Schlagwort-Archive: Attacke

Bayern: Schon wieder Kinder von Fuchs angegriffen

+++ NRW: Krähenschwarm jagt Brieftauben +++

Wenige Wochen, nachdem ein Fuchs einen zeltenden Jungen gebissen hatte (siehe News-Ticker zu diesem JAWINA-Artikel), sind in Andechs (Landkreis Starnberg) zwei in einem Zelt übernachtende achtjährige Mädchen von einem Fuchs angegriffen worden. Der Fuchs sprang auf das im Garten der Eltern aufgestellte Zelt, woraufhin dieses zusammenbrach. Die Kinder versuchten, den Angreifer durch Schläge auf die Innenseite des Zelts zu verscheuchen. Dabei biss der Fuchs eines der Mädchen in die Hand, es wurde leicht verletzt. Der Fuchs soll sich extrem aggressiv verhalten haben: Erst nach einer Viertelstunde gelang es den Eltern der Kinder, den Rotrock von ihrem Grundstück zu vertreiben. Die Polizei hat den zuständigen Jagdpächter verständigt, der nun versuchen soll, den Fuchs zu erlegen. Die Verletzungen des Kindes wurden im Krankenhaus Starnberg versorgt. red.

Beitragsbild: Fuchs. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Südtirol: Rehbock verletzt Mann schwer

+++ Österreich: Hornissenstich – Jäger stürzt von Hochsitz +++ Niedersachsen: Jäger fangen ausgebüxte Ponys ein +++ Saarland: Streckeneinbruch beim Schwarzwild +++ Baden-Württemberg: Tierschutzpartei hält “Mahnwache” gegen Jagd ab +++

Im Südtiroler Jochtal ist ein 40 Jahre alter Mann von einem Rehbock schwer verletzt worden. Der Einheimische hatte das vermeintlich kranke oder schwache Stück entdeckt und näherte sich ihm, um nachzuschauen, wie es ihm gehe. Doch aus dem Plan, das Tier erforderlichenfalls einzufangen, wurde nichts: Als der Mann sich dem Rehbock biss auf wenige Meter genähert hatte, sprang dieser auf und griff an. Mit den spitzen Enden seines Gehörns fügte der Rehbock dem Mann “erhebliche Verletzungen” am Bein zu, die einen starken Blutverlust zur Folge hatten, wie SüdtirolNews berichtet. Die in der Jägersprache Blattzeit genannte Paarunsgszeit der Rehe geht ihrem Ende entgegen, dennoch können territoriale Rehböcke durchaus noch aggressiv auf Eindringlinge in ihr Revier reagieren. red.

Beitragsbild: Aggressiver Rehbock (Lösungsvorschlag). Foto: AHe

Sachsen: BGS von Biber attackiert

Österreich: Hund muss nach Biberangriff eingeschläfert werden

In Sachsen ist ein Bayerischer Gebirgsschweißhund (BGS) bei einem Bad in der Elbe nahe Meißen von einem Biber attackiert und durch Bisse verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich bereits am 08.06. Der Hundeführer schildert die Situation gegenüber JAWINA so: “Mein Hund ist in der Elbe baden gegangen, vermutlich in der Nähe eines Biberbaus. Vermutlich hatte Frau Biber Junge, die sie verteidigen wollte. Der Hund hat großes Glück gehabt, offenbar hatte er noch Grund unter den Pfoten, so dass er mit einem Sprung entweichen konnte. Der Biber konnte sich so nicht fest verbeißen, vermutlich hat mein BGS auch zurückgebissen.”

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Wyoming: Grizzlies töten Outfitter und verwunden Jagdgast

Bärin und Jungtier in Folge der Attacke getötet

Am Freitag (14.9.) informierte der Sheriff von Teton County im US-Bundesstaat Wyoming die Wild- und Fischbehörde (Wyoming Fish and Game Department, WFGD), dass ein Jagdführer und sein Jagdgast von zwei Grizzlybären angegriffen wurden, als sie einen am Vortag von dem Gast geschossenen Wapitihirsch verarbeiten wollten. Die Untersuchungen des WFGD zeigten, dass der Kadaver des Wapitis unberührt war, als die Jäger sich näherten, es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass Bären in der Nähe seien oder den Wapiti in Besitz genommen hätten. Der Angriff ereignete sich, nachdem die beiden begonnen hatten, den Hirsch zu verarbeiten.

Unmittelbar nach der Benachrichtigung durch den Sheriff beteiligte sich WFGD an der Suche nach dem Opfer: Während der Jagdgast nach der Attacke per Hubschrauber in ein nahe gelegenes Krankenhaus geflogen wurde, wo seine Verletzungen behandelt wurden, blieb der Jagdführer zunächst vermisst.

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Brandenburg: Hundebesitzer muss Irish Setter mit Knüppel gegen Wolf verteidigen

Hündin bei Attacke durch Wolfsrudel schwer verletzt – Tollwut Antikörper bei Wölfin nach Hundeangriff in Tschechien nachgewiesen

In der Bücknitzer Heide bei Ziesar (Landkreis Potsdam Mittelmark) ist eine frei laufende Irish Setter Hündin am Rand einer Dickung von drei Wölfen attackiert worden. Der Setter war zum Zeitpunkt des Angriffs nur 10 bis zwanzig Meter von dem Besitzer entfernt. Als die Hündin auf die Wölfe stieß, griffen diese sofort an. Der Hundebesitzer ging mit einem Knüppel auf die Wölfe los und konnte sie schließlich in die Flucht schlagen. Wie die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet, erlitt die Hündin tiefe Bisswunden und musste operiert werden. Sie hat die OP wohl gut überstanden. Der Amtsdirektor von Ziesar, Norbert Bartels, sprach gegenüber der MAZ von “einer neuen Qualität von Begegnungen zwischen Wolf, Mensch sowie Haus- beziehungsweise Nutztieren”. Bartels geht von einer weiteren Zunahme der Konflikte aus, wenn sich die Wolfspopulation weiter ungehemmt vermehrt. Der Brandenburger Wolfsbeauftragte Steffen Hinze empfiehlt in der MAZ, Hunde im Wald stets an der Leine zu führen. Eine interessante Frage stellte ein Schafhalter, der bereits mehrere Schafe durch Wölfe verloren hat, in der MAZ: “Was machen eigentlich Pilzsammler, wenn sie in einer Dickung auf ein Wolfsrudel stoßen?“

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NRW: Jagdgegnerin geht auf Kehle

JAWINA-Leser NN schickt uns die Schilderung eines bemerkenswerten Vorfalls:

“Ich bin seit Mai diesen Jahres Jungjäger im Revier X in Z. Einer unserer Ansitze befindet sich in den Feldern am Ende einer Baumreihe an der Straße S. Wenn ich richtig informiert bin, ist es uns Jägern gestattet, im Rahmen der befugten Jagdausübung Wege für Land- und Forstwirtschaft zu befahren, den Anwohnern und Besuchern jedoch nicht. Ebensowenig darf die Straße S zwischen dem Kreisverkehr Landstraße  und der Siedlung M von anderen Autofahrern als Abkürzung vom und zum Kreuz N benutzt werden.

In der letzten Zeit kommt es immer wieder vor, dass die Straße zwischen dem Kreisverkehr Landstraße und der Siedlung auch von solchen Autofahrern benutzt wird, die – sobald eines unserer mit „Jagdbetrieb” oder „Jagdschutz” gekennzeichneten oder sonstwie als Jagdfahrzeug erkennbaren Fahrzeuge entdeckt wird – als offensichtlich vorsätzliche Jagdstörung dauerhupend die Straße befahren, wenden, erneut dauerhupend in entgegengesetzter Richtung fahren, und wieder wenden um nochmals dauerhupend weiter zu fahren.

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Kanada: Wut über Jagdeinschränkungen nach tödlicher Eisbär-Attacke

+++ Wolfsabschuss in Dänemark: Anklage fordert Gefängnisstrafe ohne Bewährung +++ Rheinland-Pfalz: Jäger fordern Erhöhung der Abschussprämie für Schwarzwild +++

Im Nunavut-Territorium im Norden Kanadas ist ein Mann von einem Eisbären getötet worden. Die aus drei Inuit bestehende Jagdgesellschaft war am Dienstag, dem 21. August von Naujaat aufgebrochen, um Narwale und Karibus zu jagen. Als die Männer am Donnerstag nicht wie angekündigt zurückgekehrt waren, machten sich Rettungstrupps auf die Suche nach den Männern. Treibeis behinderte die Rettungsboote, so dass erst der Hubschrauber eines von der Küstenwache eingesetzten Eisbrechers die Überlebenden ca. 100 Kilometer von der Küste entfernt im Lyon Inlet aufspürte. Drei Tage lang hatten sie dicht zusammengedrängt in ihrem Boot überlebt, den Leichnam ihres getöteten Freundes bewachend, während vier weitere Bären das Boot umkreisten. Packeis und mechanische Probleme mit dem Bootsmotorhatten ihre Rückkehr verhindert. Die kanadische Polizei teilte mit, dass die Eisbärin und ihr Jungtier in Folge des Vorfalls erschossen wurden. Es blieb offen, ob die angegriffenen Jäger, die Rettungsmannschaften oder die Polizei die Abschüsse getätigt haben. Drei weitere Eisbären, die, vom Blutgeruch angelockt, in der Umgebung auftauchten, wurden in den folgenden Tagen ebenfalls erschossen.

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London: Fuchs frisst Frau (versucht es zumindest)

Im Londoner Stadtteil Clapham ist eine Frau nachts im Schlaf von einem Fuchs gebissen worden. Die 22 Jahre alte Jodie Nailard schrak gegen 5.30 Uhr früh aus dem Schlaf, weil sie einen stechenden Schmerz in ihrem linken Bizeps wahrnahm, berichtet die DailyMail. Noch halb im Schlaf berührte sie ihren Arm und bemerkte das Blut. Dann bewegte sie ihre Füße, weil der Fuchs auf dem Fußende des Bettes saß. Sie schrie und weinte und trat um sich, woraufhin der Fuchs hinter den Vorhang flüchtete. Das Schlafzimmer von Jodie Nailard liegt im Erdgeschoss und hat keine Fenster, deshalb stand die Terrassentür einen ca. 12 Zentimeter breiten Spalt offen. Inzwischen war Nailards Freund aufgewacht. Gemeinsam schrien sie den Fuchs an und bewarfen ihn mit Kissen, was ihn aber zunächst nicht veranlasste, seine Stellung hinter dem Vorhang aufzugeben. Irgendwann entschwand er dann doch durch die Terrassentür. Nailard erlitt bei dem Vorfall sechs stichartige Verletzungen und einen Bluterguss.

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Niedersachsen: Luchs greift Hund an, Frauchen vertreibt ihn

+++ Bayern: Räudiger Fuchs schläft auf Sofa +++ Mecklenburg-Vorpommern: Vater weicht Reh aus, 9jähriger Sohn stirbt bei Wildunfall +++ NRW: Nabu-Kreisgruppenleiter verteidigt Wildschweinjagd +++ Sachsen: Wolf reißt zwölf Stück Damwild in Gehege +++

In Förste, einem Ortsteil von Osterode am Harz (Landkreis Göttingen) hat am Montag ein Luchs einen frei laufenden Hund angegriffen. Dessen Besitzerin hatte einen Spaziergang in der Umgebung des Dorfs unternommen, als der Luchs aus dem Gebüsch sprang und den Hund attackierte. Der Hundebesitzerin gelang es, den Luchs mit der Hundeleine abzuwehren. Der Hund wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Der Leiter des Luchsprojekts erklärte gegenüber dem NDR, dass der Luchs in dem Gebüsch ein gerissenes Reh abgelegt habe und sich von dem Hund vermutlich gestört gefühlt habe. Am Ort des Geschehens wurde eine Kastenfalle aufgestellt, die mit dem gerissenen Reh beködert wurde. So sollte der Luchs gefangen und ggf. besendert werden. Der Plan ging jedoch nicht auf, die schlaue Katze ließ sich nicht wieder blicken. SE

Beitragsbild: Luchs im Bayerischen Wald, Copyright: Martin Mecnarowski (http://www.photomecan.eu/, Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

Alaska: Zwei tödliche Schwarzbär-Attacken in zwei Tagen

In Alaska sind zwei Menschen von Schwarzbären getötet worden. Das erste Opfer war der 16jährige Patrick Cooper, der am 18.6. am Robert Spurr Memorial Hill Climb, einem Geländelauf im Chugach State Park teilnahm. Der Junge hatte offenbar unbemerkt von anderen Läufern den Trail verloren und war in dichtem Buschland umhergeirrt. Er schrieb seiner Familie eine Textnachricht, dass er von einem Bär verfolgt wurde. Sofort machte sich ein Team von Helfern, darunter die Mutter des Jungen, auf die Suche. Sie fanden mit Hilfe der Ortungsfunktion des Mobiltelefons zwei Stunden später die Leiche Coopers. Er war nach Angaben des Alaska Department of Fish & Wildlife, der Jagd- und Fischereibehörde des US-Bundesstaats, von einem männlichen Schwarzbären gezielt angegriffen worden. Experten versuchen derzeit, den Bär aufzuspüren, der “definitiv getötet werden solle”, wie Ken Marsh,ein Mitarbeiter von Fish & Wildlife gegenüber dem National Geographic erklärte.

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Wien: Keiler randaliert auf Kinderspielplatz

Update: Petition fordert “Justiz” für getötetes Wildschwein…

Petition “Justiz für Wildschwein” auf Change.org. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Update: Wenige Stunden nach dem Abschuss eines Wildschweins in Wien, das kurz zuvor Kinder auf einem Spielplatz in die Flucht geschlagen hatte (s.u.), regt sich Protest: Eine Michelle Missbauer hat auf Change.org eine Petition gestartet, die sich an die Staatsanwaltschaft Wien richtet und Gerechtigkeit für den erlegten Keiler fordert. “Das Veterinäramt hat den Abschuss freigegeben!”, erregt sich die Petentin: “Laut den Aussagen der Leute, die vor Ort waren, sei das Wildschwein jedoch in keinster Weise aggressiv” gewesen! Die Zeitung habe bei der Berichterstattung “nicht die Wahrheit verfasst, weil die Kommentare der Leute eine andere Sprache sprechen!” Und natürlich: “Die Behörden haben versagt!” Eine Strafe sei das Mindeste, was nun gefordert wird, für dieses sinnlose Töten, meint Missbauer. Schon 108 Unterstützer haben die Petition gezeichnet, seit diese vor 16 Stunden (Stand 29.05. 11:05 Uhr) gestartet wurde.

Ein angeblich 250 Kilogramm schwerer Keiler hat am Samstag Abend Kinder auf einem Spielplatz im Gemeindbezirk Donaustadt im Norden Wiens attackiert. Das berichtet das Onlineportal Nachrichten.at. Der Keiler sei “wie aus dem Nichts” gegen 20.45 auf dem Spielplatz erschienen und auf die Kinder losgestürmt. Die Kinder rannten weg, der Keiler schob sich in einem Gebüsch im Innenhof eines Gemeindebaus ein. Nach missglückten Versuchen, den angriffslustigen Keiler lebend zu fangen, wurde er mit Polizeihunden aus seinem Versteck gescheucht und von einem Mitglied der österreichischen SEK-Einheit Cobra vom Dach eines Polizeibusses aus erschossen. Zuvor sei die Wohnanlage wegen Gefahr im Verzug weiträumig abgesperrt und Polizeibeamte in den Treppenhäusern postiert worden, um sicherzustellen, dass kein Anwohner das Haus verlasse. Ein Polizeisprecher vermutete im Gespräch mit Nachrichten.at, dass der Keiler aus der Lobau, einem Donau-Auengebiet nordöstlich von Wien eingewandert sei.

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Kanada: Jäger filmt Schwarzbär-Attacke

Bogenjäger Richard Wesley war auf einer Frühlingsjagd am Fire River in der kanadischen Provinz Ontario, als ein stattlicher Schwarzbär in Anblick kommt. Als das Tier sich nähert, springt Wesley auf und schreit: “Normalerweise machen Schwarzbären eine Rolle rückwärts, wenn sie einen Menschen auch nur wittern”, berichtet Wesley, “Aber der Typ hier hat mich ziemlich gründlich durch die Mangel gedreht.” Glücklicherweise gelang es Wesley, dem Bär seinen Bogen ins Maul zu rammen und so den Angriff abzuwehren: Außer einem angeschrammten Ellebogen und einem ebensolchen Ego habe er keine weiteren Schäden davongetragen, schreibt Wesley auf YouTube.

Video: Richard Wesley/YouTube

Sibirien: Braunbär attackiert und verscharrt Frau

Die 55 Jahre alte zweifache Mutter Nataya P. wollte in Wäldern bei Tynda in der Amur-Region Sibiriens in Begleitung ihres Hundes und eines Freundes Birkensaft sammeln. Plötzlich schlug der Hund an, er witterte die Gefahr. Unmittelbar darauf griff ein Braunbär erst den Hund, dann die Frau an, wie die Siberian Times berichtet. (Achtung, die Bilder auf der Seite sind nichts für schwache Nerven…). Der namentlich nicht genannte Freund ergriff die Flucht und holte Hilfe. Als die Retter in Begleitung eines Spezialisten für Wildtier-Angriffe am Ort des Geschehens eintrafen, attackierte die vier Jahre alte Bärin auch diese. Sie mussten die Bärin erschießen. Von Natalya P. war zunächst nichts zu sehen – dann entdeckten die Helfer eine blutüberströmte Hand, die aus einem Blätterhaufen herausragte. Der Bär hatte sein Opfer verscharrt, um es später zu verspeisen.

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Brandenburg: Nach Häufung von Wolfsangriffen – Umweltminister beschwichtigt Landwirte

Innerhalb weniger Tage haben Wölfe in Brandenburg etwa 15 Stück Damwild aus Gatterhaltung getötet. In Pfaffendorf und im Gut Hirschaue in Birkholz (Landkreis Oder-Spree) mussten Landwirte drei Wolfsangriffe auf Nutztierbestände erleben. In allen Fällen richtete mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens ein Wolf erheblichen Schaden in den landwirtschaftlichen Wildtierhaltungen an – das Damwild wurde entweder sofort getötet oder musste aufgrund schwerer Verletzungen getötet werden. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat deshalb betroffene Landwirte, Bürger aus den beiden Gemeinden, Vertreter des Landkreises Oder-Spree sowie Wolfschutzexperten des Landesamts für Umwelt zu einer Abstimmungsrunde zu diesem Thema nach Potsdam eingeladen, teilt das Brandenburger Umweltministerium in einer aktuellen Presseerklärung mit.

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Krähenalarm in München

Behörden rufen Jäger zu Hilfe.

Im Münchner Stadtteil Sendling haben Rabenkrähen Menschen angegriffen und einen Passanten am Kopf verletzt. Der Mann war attackiert worden, als er den Innenhof der Wohnanlage durchschritt, um zu einer Bushaltestelle zu gelangen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Aus dem Luftraum oberhalb eines Kinderspielplatzes kamen zwei Krähen angeflogen und hackten auf den Kopf des Mannes ein. Dabei zog er sich zwei stark blutende Platzwunden zu, die ambulant behandelt werden mussten. Die Krähen brüten in den alten Bäumen in dem Hof und fühlten sich offenbar in ihrer Brutpflege gestört.

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