Schlagwort-Archive: Aaskrähe

Es geht um die Wurst

Ein schönes Jagd-Bild hat Jawina-Leser A.H. an die Redaktion gesendet: Was mir daran so gut gefällt, ist, dass es alle Dinge enthält, die wir an der Jagd so schätzen: Den größten Teil des Bildes und zugleich die zentrale Bildmitte nehmen einige Kästen ein, gut gefüllt mit Wiener und Bockwürsten, hergestellt aus selbst erlegtem Wildbret. Das passt, denn für viele Weidmänner steht bekanntlich die Gewinnung von lecker Fleisch und Wurst aus garantiert artgerechter Haltung im Mittelpunkt ihres Tuns. Für manche auch nicht ganz unwichtig: Die Freude an der Trophäe, im Bild vermittelt (und in diesem Kreis zu Recht etwas an den Rand gerückt) durch das Haupt des Eissprossenzehners auf der Ladefläche. Die Arbeit mit den Hunden, für viele das beste an der Jagd, stellt sehr überzeugend der betagte Dachsbrackenrüde in der Garageneinfahrt dar. Doch damit nicht genug: Auch die gepflegte Geselligkeit findet in der durchdachten Komposition adäquaten Ausdruck durch einige Kästen Bier am linken Bildrand.

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Mecklenburg-Vorpommern: Aus Seuchenschutzgründen Jagd auf Rabenvögel in Großschutzgebieten

Auf der Jahreshauptversammlung des LJV Mecklenburg-Vorpommern am Samstag in Linstow hat Landesumweltminister Till Backhaus (SPD) angekündigt, dass wegen des Vordringens der Afrikanischen Schweinepest (ASP) die Jagd auf Nebelkrähen, Raben und Elstern in Großschutzgebieten freigegeben werden soll. Auch die Prädatorenbejagung, also der in den Schutzgebieten bislang verpönte Abschuss von Füchsen und Waschbären, soll Backhaus zufolge ermöglicht werden. Desweiteren forderte Backhaus die Jägerschaft auf, die Schwarzwildbejagung an der Grenze zu Polen zu intensivieren und Jagdreisen nach Litauen, Ostpolen und Weißrussland abzusagen, um die Verbreitung der ASP nicht zu begünstigen.

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