Schlagwort-Archive: 2015/2016

Rekordverdächtig: Jagdstatistik für 2015/16

DJV stellt Jagdbilanz für das Jagdjahr 2015/16 vor. Besonders viele Tiere im langjährigen Vergleich haben die Jäger in Deutschland von Reh, Rothirsch, Damhirsch erlegt. Die Pflanzenfresser profitieren von den optimalen Lebensbedingungen. Das Jagdergebnis für Wildschweine ist sogar das dritthöchste seit Beginn der Aufzeichnungen.

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat die Statistik für das abgelaufene Jagdjahr 2015/16 (1. April bis 31. März) veröffentlicht. Demnach haben Deutschlands Jäger im Vergleich zum Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre mehr Damwild (plus 1,2 Prozent), mehr Rehwild (plus 3,6 Prozent) und mehr Rotwild erlegt (plus 8,6 Prozent). Mit den steigenden Abschusszahlen leisten die Jäger einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Ohne Jagd würden die Populationen der Pflanzenfresser Rehwild, Damwild und Rotwild ungebremst anwachsen – mit verheerenden Folgen für Land- und Forstwirtschaft. Hauptgründe hierfür sind das dauerhaft milde Klima und das gute Nahrungsangebot im Wald und auf landwirtschaftlichen Flächen.

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Sachsen-Anhalt: Zehn Wolfsrudel und drei Wolfspaare

Monitoringbericht 2015/2016 vorgestellt

Seit im Jahr 2008 Wölfe in Sachsen-Anhalt wieder heimisch geworden. sind, nimmt ihr Bestand zu. Der Bestandstrend ist weiterhin steigend. Es wurden innerhalb des Monitoringjahres 2015/16 zehn Rudel und drei territoriale Wolfspaare in Sachsen-Anhalt festgestellt. Die Territorien der Rudel bzw. Wolfspaare liegen teilweise im Grenzbereich zu den benachbarten Bundesländern Brandenburg, Niedersachsen und Sachsen. Zum Vergleich: Im Monitoringjahr 2014/2015 wurden sieben Rudel, zwei territoriale Wolfspaare und ein territorialer Einzelwolf nachgewiesen.

Ebenfalls zugenommen hat die Zahl der Welpen. Im Monitoringjahr 2015/16 wurden mindestens 41 Welpen geworfen und erfolgreich aufgezogen. Die Mehrzahl davon wird aus den Elternrudeln im zweiten Lebensjahr abwandern. Insgesamt wurde zum Ende des Monitoringjahres innerhalb der Wolfsterritorien eine Gesamtzahl von 78 Wölfen (2014: 64) aller Altersklassen nachgewiesen. Als Populationsgröße wird europaweit einheitlich die Anzahl erwachsener, geschlechtsreifer Tiere (Alter > 2 Jahre) innerhalb der territorialen Ansiedlungen herangezogen, da nur diese Tiere für die Reproduktion in Frage kommen. Im Monitoringjahr 2015/2016 wurden 31 erwachsene, geschlechtsreife Wölfe innerhalb der Rudel nachgewiesen, im Vorjahr waren es noch 22. Darunter sind neben den Elterntieren der Rudel auch einige ältere Tiere aus früheren Würfen.

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NRW: Streckenrückgang um 97.000 Stück Wild

Umweltministerium legt aktuelle Jagd-Bilanz für Nordrhein-Westfalen vor – Mehr als 879.000 Tiere wurden im Jagdjahr 2015/2016 in NRW erlegt

In Nordrhein-Westfalen sind im letzten Jagdjahr 2015/2016 mehr als 879.000 Tiere von Jägerinnen und Jägern erlegt worden. Dies geht aus der aktuellen Bilanz des NRW-Umweltministeriums zur abgelaufenen Jagdsaison hervor, die auf Grundlage von Meldungen der Unteren Jagdbehörden erstellt wurde. Damit sind rund 97.000 wild lebende Tiere (ohne Berücksichtigung von Katzen, wildernden Hunden, Sumpfbiber, Bisam) weniger als im Jagdjahr 2014/2015 geschossen worden.

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