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Pressemitteilung des abberufenen Wolfsberaters

Vorgestern Abend bin ich vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz (MU) mit sofortiger Wirkung von meinen Aufgaben als ehrenamtlicher Wolfsberater des Landkreises Nienburg entbunden worden. Ich hatte das MU darüber informiert, dass mich eine Email von dritter Seite erreicht hatte, deren Inhalt Bedrohungspotential gegen mich in meiner Funktion als Wolfsberater enthält. Konkret wird mir in der Email unterstellt, dass ich als Nienburger Wolfsberater verantwortlich für die Entscheidung des MU bin, den Rodewalder Rüden GW717m zu entnehmen. Die Abberufung begründet das MU mit Fürsorgepflichten mir gegenüber. Damit bin ich einverstanden.

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Niedersachsen: Bedrohter Wolfsberater abberufen

Es ist ein Armutszeugnis für die Debattenkultur in Deutschland und ganz besonders für die aggressive Tierfreundefraktion: “Um ihn aus der Schusslinie zu nehmen”, sieht sich das niedersächsische Umweltministerium veranlasst,  den ehrenamtlich tätigen Wolfsberater des Landkreises Nienburg abzuberufen. Der hauptberufliche Förster sei zunehmend persönlich angefeindet worden, erklärte eine Ministeriumssprecherin gegenüber dem NDR. “Aus Gründen der Fürsorge” sei es nicht weiter zu verantworten, wenn er weiterhin als Wolfsberater tätig sei. Der ehemalige Wolfsberater soll dem NDR zufolge mit seiner Abberufung einverstanden sein. Die Eskalation steht im Zusammenhang mit der Genehmigung der Entnahme des Wolfsrüden GW717m durch das niedersächsische Umweltministerium. GW717m werden zahlreiche Nutztierrisse und die Überwindung angeblich wolfssicherer Zäune zur Last gelegt (JAWINA berichtete). In einer E-Mail sei dem Wolfsberater unterstellt worden, er sei persönlich für die geplante Tötung des Wolfs verantwortlich.

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