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Schon wieder Aufregung um Erlegerfoto

Ein kanadisches Paar hat auf einer südafrikanischen Jagdfarm einen kapitalen Mähnenlöwen geschossen und ein Anstoß erregendes Erlegerfoto in den sozialen Medien veröffentlicht. Auf dem Foto ist zu sehen, wie sich Darren und Carolyn Carter, die sich selbst als “passionierte Jäger und Naturschützer” bezeichnen und in Kanada als Wildtier-Präparatoren arbeiten, hinter dem geschossenen Löwen einen Kuss geben. Insbesondere die für ihre besondere Niveau- und Geschmacklosigkeit bekannte britische Boulevardpresse schäumt vor Aufregung, fordert ein Verbot der Großwildjagd und ein Importverbot für Jagdtrophäen nach Großbritannien. Die Gazette “MIrror” hat eine entsprechende Petition gestartet, die nicht nur ein Jagd- und Trophäenimportverbot fordert, sondern zudem ein Verbot der Gatterjagd (canned hunting) und die Listung von Giraffen als bedrohte Spezies. red.

Beitragsbild: Empörte Headline im britischen Boulevardblatt Sun (Screenshot)

Die Red. dankt JAWINA-Leser ZE für den Hinweis!

 

Der DJV geht offensiv gegen Hetze im Netz vor

Dachverband der Jäger macht sich stark für den Schutz seiner Mitglieder und unterstützt das “Waidfräulein”: Beleidigungen und Bedrohungen von Jägerinnen und Jägern sind kein Kavaliersdelikt. Auch nicht in den sozialen Medien.

Eine junge Jägerin postet auf ihrem Facebook-Profil ein Foto mit erlegtem Fuchs und erhält binnen weniger Tage mehrere hundert hasserfüllte Kommentare: Jagdgegner attackierten das “Waidfräulein”  mit wüsten Beleidigungen und Bedrohungen. “Widerliches Stück Dreck, du bekommst noch, was du verdienst”, ist noch eine vergleichsweise harmlose Äußerung. Selbst davor, die Betroffene zu Hause aufzusuchen und einzuschüchtern, schreckten selbsternannte vermeintliche „Tierschützer“ nicht zurück. Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat sich unmittelbar nach den Vorfällen eingeschaltet und wird die Betroffene bis zur vollständigen Aufklärung unterstützen. „Es ist ein Phänomen der sozialen Netzwerke, dass völlig natürliche Dinge wie eine Bombe einschlagen können und manche Beteiligte jegliche Benimmregeln vergessen“, so Rechtsanwalt Dr. Heiko Granzin, der mit dem DJV in der Sache zusammenarbeitet.

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