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Ministerium: A20-Rehe sollen vertrieben werden.

Noch vor dem langen Pfingstwochenende sollen die Rehe an der Bundesautobahn A20 im wörtlichen Sinne aus dem Verkehr gezogen werden, verkündet das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern. Das Ministerium hat dafür in den vergangenen Tagen in enger Zusammenarbeit mit Wildbiologen, Jägern sowie mit Vertretern des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern und der zuständigen Autobahnmeisterei alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, heißt es. Mit einer Wärmebildkamera sollen der aktuelle Standort der Tiere aufgespürt, die Wildschutzzäune geöffnet und die Rehe auf das freie Feld hinaus dirigiert werden. Dafür wird der Autobahnabschnitt zwischen Dummerstorf und Sanitz am morgigen Mittwoch ab 9 Uhr für mehrere Stunden gesperrt.

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Mecklenburg-Vorpommern: Sechs Rehe beschäftigen zwei Ministerien

In Mecklenburg-Vorpommern halten sechs Rehe zwei Ministerien auf Trab: Eigentlich sollte am kommendem Samstag die A20 zwischen Dummerstorf und Sanitz (Landkreis Rostock) für etwa drei Stunden voll gesperrt werden, um die Tiere abzuschießen. Seit Anfang 2015 wurde im Verkehrsfunk mehrfach vor Tieren auf der Fahrbahn gewarnt. Die Rehe hatten immer wieder den Wildschutzzaun an einer Anschlussstelle umgangen, direkt am Fahrbahnrand geäst und auch die Autobahn überquert. Auf der wenig befahrenen A20 kam es bislang noch zu keinem Unfall. Doch sicherheitshalber war geplant, die Tiere am Samstag zwischen 11 und 14 Uhr von einem auf einem Räumfahrzeug des Winterdienstes montierten Hochsitz zu erlegen. Nicht nur wegen der Erlegung von einem Kraftfahrzeug aus hätte der Einsatz hätte eine Sondergenehmigung erfordert: Ab 1. Mai hat nur der Rehbock Jagdzeit, die zu diesem Zeitpunkt hochbeschlagenen (Jägersprache für trächtig) Ricken nicht. Doch es regte sich Protest gegen das Vorhaben, auch die Oberste Jagdbehörde erhob Einspruch.

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