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Österreich: Treiber angeschossen

+++ Bayern: Leitersprosse angesägt – Jäger bei Sturz von Hochsitz “mittelschwer” verletzt +++ Nabu: Kiebitz seit 1992 um 88 Prozent zurückgegangen +++ Schleswig-Holstein: Mindestens zwei Wölfe angesiedelt +++ Birgit von Bambi Rescue meint: Mehr Wild für den Wolf lassen +++ Schweiz: Wölfe breiten sich im Kanton St. Gallen aus +++ Schweiz: Alkoholisierter Jäger soll Waffe auf Mountainbiker gerichtet haben +++ Schleswig-Holstein: Nabu klagt erfolgreich gegen Weiterbau der A20 +++

Am 27. Nov. 2018, gegen 07.20 Uhr, gab ein 60-jähriger Jäger in Weissenbach/Triesting, Bezirk Baden, einen Schuss auf einen Rothirsch ab. Nachdem der angeschossene Hirsch flüchtete, nahm der Schütze eine Bewegung in einem Gebüsch wahr und nahm an, dass es sich dabei um den angeschossenen Hirschen handeln würde. Deshalb gab er einen weiteren Schuss in diese Richtung ab. Tatsächlich traf er aber einen 59-jährigen Treiber, der schwere Verletzungen an der rechten Hand (Zertrümmerung des rechten Ellbogens sowie der rechten Speiche) erlitt. Er wurde in das UKH Meidling eingeliefert.

Ein an dem Jäger durchgeführter Alkotest verlief negativ, er wird an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt angezeigt. PM

Beitragsbild: Erlegter Rothirsch (Symbolbild). Foto: SE

Rheinland-Pfalz: Feiger Anschlag – Hochsitz angesägt

In dem Zeitraum zwischen Sa. 04.11.2017 und So. 05.11.2017 wurde im Jagdbezirk Sinzig Bad Bodendorf (Landkreis Ahrweiler) ein ca. fünf Meter hoher Hochstand einer Jagdgemeinschaft angesägt. Wie die Polizei mitteilt, sägten unbekannte Täter eine Hauptstütze des Hochstandes bis zur Hälfte schräg an. Glücklicherweise wurde diese Beschädigung durch einen Jäger entdeckt, bevor er auf den Hochsitz aufstieg. Die Beschädigung war nach Auffassung der Ermittler geeignet den Hochsitz beim Besteigen zum Einsturz zu bringen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Hinweise zu dem Täter bitte an die Polizeiinspektion Remagen Tel.: 02642/93820. PM

Beitragsbild: Angesägte Kanzel (Archivbild). Foto: SE

Brandenburg: Hochsitz angesägt – 74jähriger Jäger abgestürzt

Der 74jährige Peter Hupfer aus Oranienburg wollte in der Nacht vom 29. auf den 30. Mai auf Wildschweine jagen. Um 0.30 Uhr bestieg er seinen Hochsitz , doch beim Erklimmen der Leiter brach plötzlich eine Sprosse. Der Jäger stürzte aus knapp zwei Metern Höhe rückwärts auf den Kopf. „Ich hätte tot sein können“, sagte Hupfer. „Der Holm wurde von unten so angesägt, dass ich das gar nicht sehen konnte.“ Doch er hatte Glück im Unglück. Nachdem er eine Weile benommen am Boden liegen geblieben war, konnte er noch selbstständig in die Notaufnahme fahren. Dort stellte man eine schwere Stauchung der Halswirbelsäule fest, „Ich kann meinen Kopf nicht bewegen und mir ist oft schwindelig“, beschreibt Hupfer seine Beschwerden. „Gebrochen ist glücklicherweise nichts.“

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