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Schweden: Leittiere geschossen – Rackstad-Rudel aufgelöst

Am Samstag ist es schwedischen Jägern gelungen, auf Anordnung der Bezirksregierung der Provinz Värmland beide Elterntiere des Rackstad-Rudels zu erlegen. Nachdem im Vorfeld der Schutzjagd bereits vier Wolfswelpen geschossen wurden, gilt das Rudel somit als aufgelöst. Anlass für die Maßnahme waren die zahlreichen Angriffe des Rackstad-Rudels auf Hunde (JAWINA berichtete). “Es war eine perfekte Jagd”, berichtet sich der Leiter der Schutzjagd, Bertil Forsberg gegenüber dem schwedischen Jagdmagazin SvenskJakt: Es hätten schwierige Bedingungen mit viel Schnee geherrscht, aber es sei gelungen, die Wölfe zur Strecke zu bringen. Jäger waren die Fährten der Raubtiere im Schnee ausgegangen. Am Samstag wurde gegen 13 Uhr erst der Wolfsrüde gestreckt, kurze Zeit später auch die Leitwölfin. Innerhalb weniger Tage wurde die von der Bezirksregierung gestellte Aufgabe von den Jägern erfüllt. “Es wird vermutet, dass der Wolfsrüde unsere Hunde gezielt aufgesucht und getötet hat”, erklärt Forsberg in SvenskJakt: “Jetzt sind beide Wölfe weg und es fühlt sich großartig an”, freut sich der erfolgreiche Jäger. SE

Beitragsbild: Die erlegten Leitwölfe des Rackstad-Rudels. Foto: Bertil Forsberg.

JAWINA dankt für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung des Fotos!

Tansania: Wilderer schießen Wildhüter-Hubschrauber ab

In Tansania haben Wilderer am vergangenen Freitag einen Hubschrauberpiloten erschossen, der die Behörden des Landes bei der Verfolgung von Elefantenwilderern unterstützte. Der englische Pilot Roger Gower (37) arbeitete für den Friedkin Conservation Fund des amerikanischen Großwildjägers und Milliardärs Thomas H. Friedkin. Der Friedkin Conservation Fund unterstützt die Wildtier- und Jagdbehörden Tansanias im Kampf gegen Wilderer und führt kommunale Entwicklungsprojekte in ländlichen Gegenden des afrikanischen Landes durch. Der Friedkin Conservation Fund veröffentlichte auf seiner Internetseite einen Nachruf auf den Piloten. Er habe in Zusammenarbeit mit den Landesbehörden aktive Elefantenwilderer per Hubschrauber verfolgt. Er hatte die Kadaver dreier Elefanten entdeckt und umkreiste das vermutliche Versteck des Elfenbeins, als die Wilderer aus dem Busch sprangen und das Feuer eröffneten. Ein Projektil aus einer AK47 durchschlug den Pilotensitz. Ein zweite Person an Bord konnte den Helikopter noch landen, Gower starb jedoch, bevor Rettungskräfte eintrafen. Der Hubschrauber wurde schwer beschädigt zurück gelassen. Der überlebende Passagier wurde wegen kleinerer Verletzungen und eines Schocks infolge des Angriffs im Krankenhaus behandelt.

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