Schlagwort-Archive: Angriff

Die Rache des überfahrenen Fuchses

Ein überfahrener und infolgedessen toter Fuchs lag auf der Fahrbahn der Bundesstraße 189 bei Stendal (Sachsen-Anhalt). Eine 49-jährige Osterburgerin erkannte überfuhr ihn nochmals. Als ein Reifen plötzlich Luft verlor, fuhr sie in eine Werkstatt. Dort stellte ein Mitarbeiter im Profil des Reifens den Zahn eines Tieres fest. Der Sachverhalt wurde aufgenommen, der Reifen wurde repariert.

In Wesel (NRW) hat ein Fuchs versucht, sich Zugang zu einem Zelt zu verschaffen, in dem ein Vater mit seinem 14jährigen Sohn im Garten zeltete. Der Rotrock kratzte intensiv an der Zeltwand herum. Dabei verletzte er – vermutlich mit seinen Krallen – den im Zelt schlafenden 14jährigen leicht am Arm. Der Fuchs unternahm mindestens vier Versuche, in das Zelt zu gelangen. Experten führten das ungewöhnliche Verhalten laut nrz.de auf Wasser- und Futtermangel aufgrund der Trockenheit zurück. PM/red.

Beitragsbild: Fuchszahn in Reifendecke. Foto: Polizei

 

Polen: Wolf soll zwei Kinder gebissen haben

Im Dorf Strzebowiska in den Bieszczady-Bergen (Woiwodschaft Karpatenvorland (województwo podkarpackie)) soll ein Wolf am Dienstag Abend zwei Kinder, ein acht Jahre altes Mädchen und einen zehn Jahre alten Jungen, gebissen haben. Polnischen Medienberichten zufolge sollen die Kinder bei dem Angriff Bisswunden erlitten haben. Sie befinden sich nicht in Lebensgefahr, wurden jedoch in ein Krankenhaus in Lesko eingeliefert. Nach Rücksprache mit dem Umweltministerium habe die Regionaldirektion das Tier zum Abschuss freigegeben. Ein Forstbediensteter führte mit Unterstützung der Polizei eine Jagd auf das Tier durch, der Wolf wurde dabei erschossen. Bereits Mitte Juni soll es in der Region  in einem privaten Resort in Wetlin einen Beißvorfall mit einem Wolf auf einem Zeltplatz gegeben haben, bei dem eine Touristin gebissen wurde. Der Fernsehsender tvn24 berichtet ebenfalls über den Vorfall, bezieht sich bei seiner Berichterstattung aber auf den Bericht des Radiosender rmf24 (Beitragsbild). Zunächst gab es keine weitere Bestätigungen für den Vorfall, mittlerweile haben aber diverse andere polnische Medien das Thema aufgegriffen. tvn24.pl zufolge hat ein Sprecher der Landespolizeizentrale in Rzeszów den Vorfall gegenüber der Chefredaktion von tvnmeteo.pl bestätigt. Der erlegte Wolf soll auf mögliche Krankheiten wie Tollwut untersucht werden.

Update: Nach einem Bericht von wiadomosci.wp.pl soll der Vorfall sich in Przysłup ereignet haben, wenige hundert Meter von Strzebowiska entfernt. Die Kinder hätten bei dem Angriff leichte Verletzungen an den Beinen davongetragen. Es seien Zweifel geäußert worden, ob es sich bei dem Tier um einen Wolf oder einen Hund handle. red.

 

Meldung zum angeblichen Bissvorfall auf tvn24.pl (Screenshot)

Beitragsbild: Bericht über Bissvorfall auf rmf24.pl

London: Fuchs frisst Frau (versucht es zumindest)

Im Londoner Stadtteil Clapham ist eine Frau nachts im Schlaf von einem Fuchs gebissen worden. Die 22 Jahre alte Jodie Nailard schrak gegen 5.30 Uhr früh aus dem Schlaf, weil sie einen stechenden Schmerz in ihrem linken Bizeps wahrnahm, berichtet die DailyMail. Noch halb im Schlaf berührte sie ihren Arm und bemerkte das Blut. Dann bewegte sie ihre Füße, weil der Fuchs auf dem Fußende des Bettes saß. Sie schrie und weinte und trat um sich, woraufhin der Fuchs hinter den Vorhang flüchtete. Das Schlafzimmer von Jodie Nailard liegt im Erdgeschoss und hat keine Fenster, deshalb stand die Terrassentür einen ca. 12 Zentimeter breiten Spalt offen. Inzwischen war Nailards Freund aufgewacht. Gemeinsam schrien sie den Fuchs an und bewarfen ihn mit Kissen, was ihn aber zunächst nicht veranlasste, seine Stellung hinter dem Vorhang aufzugeben. Irgendwann entschwand er dann doch durch die Terrassentür. Nailard erlitt bei dem Vorfall sechs stichartige Verletzungen und einen Bluterguss.

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Bayern: Wildschweine greifen Hunde an

Ein Hund tot, fünf weitere schwer geschlagen

In Lauf an der Pegnitz (Landkreis Nürnberger Land) ist eine Hundetrainerin bei einem  Spaziergang mit acht Hunden von Wildschweinen attackiert worden. Ein Hund überlebte den Angriff nicht, fünf weitere sind schwer verletzt worden. Die 33jährige, die auch eine Hundepension betreibt, war in einem Waldstück in Letten, einem Ortsteil von Lauf an der Pegnitz unterwegs. Der Vorfall ereignete sich am Montag Abend. Die Hundetrainerin war einem Bericht des Onlineportals nordbayern.de zufolge auf dem Rückweg zu ihrem Auto, als ein Wildschwein zuerst einen frei laufenden, aber Maulkorb tragenden Rottweiler-Rüden annahm. Ein weiteres Wildschwein kam hinzu, ein drittes hielt sich am Rand des Weges im Hintergrund. Erst als zwei Jogger zu Hilfe kamen und – ziemlich mutig – auf die Wildschweine eintraten, ließen die Sauen von den Hunden ab.

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Dürfen Hundeführer ihren Jagdhund gegen Wolfsangriffe verteidigen?

Die Tötung einer Bracke auf einem sächsischen Truppenübungsplatz hat die Frage aufgeworfen, wie die Rechtslage ist, wenn man seinem von einem Wolf angegriffenen Hund zu Hilfe kommen muss. In Schweden, bekanntlich ein EU-Land, in dem Wölfe dem selben strengen Schutzstatus unterliegen wie in Deutschland, ist die Sache in vorbildlicher Eindeutigkeit geregelt: In § 28 der schwedischen Jagdverordnung heißt es dazu: Greift ein Raubtier wie Bär, Wolf, Vielfraß oder Luchs Haustiere an, oder besteht vernünftiger Grund zu der Annahme, dass ein solcher Angriff bevorsteht, so dürfen geeignete Maßnahmen ergriffen werden, das Raubtier zu vergrämen. [Om något av rovdjuren björn, varg, järv eller lo angriper tamdjur eller om det finns skälig anledning att befara ett sådant angrepp, får åtgärder vidtas för att skrämma bort rovdjuret.]

Vergleichbare Regelungen für Deutschland gibt es bislang nur in der Brandenburger Wolfsverordnung, in deren § 1 die Vergrämung von Wölfen geregelt wird.  Demnach dürfen Wölfe, „die sich Weidetierbeständen, die nach den Vorgaben der „Mindeststandards beim Schutz von Weidetierbeständen vor Wolfsübergriffen“ des brandenburgischen Wolfsmanagements geschützt sind, bis auf weniger als 30 Meter annähern, mit dazu geeigneten Methoden und Geräten nach Maßgabe der §§ 3, 4 Absatz 1 und 5 vertrieben werden, sofern die Wölfe hierdurch nicht ernsthaft verletzt werden.“

Die Tötung eines Problemwolfs setzt jedoch einen entsprechenden behördlichen Beschluss voraus. Doch welches Recht hat ein Hundeführer, der seinem von einem Wolf angegriffenen Jagdhund zu Hilfe kommt?

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Niedersachsen: Luchs greift Hund an, Frauchen vertreibt ihn

+++ Bayern: Räudiger Fuchs schläft auf Sofa +++ Mecklenburg-Vorpommern: Vater weicht Reh aus, 9jähriger Sohn stirbt bei Wildunfall +++ NRW: Nabu-Kreisgruppenleiter verteidigt Wildschweinjagd +++ Sachsen: Wolf reißt zwölf Stück Damwild in Gehege +++

In Förste, einem Ortsteil von Osterode am Harz (Landkreis Göttingen) hat am Montag ein Luchs einen frei laufenden Hund angegriffen. Dessen Besitzerin hatte einen Spaziergang in der Umgebung des Dorfs unternommen, als der Luchs aus dem Gebüsch sprang und den Hund attackierte. Der Hundebesitzerin gelang es, den Luchs mit der Hundeleine abzuwehren. Der Hund wurde bei dem Vorfall nicht verletzt. Der Leiter des Luchsprojekts erklärte gegenüber dem NDR, dass der Luchs in dem Gebüsch ein gerissenes Reh abgelegt habe und sich von dem Hund vermutlich gestört gefühlt habe. Am Ort des Geschehens wurde eine Kastenfalle aufgestellt, die mit dem gerissenen Reh beködert wurde. So sollte der Luchs gefangen und ggf. besendert werden. Der Plan ging jedoch nicht auf, die schlaue Katze ließ sich nicht wieder blicken. SE

Beitragsbild: Luchs im Bayerischen Wald, Copyright: Martin Mecnarowski (http://www.photomecan.eu/, Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

Grizzly attackiert Bogenjäger

In der Gravelly Range im US-Bundesstaat Montana ist am Montag ein Bogenjäger von einem Grizzly attackiert und schwer verletzt worden. Der 57jährige Tom Sommer war mit einem Jagdfreund in dem abgelegenen Gebirgszug auf Wapitijagd, als sie den Bär entdeckten, der an einem Wapiti-Kadaver fraß. Der Bär griff sofort an, biss Sommer in den Oberschenkel, zerfetzte mit einem Prankenhieb sein Handgelenk und brachte ihm schließlich eine 41 Zentimeter lange klaffende Wunde am Kopf bei, die mit 90 Stichen (!) genäht werden musste. Sommers Jagdkumpan schaffte es, eine Dose mit Bärenspray zu leeren, was den Angriff etwas verlangsamte. Sommer selbst, so ist in der New York Times zu lesen, griff nach seiner Bärenspraydose so schnell, dass er es nicht schaffte, die Sicherung zu entriegeln. Während des Angriffs habe er es sich nicht erlauben können, nach unten auf die Dose zu gucken. Er rannte zweimal um einen Baum herum, wobei der die Dose verlor.

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Berlin: Keiler greift Spaziergänger an

Mehrere schwere Unfälle mit Wildschweinen

In einem Hundeauslaufgebiet im Norden Berlins sind ein 73 Jahre alter Mann und sein Hund durch den Angriff eines Wildschweins schwer verletzt worden. Einem Bericht der BZ zufolge hatte der Airdale-Terrier des Rentners einen 120-Kilo-Keiler im Schlaf überrascht. Der Keiler packte den Hund, als dessen Besitzer das jämmerliche Klagen des Hundes hörte, eilte er hinzu und wurde selbst attackiert. Der Herr kam ins Krankenhaus, der Hund in die Tierklinik, inzwischen sind beide wieder wohlauf.

Weniger glimpflich ging die Kollision eines Rollerfahrers mit einem Wildschwein in NRW aus: Bereits am Donnerstagmorgen gegen 05:50 Uhr fuhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Motorroller auf der 516 von Mühlheim in Richtung Belecke (Kreis Soest). In Höhe der Einmündung Erley querte ein Wildschwein die Fahrbahn. Es kam zur Kollision zwischen dem Wildschwein und dem Motorroller. Dabei stürzte der 58-Jährige auf die Fahrbahn. Trotz notärztlicher Erstversorgung erlag der Mann noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

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Umsiedlung von “Problembär” in Trentino beschlossen

Der Bär, der am Samstag einen 69 Jahre alten Mann in der italienischen Region Trentino gebissen hat, soll umgesiedelt werden. Der Mann war in den Dolomiten im Gebiet zwischen den Seen Lago di Lamar und Lago di Terlago mit seinem Hund unterwegs, als der Bär ihn attackierte und in den Arm biss. Der Trentiner Landeshauptmann Ugo Rossi hat einen Erlass die “Entfernung” des Exemplars angekündigt. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet,  will die autonome Provinz Trient die Regeln im Umgang mit Braunbären  grundsätzlich ändern. Angestrebt werde “mehr Freiheit beim Fang und der Tötung gefährlicher Braunbären.” In Anbetracht der zunehmenden Bärenzahl – in der Region leben zirka 50 Braunbären – würden die bestehenden Regeln bei weitem nicht ausreichen. Die Ankündigung der Behörden, die Zahl der Braunbären in dem Gebiet zu reduzieren, rief wütende Proteste von Tierschützern hervor. Der Bär, der am Samstag zubiss, soll nach Möglichkeit eingefangen und in ein anderes Gebiet umgesiedelt werden. SE

Beitragsbild: Internetseite der autonomen Region Trento zum Umgang mit Bären und anderen großen Fleischfressern. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Alaska: Zwei tödliche Schwarzbär-Attacken in zwei Tagen

In Alaska sind zwei Menschen von Schwarzbären getötet worden. Das erste Opfer war der 16jährige Patrick Cooper, der am 18.6. am Robert Spurr Memorial Hill Climb, einem Geländelauf im Chugach State Park teilnahm. Der Junge hatte offenbar unbemerkt von anderen Läufern den Trail verloren und war in dichtem Buschland umhergeirrt. Er schrieb seiner Familie eine Textnachricht, dass er von einem Bär verfolgt wurde. Sofort machte sich ein Team von Helfern, darunter die Mutter des Jungen, auf die Suche. Sie fanden mit Hilfe der Ortungsfunktion des Mobiltelefons zwei Stunden später die Leiche Coopers. Er war nach Angaben des Alaska Department of Fish & Wildlife, der Jagd- und Fischereibehörde des US-Bundesstaats, von einem männlichen Schwarzbären gezielt angegriffen worden. Experten versuchen derzeit, den Bär aufzuspüren, der “definitiv getötet werden solle”, wie Ken Marsh,ein Mitarbeiter von Fish & Wildlife gegenüber dem National Geographic erklärte.

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Wien: Keiler randaliert auf Kinderspielplatz

Update: Petition fordert “Justiz” für getötetes Wildschwein…

Petition “Justiz für Wildschwein” auf Change.org. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Update: Wenige Stunden nach dem Abschuss eines Wildschweins in Wien, das kurz zuvor Kinder auf einem Spielplatz in die Flucht geschlagen hatte (s.u.), regt sich Protest: Eine Michelle Missbauer hat auf Change.org eine Petition gestartet, die sich an die Staatsanwaltschaft Wien richtet und Gerechtigkeit für den erlegten Keiler fordert. “Das Veterinäramt hat den Abschuss freigegeben!”, erregt sich die Petentin: “Laut den Aussagen der Leute, die vor Ort waren, sei das Wildschwein jedoch in keinster Weise aggressiv” gewesen! Die Zeitung habe bei der Berichterstattung “nicht die Wahrheit verfasst, weil die Kommentare der Leute eine andere Sprache sprechen!” Und natürlich: “Die Behörden haben versagt!” Eine Strafe sei das Mindeste, was nun gefordert wird, für dieses sinnlose Töten, meint Missbauer. Schon 108 Unterstützer haben die Petition gezeichnet, seit diese vor 16 Stunden (Stand 29.05. 11:05 Uhr) gestartet wurde.

Ein angeblich 250 Kilogramm schwerer Keiler hat am Samstag Abend Kinder auf einem Spielplatz im Gemeindbezirk Donaustadt im Norden Wiens attackiert. Das berichtet das Onlineportal Nachrichten.at. Der Keiler sei “wie aus dem Nichts” gegen 20.45 auf dem Spielplatz erschienen und auf die Kinder losgestürmt. Die Kinder rannten weg, der Keiler schob sich in einem Gebüsch im Innenhof eines Gemeindebaus ein. Nach missglückten Versuchen, den angriffslustigen Keiler lebend zu fangen, wurde er mit Polizeihunden aus seinem Versteck gescheucht und von einem Mitglied der österreichischen SEK-Einheit Cobra vom Dach eines Polizeibusses aus erschossen. Zuvor sei die Wohnanlage wegen Gefahr im Verzug weiträumig abgesperrt und Polizeibeamte in den Treppenhäusern postiert worden, um sicherzustellen, dass kein Anwohner das Haus verlasse. Ein Polizeisprecher vermutete im Gespräch mit Nachrichten.at, dass der Keiler aus der Lobau, einem Donau-Auengebiet nordöstlich von Wien eingewandert sei.

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Kanada: Jäger filmt Schwarzbär-Attacke

Bogenjäger Richard Wesley war auf einer Frühlingsjagd am Fire River in der kanadischen Provinz Ontario, als ein stattlicher Schwarzbär in Anblick kommt. Als das Tier sich nähert, springt Wesley auf und schreit: “Normalerweise machen Schwarzbären eine Rolle rückwärts, wenn sie einen Menschen auch nur wittern”, berichtet Wesley, “Aber der Typ hier hat mich ziemlich gründlich durch die Mangel gedreht.” Glücklicherweise gelang es Wesley, dem Bär seinen Bogen ins Maul zu rammen und so den Angriff abzuwehren: Außer einem angeschrammten Ellebogen und einem ebensolchen Ego habe er keine weiteren Schäden davongetragen, schreibt Wesley auf YouTube.

Video: Richard Wesley/YouTube

Rügen: Jäger mit Axt angegriffen

Weil er “die Tiere im Gras töte”, ist ein Jäger nach einer Drückjagd bei Rappin auf Rügen von einem Anwohner mit einer Axt angegriffen worden, wie die Ostsee-Zeitung berichtet. Demnach musste der Weidmann, als er nach der Jagd die Heimreise antreten wollte, einem geparkten Fahrzeug ausweichen, indem er den Plattenweg verließ und den Grasstreifen neben dem Plattenweg befuhr. Der Anwohner beschimpfte den Jäger als “Mörder”, und verschwand schließlich in seiner Behausung, um alsbald wieder hervorzukommen, einen “axtähnlichen Gegenstand” schwenkend. Der Jäger verständigte die Polizei. Laut Ostsee-Zeitung gab der Anwohner bei der Polizei zu Protokoll, sich über die Drückjagd geärgert zu haben. SE

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Schweiz: Rehbock greift Menschen an

In der Schweizer Gemeinde Collonge Bellerive im Kanton Genf hat ein Rehbock innerhalb von zwei Tagen vier Menschen angegriffen. Ein Bauarbeiter erlitt bei der Bock-Attacke einem Bericht des Internetportals 20minuten zufolge so schwere Verletzungen, dass die Wunde im Krankenhaus genäht werden musste. Der aggressive Bock wurde erschossen und ohne Befund auf Wildkrankheiten und Parasiten untersucht. SE

Beitragsbild: Rehbock, erlegt. Foto: SE

Bei Gartow: Wölfe sollen Jogger “angeknabbert” haben

Bei Gartow im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg sollen Wölfe einen Jogger “angeknabbert” haben. Das berichtet die Lüneburger Landeszeitung (LZ). Der Vorfall soll sich bereits am ersten Weihnachtsfeiertag ereignet haben, wie der NDR unter Berufung auf die LZ berichtet. Demnach habe der Jogger Kopfhörer getragen und die Annäherung der Wölfe nicht bemerkt. Zwei Jungwölfe sollen sich dem Jogger genähert und ihn leicht am Daumen verletzt haben. Er habe die Tiere dann mit Tritten, lautem Schreien und Ästen verscheuchen können. Dem Bericht zufolge bestätigte der zuständige Wolfsbeauftragte Peter Burckhardt, dass der Vorfall offiziell gemeldet worden sei. Der Wolfsbeauftragte befürwortete eine Tötung der auffälligen Jungwölfe.

Beitragsbild: Hinweis auf den Beitrag auf der Facebook-Seite der LZ.

 

DNA-Nachweis erbracht: Fohlen in der Oranienbaumer Heide von Wolf angegriffen

Pressemitteilung des Landesamtes für Umweltschutz Musterbeispiel für Orwellsches Neusprech.

Im Juni dieses Jahres wurde auf einem ehemaligen Militärgelände in der Oranienbaumer Heide bei Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) ein verletztes, wenige Tage altes Fohlen angetroffen, das Bissverletzungen aufwies. Jetzt ist durch eine DNA-Analyse der Nachweis erbracht worden, dass das Fohlen von einem Wolf verletzt wurde. Das Fohlen wurde bei dem Angriff verletzt, ist inzwischen aber wieder wohlauf. Vermutlich konnten die Alttiere in der Pferdeherde den Wolfsangriff abwehren. Das teilt das Landesamt für Umweltschutz in einer Presseerklärung mit.

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Italien: Wildschwein tötet Spaziergänger

Risiken der ausufernden Wildschweinpopulation zu lange ignoriert: “Katastrophe mit Ansage”

In der Nähe der Stadt Cefalù auf Sizilien hat eine Rotte Wildschweine am Samstag Morgen gegen 8.30 Uhr ein älteres Ehepaar angegriffen. Der 77jährige Salvatore Rinaudo überlebte die Attacke nicht. Medienberichten zufolge hatte das Paar mit seinen Hunden einen Spaziergang unternommen, als sie auf die Rotte trafen. Die Hunde bellten die Wildschweine an, worauf die Sauen angriffen. Als der Mann versuchte, seinen Hunden zu helfen, wurde er ebenfalls attackiert. Ein Keiler fügte ihm tödliche Verletzungen zu. Die Frau wurde beim Versuch, ihren Mann zu retten ebenfalls verletzt. Rosa Rinaudo, 73, kam mit Prellungen und Bisswunden vor allem an Bauch und Beinen in ein Krankenhaus, sie steht unter Schock.

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Berlin: Bache beißt Rentner krankenhausreif

Im waldreichen Bezirk Reinickendorf im Norden Berlins ist am gestrigen Sonntag Vormittag gegen 10.30 Uhr eine Bache durch das offen stehende Gartentor in einen Vorgarten eingedrungen. Dort rannte sie zunächst einen 48jährigen Bewohner um und durchbrach den Zaun zum Nachbargrundstück. Als die Bache den 78 Jahre alten Vater des bereits niedergestreckten Bewohners erblickte, nahm sie ihn sofort an und biss ihn ins Bein. Der Rentner musste mit Bissverletzungen am Bein ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach dem Angriff schob sich die Sau in einem Gebüsch auf dem Privatgrundstück ein. Der herbeigerufene Stadtjäger brachte sie zur Strecke.

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Sibirien: Braunbär attackiert und verscharrt Frau

Die 55 Jahre alte zweifache Mutter Nataya P. wollte in Wäldern bei Tynda in der Amur-Region Sibiriens in Begleitung ihres Hundes und eines Freundes Birkensaft sammeln. Plötzlich schlug der Hund an, er witterte die Gefahr. Unmittelbar darauf griff ein Braunbär erst den Hund, dann die Frau an, wie die Siberian Times berichtet. (Achtung, die Bilder auf der Seite sind nichts für schwache Nerven…). Der namentlich nicht genannte Freund ergriff die Flucht und holte Hilfe. Als die Retter in Begleitung eines Spezialisten für Wildtier-Angriffe am Ort des Geschehens eintrafen, attackierte die vier Jahre alte Bärin auch diese. Sie mussten die Bärin erschießen. Von Natalya P. war zunächst nichts zu sehen – dann entdeckten die Helfer eine blutüberströmte Hand, die aus einem Blätterhaufen herausragte. Der Bär hatte sein Opfer verscharrt, um es später zu verspeisen.

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Simbabwe: Elefant tötet PH

Am 15. April ist der Professional Hunter (PH) Ian Gibson von einem angreifenden Elefantenbullen getötet worden. Gibson war für das Safariunternehmen Chifuti Safaris mit einem Jagdgast in Chewore North im unteren Tal des Sambesi unterwegs. Auf Africahunting.com schildern Tom und Dave von Safari Classics, die Chifuti Safaris in Amerika repräsentieren, den Vorfall folgendermaßen: Die Jäger folgten schon seit mehreren Stunden einem Elefantenbullen, als sie beschlossen, eine Pause zu machen und dem Jagdgast etwas Erholung zu gönnen. Während der Jagdgast rastete, versuchten Ian Gibson und sein Tracker näher an den Bullen zu kommen, um einen Blick auf das Elfenbein zu werfen. Gibson bemerkte, dass der Elefant in der Musth war, in die die Bullen deutlich aggressiver sind. Als die Jäger sich dem Elefanten auf 50 bis 100 Meter genähert hatten, drehte dieser unvermittelt um und griff sofort an. Es gelang Gibson noch, auf kürzeste Entfernung einen Schuss loszuwerden, doch der Elefant trampelte ihn zu Tode. Ian Gibson war einer der erfahrensten Berufsjäger Simbabwes. SE

Beitragsbild: Die Meldung vom Tod Ian Gibsons auf africahunting.com, Copyright: africahunting.com

Wie sieht’s hier denn aus?

In eigener Sache: Terrorismus light – Jawina und die Hacker

Letzte Woche war es wieder mal soweit: Täglich gingen alarmierende Sicherheitsmeldungen ein, die Jawina-Seite wurde angegriffen. Im Rahmen eiligst ergriffener Abwehrmaßnahmen wurden u.a. etliche Skripte aktualisiert, die in den neuen Versionen nicht mehr mit denen für das Seitendesign kooperierten. Ergebnis: Seitendesign kaputt. Also kein Relaunch, keine Geschmacksverirrung, keine neue Schlichtheit, wie aufgeregte Mailschreiber vermuteten. Es ist nicht das erste Mal, das wir angegriffen wurden, und es wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein. So ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis der große Hack, der Super-GAU gelingt. Erst vor wenigen Wochen hatten wir über die ziemlich vollständige Zerstörung der Seite von African Indaba berichtet. Wenn ihr also bei einem Besuch von Jawina irgendwann nur eine Fehlermeldung (z.B. den beliebten Error 404) oder die Meldung “Zugriff verweigert” vorfindet, wenn hier Pornos oder Anti-Jagd-Propaganda laufen – dann wisst ihr, warum.

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Brandenburg: Nach Häufung von Wolfsangriffen – Umweltminister beschwichtigt Landwirte

Innerhalb weniger Tage haben Wölfe in Brandenburg etwa 15 Stück Damwild aus Gatterhaltung getötet. In Pfaffendorf und im Gut Hirschaue in Birkholz (Landkreis Oder-Spree) mussten Landwirte drei Wolfsangriffe auf Nutztierbestände erleben. In allen Fällen richtete mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens ein Wolf erheblichen Schaden in den landwirtschaftlichen Wildtierhaltungen an – das Damwild wurde entweder sofort getötet oder musste aufgrund schwerer Verletzungen getötet werden. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat deshalb betroffene Landwirte, Bürger aus den beiden Gemeinden, Vertreter des Landkreises Oder-Spree sowie Wolfschutzexperten des Landesamts für Umwelt zu einer Abstimmungsrunde zu diesem Thema nach Potsdam eingeladen, teilt das Brandenburger Umweltministerium in einer aktuellen Presseerklärung mit.

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Verletztes Wildschwein greift Spaziergänger an

Auf einem Wirtschaftsweg bei Waldböckelheim (Kreis Bad Kreuznach, RLP) hat ein verletztes Wildschwein einen Spaziergänger angegriffen und schwer verletzt, wie der Öffentliche Anzeiger Bad Kreuznach berichtet. Das Tier riss den Mann zu Boden und biss ihn mehrfach. Der Mann schleppte sich etwa einen Kilometer in den nächsten Ort, wo Anwohner Erste Hilfe leisteten und einen Krankenwagen riefen. Ein Nachsuchengespann machte sich derweil auf die Suche nach dem aggressiven Wildschwein.

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Krähenalarm in München

Behörden rufen Jäger zu Hilfe.

Im Münchner Stadtteil Sendling haben Rabenkrähen Menschen angegriffen und einen Passanten am Kopf verletzt. Der Mann war attackiert worden, als er den Innenhof der Wohnanlage durchschritt, um zu einer Bushaltestelle zu gelangen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Aus dem Luftraum oberhalb eines Kinderspielplatzes kamen zwei Krähen angeflogen und hackten auf den Kopf des Mannes ein. Dabei zog er sich zwei stark blutende Platzwunden zu, die ambulant behandelt werden mussten. Die Krähen brüten in den alten Bäumen in dem Hof und fühlten sich offenbar in ihrer Brutpflege gestört.

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Institut untersucht toten Schäferhund in Sachsen

Wolfsattacke bisher nur Annahme

Rätselraten um einen toten Schäferhund- Mischling in Hoyerswerda: Bis zum Abschluss der Untersuchungen gibt es keine Gewissheit, ob das Tier tatsächlich einem Wolf zum Opfer fiel. «Der Hund wird jetzt im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin seziert, um Aufschluss über die Umstände seines Todes zu bekommen», sagte Ministeriumssprecher Frank Meyer am Montag in Dresden. Denkbar sei auch, dass der Hund von Artgenossen angegriffen wurde.

Zudem werde eine genetische Probe genommen, um den «Täter» zu ermitteln. Konkret geht es um Haarbüschel, die man im Maul des toten Hundes fand – Spuren eines Kampfes zwischen den Tieren. Per DNA-Analyse dürfte sich relativ unproblematisch feststellen lassen, ob die Haare von einem Wolf oder einem anderen Hund stammen. Meyer rechnet damit, dass die Untersuchungen etwa zehn Tage dauern.

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Sachsen: Wolf soll Tierheim-Hund bei Hoyerwerda gerissen haben

Ein Wolf soll auf dem Gelände einer Tierpension in Hoyerswerda einen Schäferhund getötet haben. Dafür hätte er einen zwei Meter hohen Zaun überwinden müssen. Das berichtet der Wochenkurier, eine Gratiszeitung, die in Südbrandenburg und Sachsen verbreitet wird. Ein Tierarzt, der den Kadaver von Udo, einem neun Jahre alten belgischen Schäferhund begutachtete, ist sich demnach sicher, dass die Verletzungen des Tiers auf einen Wolf hindeuten. Udos Überreste wurden dem Wildbiologischen Büro Lupus übergeben. Eine DNA-Untersuchung soll zweifelsfrei klären, ob tatsächlich ein Wolf zugeschlagen – oder vielmehr -gebissen – hat.

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Berlin: Rentner stirbt nach Wildschwein-Angriff

Im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick ist ein Ehepaar von einem Wildschwein angegriffen worden. Der 80-jährige Mann überlebte die Attacke nicht, er starb vermutlich vor Schreck an einem Herzanfall. Die Frau wurde von dem Wildschwein auf dem eigenen, an den Wald angrenzenden Grundstück von dem Wildschwein gebissen und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits im Oktober 2012 hatte ein Wildschwein in Berlin Jungfernheide, drei Menschen angefallen und leicht verletzt. Die 120-Kilo-Sau war zuvor von einem Auto angefahren worden, hatte sich in einem Gebüsch versteckt und reagierte übellaunig auf Passanten.

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Wölfe aus Sperrgebiet um Tschernobyl überfallen Dörfer

Die Einwohner mehrerer Dörfer im Süden Weißrusslands klagen über zunehmende Angriffe von Wölfen. Das berichtet der staatliche russische Nachrichtensender “Stimme Russlands”. Die Wölfe kommen aus der Sperrzone um das havarierte Atomkraftwerk Tschernobyl und greifen Hunde und Vieh an. Ein Wolf hat dem Bericht zufolge im Dorf Krasnoje in den letzten Tagen 20 Hunde, fünf Kälber und ein Schwein getötet.

Nach Ansicht von russischen Experten ist das aggressive Verhalten der Wölfe darauf zurückzuführen, dass sie derzeit eine Hungerperiode erlebten. Deshalb “erweiterten sie ihr Futtergebiet”. Während der Hungerperiode seien auch Überfälle auf Menschen möglich, heißt es weiter. In den letzten zehn Jahren wurden im Süden von Weißrussland mindestens sechs Personen von Raubtieren angegriffen, die aus der Sperrzone kamen. SE

Bayern: Wildschwein greift Jogger an

Ein Wildschwein, vermutlich ein ca. 70 Kilogramm schwerer Überläuferkeiler, hat in der Nähe von Bad Brückenau in Unterfranken einen Jogger angegriffen. Die Polizei sammelte den 45 Jahre alten Mann mit einer blutenden Wunde am Oberschenkel auf einer Brücke ein und brachte ihn in die Notaufnahme. Der Jogger war durch offenes Gelände gelaufen, als der Keiler in angriff.

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