Schlagwort-Archive: Aufbruch

Baden-Württemberg: ASP-Prävention – Sammelstellen für Schwarzwild-Abfälle an Jägerschaft übergeben

Zur Prävention der Afrikanischen Schweinepest haben die Fachdienste Forst und Veterinärwesen des Landratsamtes Neckar-Odenwald-Kreis fünf Sammelstellen für Wildabfälle aus der Jagdausübung eingerichtet und die Schlüssel in den vergangenen Wochen an die Jägerschaft übergeben. Die so genannten Wildverwahrstellen wurden auf Veranlassung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz eingerichtet, um eine mögliche Seuchenverbreitung der Afrikanischen Schweinepest durch Teile von Wildschweinen zu minimieren. Der Kreis hat die Einrichtung von fünf solcher Räumlichkeiten in Mudau, Buchen, Osterburken, Schefflenz und Neunkirchen nun abgeschlossen. Es handelt sich um Container mit Kühleinrichtungen und Mülltonnen, deren Verwendung für die örtlichen Jäger ab sofort möglich ist.

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Bayern: Landkreis Regensburg richtet dezentrale Sammelstellen für Wildschweinkadaver und Aufbrüche ein

+++ Hessen: Landkreis Waldeck-Frankenberg schafft Desinfektionsschleuse für Fahrzeuge an +++ Bayern: Landkreis sucht “Verwahrstellen für tote Wildschweine

Der Landkreis Regensburg hat ein Konzept für die flächendeckende Sammlung und Entsorgung von Aufbruch (Schlachtabfälle) beziehungsweise Tierkörpern von Wildschweinen erarbeitet, das der Vorbeugung der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) dienen soll. Landrätin Tanja Schweiger, der Leiter des Veterinäramtes, Dr. Reinhold Schoierer, sowie der Leiter des Sachgebiets für öffentliche Sicherheit und Gewerbewesen, Karl Frank, haben die Maßnahmen am Mittwoch in einem Pressegespräch erläutert. Zudem haben sie die für den potenziellen Seuchenfall einzusetzende mobile Sammelstelle vorgestellt. Am Pressetermin nahmen weiterhin der Vorsitzende der Landes- arbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (ARGE) im BBV, Albert Robold, BBV-Kreisobmann Johann Mayer und der Vorsitzende des Bezirksjagdverbandes Regensburg, Wolfgang Kemnitz, teil.

Auf Anregung von Landrätin Tanja Schweiger hat der Kreisausschuss in seiner letzten Sitzung beschlossen, einmalig die Kosten zur Aufstellung dezentraler Sammelbehälter zu übernehmen. Weil der Freistaat nur im Seuchenfall dafür Geld zur Verfügung stelle, hätten die Jäger als Anlieferer bei der Tierkörperverwertung selbst für die Kosten aufkommen müssen. Dies sei aus Sicht des Landkreises nicht zielführend, weswegen dieser die anfallenden Kosten übernehme, so die Landrätin.

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Niedersachsen: Landkreis Vechta lässt Schlachtreste von Wildschweinen kostenlos entsorgen

Sorge vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wächst

Um präventiv einer Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest vorzubeugen, wird der Landkreis Vechta die kostenlose Entsorgung von bei der Zerlegung von Schwarzwild anfallenden Überresten anbieten. Dies gilt insbesondere für von außerhalb des Landkreis Vechta stammenden Wildschweinen, insbesondere aus Osteuropa oder Ostdeutschland. Damit soll verhindert werden, dass solches Material anderweitig als über die Tierkörperbeseitigungsanstalten entsorgt wird.

Die Entsorgung von Wildabfällen kann nach vorheriger Anmeldung beim Veterinäramt des Landkreises Vechta zu den allgemeinen Sprechzeiten unter Telefon 04441/898-1848 oder per Mail an veterinaeramt@landkreis-vechta.de ab dem 7. März 2018 wöchentlich jeweils mittwochs von 8 bis 20 Uhr bei den Kreisstraßenmeistereien in Damme oder Vechta stattfinden. Ein Merkblatt mit näheren Informationen findet sich auf der Homepage des Landkreis Vechta unter der Rubrik Veterinärwesen.

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