Schlagwort-Archive: 2018

Konferenz gegen illegalen Wildtierhandel verabschiedet Massnahmenpaket

BMU sieht Fortschritte beim Kampf gegen den illegalen Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen

Auf einer internationalen Konferenz “Illegal Wildlife Trade Conference: London 2018” haben sich die Teilnehmer auf gemeinsame Maßnahmen gegen den illegalen Wildtierhandel geeinigt. Das teilt das Bundesumweltministerium (BMU) mit. Die Konferenz war die vierte ihrer Art und fand vom 11. bis 12. Oktober 2018 auf Einladung der britischen Regierung und des Königshauses statt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Ich freue mich, dass in London weitere konkrete Verabredungen getroffen wurden, die dem illegalen Wildtierhandel den Kampf ansagen. Dass sich jetzt auch Banken, Tourismus- und Transportunternehmen engagieren zeigt: Der illegale Artenhandel ist klein Blümchenthema, hier geht es um organisierte Kriminalität, die ganze Länder destabilisiert. Die Bundesregierung wird ihr hohes Engagement beibehalten. Wir zählen international zu den größten Geldgebern und unterstützen entsprechende Projekte mit etwa 200 Millionen Euro.“

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Putzt die Läufe – es geht wieder los!

Am 05. September startet die DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen 2018. Auf dem Schießstand Hartheim-Bremgarten in Baden-Württemberg werden sich rund 600 Jägerinnen und Jäger in ihrer Treffsicherheit messen.

In einer Woche ist es wieder soweit: es knallen die Büchsen, es rauchen die Flinten und es fliegen die Hülsen. Die DJV-Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen findet in diesem Jahr auf dem Schießstand Hartheim-Bremgarten der Jägervereinigung Freiburg statt. Es werden rund 600 Schützinnen und Schützen erwartet, die ihre Leistungen an Flinte, Büchse und Kurzwaffe unter Beweis stellen.

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Sachsen-Anhalt: Rekordstrecke beim Schalenwild

Knapp 109.000 Stücken Schalenwild erlegt – Streckenergebnis des Jagdjahres 2017/18 erneut angestiegen

Insgesamt wurde von den rund 12.100 Jägern in Sachsen-Anhalt im Jagdjahr 2017/18 ein Ergebnis von 108.951 Stücken Schalenwild (Rot-, Dam-, Muffel-, Reh- und Schwarzwild) erreicht. Dieses Ergebnis liegt mit 7.670 Stücken über dem des letzten Jagdjahres und ist die höchste Strecke die jemals in Sachsen-Anhalt erreicht wurde. Der deutliche Anstieg dieser hohen Jagdstrecke wird ausschließlich durch den Streckenzuwachs beim Schwarzwild geprägt.

Staatssekretär dankt der Jägerschaft

Angesichts dieses Ergebnisses lobte Landwirtschaftsstaatssekretär Dr. Ralf-Peter Weber die Jägerinnen und Jäger: „Ich freue mich außerordentlich über dieses Rekordergebnis und danke allen Jägerinnen und Jägern im Land. Der Streckenzuwachs beim Schwarzwild ist beeindruckend. Sie sind Ihrer Verantwortung nachgekommen und haben dazu beigetragen, den Schwarzwildbestand zu senken. In Zeiten der drohenden Afrikanischen Schweinepest ist dies ein wichtiger Beitrag zur Seuchenprävention.“

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Brandenburg: Umweltministerium legt Entwurf des neuen Wolfsmanagementplans vor

Fünf Handlungsansätze für den Umgang mit dem Wolf in der Kulturlandschaft

Das Brandenburger Umweltministerium hat den Entwurf des neuen Wolfsmanagementplans erarbeitet und wird diesen Anfang September mit Naturschutz- und Landnutzerverbänden erörtern. Der Plan ist als Arbeitsinstrument gedacht. Auf der Basis der derzeit geltenden Rechtslage enthält er Informationen über Angebote der Beratung/ Information/ Aufklärung, zum Monitoring zum Wolf, über die Maßnahmen der Prävention und des Schadensausgleiches für gerissene Weidetiere sowie zum Umgang mit Wölfen mit auffälligem Verhalten. Informationen über Fördermöglichkeiten in der Wolfsprävention und für Schadensausgleichregelungen sowie die Regelungen im Umgang mit Problemwölfen, umfasst. Er enthält die entsprechenden Richtlinien und Verordnungen, nennt Ansprechpartner, Telefonnummern und Adressen. Der Plan ist kompakt und auf die wesentlichen Elemente konzentriert, eben anwendungsorientiert.

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DJV veröffentlicht Jahresbericht

Informieren und Verantwortung zeigen – Felle aus nachhaltiger Nutzung, Afrikanische Schweinepest und der Wolf: Wie vielschichtig die Verbandsarbeit ist, zeigt der aktuelle Jahresbericht des Deutschen Jagdverbandes.

Anlässlich des Bundesjägertages 2018 hat der Deutsche Jagdverband (DJV) heute in Bremen seinen neuen Verbandsbericht vorgestellt. 82 Seiten dokumentieren die Schwerpunktthemen des Jagdjahres 2017/18 und die Arbeit des Dachverbandes der Jäger. Im Fokus steht etwa die hochansteckende Virusinfektion “Afrikanische Schweinepest” mit Hinweisen dazu, wie Landwirte Jäger unterstützen können und wie das Tierfund-Kataster im Seuchenfall helfen kann.

Gewinnung und Verwertung von Fellen aus nachhaltiger Nutzung sind ein weiterer Schwerpunkt im Heft. Denn der Bedarf an qualitativ hochwertiger Ware aus nachhaltiger Jagd steigt: Die Fellwechsel GmbH bietet mit Bälgen von Wild aus heimischen Revieren eine Alternative. Der Bericht nennt Hintergründe zum Sammeln und zum Qualitätsmanagement. Klare Regelungen braucht es auch für den Umgang mit dem Wolf. Der DJV fordert die Politik zum Handeln auf und den Wolf ins Bundesjagdrecht – für ein besseres Qualitätsmanagement.

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Hessen: Landesjägertag 2018 in Fulda – Dissens um Prädatorenbejagung

Im Jahr der Landtagswahl in Hessen sorgten die Themen Jagdverordnung, Schonzeitaufhebung für Prädatoren sowie die Unterstützung bei der ASP-Prävention für reichlich Zündstoff auf dem Landesjägertag. Erfreulich: Für die Grünbrücke an der A45 gäbe es „grünes Licht“ vom Verkehrsminister.

Im Festsaal des Maritim-Hotels begrüßte LJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Ellenberger den Oberbürgermeister der Stadt Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld, die hessische Umweltministerin Priska Hinz, weitere Ehrengäste, sowie alle Jägerinnen und Jäger, die aus ganz Hessen angereist waren. Stellvertretend für alle Unterstützer aus der Jäger- und Gebrauchshundevereinigung Rhön-Vogelsberg e. V. dankte der LJV-Präsident Dr. Rudolf Leinweber für die Ausrichtung der großen jährlichen Hauptversammlung.

Staatsministerin Priska Hinz dankte den Jägerinnen und Jägern für ihre zahlreichen ehrenamtlichen Aktivitäten zur Erhaltung der Biodiversität. „Die ersten Projekte für die Leitarten der Feldflur sind gestartet und ich freue mich, dass wir in diesem Feld so produktiv zusammenarbeiten“, so Ministerin Hinz. Gewinner von solchen Projekten sei sicherlich auch der Feldhase, der nach den Ergebnissen der letzten Zählungen nachhaltig bejagt werden kann.

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Brandenburg: Landesjägertag mit Jägerfest und Landeshegeschau

Am 26. und 27. Mai 2018 findet auf Schloss Diedersdorf der Brandenburger Landesjägertag statt, der als „Jägerfest“ fester Bestandteil im Veranstaltungskalender Brandenburgs ist.
Jagdhornbläsergruppen sorgen für eine besondere Stimmung. Die Jagdhundeschau, angeleitet von der Hundeführerin Alexandra Weibrecht, sowie Greifvogelvorführungen vom Waldhaus Potsdam, begeistern nicht nur die Jägerschaft, sondern lassen auch das Herz des Nicht-Jägers höherschlagen. Bis zu dreißig Kleine Münstlerländer betreten am Sonntag das Festareal, präsentiert von Michael Schmiedel vom Verband für Kleine Münsterländer Vorstehhunde, Landesgruppe Berlin-Brandenburg.

Ein Bühnenprogramm und über dreißig Aussteller bereichern das Jägerfest. Da gibt es erstmals einen Hirschrufer-Wettbewerb und die Kochshow – Wild aus Brandenburg, präsentiert von Daniel Reuner, Flairhotel Reuner. Jagdmaler, Messerschmied, Pfeifendoktor, Holzschnitzer und Präparator zeigen ihr handwerkliches Geschick. Und laden zum Mitmachen ein. Am Sonntag ab 15:30 Uhr heißt es „Vom Hirschfell zum Wildleder – Gerben wie die Indianer“, präsentiert von Elke Eisermann, Wildnisschule Wildpfade.

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Nichts dazugelernt

 

Hurra, wir verblöden: Unbeeindruckt von Expertenwissen und gesundem Menschenverstand führt der Klub Bayerischer Gebirgsschweißhund (KBGS) seine traditionelle, auf “genetische Vereinheitlichung” der Rasse setzende Zuchtstrategie fort.

Auf der Jahreshauptversammlung des KBGS in Suhl am 29.4.2017 ließ sich der Klub von dem renommierten Humangenetiker und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des VDH, Prof. Dr. Jörp Epplen beraten. Der Vereinsvorsitzende und vor allem auch der Zuchtwart seien “durch den Vortragsinhalt und die Aussagen etwas durcheinander geschüttelt” worden, berichtete Epplen im Interview mit JAWINA, in dem der Genetikexperte sich mit deutlicher Kritik nicht zurückhielt: Von “verbrecherischen Zuchtstrategien” war sogar die Rede. Schon damals argwöhnten Insider, dass sich die Vereinsoberen von Fachwissen und Sachkenntnis nicht irritieren lassen würden: “Lass den mal reden, wir wissen schon, wie es richtig ist: So, wie wir es immer gemacht haben”, sei die Devise. Die aktuelle Verpaarungsliste des KBGS liefert einen geradezu erschütternden Beleg für diese These.

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Lernort Natur auf der Bildungsmesse didacta

Jägerinnen und Jäger zeigen auf der Bildungsmesse didacta in Hannover die faszinierende Vielfalt der Naturpädagogik. Es darf gestaunt und mitgewerkelt werden.

Es gibt etwas zu erleben, wenn Jägerinnen und Jäger vom Deutschen Jagdverband (DJV) mit der Initiative Lernort Natur auf die Bildungsmesse didacta kommen: Vom 20. bis 24. Februar zeigen sie in Hannover, wie mit jagdlicher Naturpädagogik ein fächerübergreifender Unterricht lebendig und spannend gestaltet werden kann. Lernort Natur ist Partner der landwirtschaftlichen Gemeinschaftsschau „Landwirtschaft und Ernährung erleben lernen” in Halle 11, Stand A 36. Die ehrenamtlich aktiven Jägerinnen und Jäger sind fachlich und pädagogisch geschult. Die Naturpädagogen Wolfgang Ritzke aus Goslar und Yvonne Scheffel-Schulz aus Jaderberg demonstrieren die Arbeit mit Naturmaterialien: Sie zeigen, was mit einfachen Mitteln alles hergestellt werden und wie man damit Unterricht machen kann.

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