit am Friedrich Loeffler-Institut auf der Insel Riems.

DJV: Welcher Erreger steckt eigentlich hinter der Aujeszkyschen Krankheit?

Dr. Müller: Der Erreger der AK ist ein Alphaherpesvirus und wird laut derzeit gültiger Taxonomie als Suid Herpesvirus 1 (SHV1) bezeichnet. Wie der lateinische Name sagt, sind Haus- und Wildscheine die natürlichen Wirte bzw. Reservoire für dieses Virus. Ein charakteristisches Merkmal der AK bei Schweinen ist die lebenslange Viruslatenz.

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Hessen: Aujeszky bei Jagdhund nachgewiesen

Erhöhtes Risiko für Jagdgebrauchshunde

Das Hessische Landeslabor hat bei einem Jagdhund den Nachweis der selten auftretenden Aujeszkyschen Krankheit (AK) erbracht. Das Tier kam in Bayern zum Einsatz und hatte nachweislichen Kontakt zu Schwarzwild. Wildschweine gelten als Krankheitsüberträger für die Aujeszkysche Krankheit. Der Hund zeigte die für diese Viruserkrankung typischen Krankheitserscheinungen, wie plötzlich auftretende Apathie, Appetitlosigkeit, hohes Fieber und Juckreiz und musste eingeschläfert werden. Bei der Obduktion konnten entsprechende Veränderungen im Nervengewebe sowie im Labor das Virus eindeutig nachgewiesen werden.
„Hundebesitzer sollten in Wald und Flur ihre Vierbeiner anleinen und Jäger sollten keinesfalls rohes Wildschweinfleisch verfüttern“, rät der Direktor des Landeslabors Professor Hubertus Brunn. Denn: „In seltenen Fällen kann es durch den direkten Kontakt des Hundes mit dem Wildschwein oder indirekt über Ausscheidungen infizierter Wildschweine zu einer Virusübertragung mit anschließender Infektion des Hundes kommen, die in der Folge einen tödlichen Verlauf nimmt“, so Brunn. „Der Mensch ist für das Virus nicht empfänglich, aber fast alle Säugetierarten können erkranken“, erklärte der Direktor.

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Rheinland-Pfalz: Jagdhund mit Aujeszkyscher Krankheit infiziert

Infektion mit der tödlichen Krankheit nach “Bisskontakt” mit Wildschwein

Für Menschen ungefährlich, für Hunde, einige andere Fleischfresser und für Rinder tödlich: Das Landesuntersuchungsamt Koblenz (LUA) hat bei einem Jagdhund die Aujeszkysche Krankheit nachgewiesen. Das Tier wurde zuvor bei einer Jagd im Hunsrück (Kreis Bernkastel-Wittlich) eingesetzt und hatte dabei Bisskontakt zu einem Wildschwein. Schweine sind das Hauptreservoir des Erregers der Aujeszkyschen Krankheit. Dank intensiver Bemühungen ist es bereits vor Jahren gelungen, die Krankheit in den Hausschweinebeständen in Deutschland zu tilgen, bei Wildschweinen tritt sie jedoch vereinzelt noch auf. Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht bekannt, es kommt aber gelegentlich vor, dass sich Jagdhunde bei Wildschweinen infizieren. In Rheinland-Pfalz wurde das Virus zuletzt 2009 bei einem Jagdhund im Vulkaneifelkreis nachgewiesen.

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DJV: Jagdhunde vor Aujeszky schützen

Die Aujeszkysche Krankheit (AK) ist kürzlich im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt an der Grenze zu Niedersachsen nachgewiesen worden (Jawina berichtete). Dies nimmt der Deutsche Jagdverband (DJV) zum Anlass, um Jägerinnen und Jäger auf das Risiko der Ansteckung von Jagdhunden und Hausschweinen aufmerksam zu machen. Bei der Viruserkrankung reicht der Kontakt zu Speichel oder Blut des infizierten Wildschweins aus. “Die Aujeszkysche Krankheit ist meldepflichtige und muss zwingend ernst genommen werden”, sagt Dr. Wolfgang Bethe, Veterinär und Vize-Präsident des DJV. “Für unsere vierbeinigen Jagdhelfer bedeutet das Virus immer den qualvollen Tod.” Vor dem Hintergrund der laufenden Drückjagdsaison appelliert der Verband eindringlich:

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Sachsen-Anhalt: Aujeszkysche Krankheit bei Wildschwein nachgewiesen

Im Altmarkkreis Salzwedel hat sich erstmalig der Verdacht der Aujeszkyschen Krankheit durch Nachweis von Antikörpern bei einem erlegten Wildschwein bestätigt. Darüber informiert die Amtsveterinärin des Kreises, Elke Filter, in einer Pressemitteilung. Die Aujeszkysche Krankheit oder Pseudowut ist eine durch Viren übertragene anzeigepflichtige Tierseuche mit geringer Pathogenität für den Menschen, die jedoch bei fast allen Säugetieren tödlich verläuft (siehe verlinkten Wikipedia-Artikel). Insbesondere Jagdhunde sind gefährdet. Sie können sich durch den Verzehr rohen Wildschweinfleischs, aber auch durch Arbeit auf der Wundfährte oder den Kontakt mit verschmutzten Stiefeln, Aufbrechwerkzeugen u.ä. infizieren. Die Krankheit verläuft bei Hunden zu 100 Prozent tödlich, es gibt keine wirksamen Medikamente, keine Heilung.

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Thüringen: Aujeszky-Virus bei Wildschwein nachgewiesen

Gefahr für Jagdhunde und Hausschweine

Bei Oettersdorf im Saale-Orla-Kreis in Thüringen hat das Veterinäramt bei einem am 23. Oktober gestreckten Wildschwein das Aujeszky-Virus nachgewiesen. Der für Menschen ungefährliche Erreger stellt fürJagdhunde, die beim Stöbern oder auf der Nachsuche mit infiziertem Wild in Berührung kommen, eine tödliche Gefahr dar. Die meisten infizierten Säugetiere überleben die Erkrankung (AK, Pseudowut) nicht.

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