Schlagwort-Archive: 2015

EM Jagdliches Schießen: Deutsche Schützen erfolgreich

Jäger glänzen mit Einzelleistungen bei Europameisterschaft im Schießen

Gleich mehrmals haben es die deutschen Jäger bei der Europameisterschaft im jagdlichen Schießen in Tschechien auf das Treppchen geschafft: In der Veteranenklasse (über 55 Jahre) belegte Hans-Ludwig Hapke aus Niedersachsen den ersten Platz mit 765 von 800 möglichen Punkten. Platz drei ging an Antonius Wulfers, ebenfalls aus Niedersachsen, mit 747 Punkten. In der Juniorenklasse (unter 21 Jahre) konnte der 18-jährige Hannes Mester (siehe DJV-Interview) aus der Kreisjägerschaft Stade / Niedersachsen den zweiten Platz belegen. Bei den Damen erreichte Ulrike Junge (Niedersachsen) den dritten Platz in der Kombination. “Wir waren sehr erfolgreich bei den Einzelschützen, sind in den Mannschaftsdisziplinen aber leider hinter den Erwartungen zurückgeblieben”, sagte Dr. Torsten Krüger, DJV-Schießleiter, der mit einem vierten Platz in der Gesamtwertung selbst nur knapp den Podest verfehlte. Einen dritten Platz erreichte die Mannschaft im Büchsenschießen.

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DJV-Präsident Hartwig Fischer wiedergewählt

Hartwig Fischer ist heute auf dem Bundesjägertag in Radebeuel/Dresden einstimmig als Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV) bestätigt worden. „Ich danke für dieses Votum. Ich werde mit ganzer Kraft meine zweite Amtsperiode durchführen und den wissensbasierten, praxisorientierten Weg mit der gesamten Jägerschaft weitergehen”, so der DJV-Präsident. Die Delegierten haben noch vier weitere Jäger in ihren Ehrenämtern einstimmig bestätigt: Als Schatzmeister Kurt-Alexander Michael (Präsident LJV Rheinland-Pfalz) und als DJV-Vizepräsidenten Dr. Wolfgang Bethe (Präsident LJV Brandenburg), Dr. Volker Böhning (Präsident LJV Mecklenburg-Vorpommern) sowie Dr. Hermann Hallermann (Vizepräsident LJV Nordrhein-Westfalen).

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Thüringen: SHVD wählt neuen Vorstand

Der Schweißhundeverein Deutschland e.V. (SHVD) hat auf seiner turnusmäßigen Jahreshauptversammlung, die am 31. Mai in Sophienhof im Harz (Thüringen) stattfand, einen neuen Vorstand gewählt. Zugleich feierten die Rüdemänner das 25jährige Bestehen des Vereins. Neuer 1. Vorsitzender ist Tino Fiedler, 2. Vorsitzender wurde Jörg Schubel. Zuchtwartin ist nach wie vor Dagmar Röhler-Scheler, Prüfungswart Dirk Tänzler. Die Delegierten wählten Jana Hörig zur Schriftführerin und Jens-Peter Tzschoppe zum Schatzmeister. “Bei uns kriegt jeder Jäger einen Hund, der Freude an der Hunde- und Schweißarbeit hat”, versprach Tino Fiedler in seiner Antrittsrede als 1. Vorsitzender des SHVD.

Der langjährige 1. Vorsitzende und “Gründungsinitiator” des SHVD, Klaus Richter, wurde nach 25jähriger Vereinsmitgliedschaft unter stehenden Ovationen der Mitglieder zum Ehrenmitglied ernannt. SE

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Hat sich um das Nachsuchen- und Schweißhundewesen verdient gemacht: Nach 25 Jahren im SHVD wurde der langjährige 1. Vorsitzende Klaus Richter unter den stehenden Ovationen der Mitglieder (81 von 275 waren anwesend) zum Ehrenmitglied ernannt. Foto: SE

Beitragsbild: Der neue Vorstand des SHVD (v.l.n.r): Jörg Schubel, Jens-Peter Tzschoppe, Jana Hörig, Dagmar Röhler-Scheler, Tino Fiedler, Dirk Tänzler – und Ehrenmitglied Klaus Richter.

Landesjägertag Brandenburg: Jäger fordern Änderung des Schutzstatus für den Wolf

Jäger fordern Anpassung des Schutzstatus von Biber und Wolf – Bethe schließt erneute Kandidatur aus – Geschäftsführer des Waldbesitzerverbandes vergreift sich im Ton

Am 9. Mai fanden in Potsdam der Landesjägertag Brandenburg und die Delegiertenversammlung des Landesjagdverbandes (LJVB) statt. Die knapp 250 Delegierten des verabschiedeten nach eingehender Diskussion mit überwältigender Mehrheit Ihr aktuelles Positionspapier „Jagen in Brandenburg – Zeitgemäß. Bodenständig. Nachhaltig“. Sie fordern sie unter anderem die Anpassung des Schutzstatus von Biber und Wolf. Kormoran, Nilgans und Nutria sollen ins Jagdrecht überführt und bejagt werden. Darüber hinaus sprechen sich die Jäger für eine umweltverträgliche Umsetzung der Energiewende aus. Windkraftanlagen im Wald lehnen sie derzeit ab. Die Stromerzeugung aus Biomasse müsse enger mit dem Arten- und Naturschutz verzahnt werden.

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DJV-Schießstandordnung und -Schießvorschrift neu aufgelegt

Aktuelle Änderungen im jagdlichen Schießwesen eingearbeitet

Für alle Wettbewerbe im jagdlichen Schießen ist am 1. April 2015 eine neue DJV-Schießvorschrift in Kraft getreten. Die neue DJV-Schießvorschrift mit neuer Schießstandordnung ist als Broschüre aufgelegt und kann ab sofort im DJV-Shop für 2,00 Euro pro Stück bestellt werden. Die Neuauflage der Schießvorschrift im praktischen DIN A6-Format enthält alle Details die Wettkampfschützen kennen müssen, darüber hinaus auch Regelungen zur Verwendung von Wechselchokes und Zulassungsvoraussetzungen von Wettkampfbüchsen. Das komplette Heft wurde übersichtlicher gestaltet. Des Weiteren enthält die Schießvorschrift jetzt die komplett überarbeitete DJV-Schießstandordnung.

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Mecklenburg-Vorpommern: Kormoranbestand gegenüber Vorjahr um 30% gestiegen

Im Mecklenburg-Vorpommern ist der 6. Kormoranbericht erschienen, herausgegeben vom Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie (LUNG). Der Bericht enthält unter anderem aktuelle Informationen zur Entwicklung des Kormoranbestandes in Mecklenburg-Vorpommern, zu allgemeinen Trends in Deutschland und im Ostseeraum sowie zu Aktivitäten zur Abwehr von Kormoranschäden. Im Jahr 2014 brüteten in Mecklenburg-Vorpommern dem Bericht zufolge 12.338 Kormoranpaare in insgesamt 17 Brutkolonien. Der Brutbestand ist damit im Jahr 2014 gegenüber dem Vorjahr um ca. 30 % gewachsen und erreichte in etwa das Niveau aus den Jahren 2006 und 2007, liegt aber dennoch deutlich unter den Höchstwerten von 2008 (14.375 BP) und 2009 (13.360 BP). Die derzeitigen Veränderungen betrafen vor allem die Küstenkolonien; der Brutbestand im Binnenland unterliegt seit Mitte der 1990er Jahre hingegen nur geringen Schwankungen.

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Feldhase ist Wildtier des Jahres 2015

Die Mitglieder der Schutzgemeinschaft Deutsches Wild (SDW) haben den Feldhasen zum Tier des Jahres 2015 gewählt. Zum zweiten Mal nach 2001 erhielt der Feldhase die meisten Stimmen. Der Feldhase sei eine der prominentesten Wildarten, heißt es auf der Internetseite der SDW, sicher nicht zuletzt, da er als Kultfigur das Osterfest wesentlich beeinflusse. Der Feldhase zähle zu den Charakterarten der mitteleuropäischen Kulturlandschaft,  die Populationsentwicklung verläuft seit Jahrzehnten, insbesondere seit den 1970er Jahren, in weiten Teilen des europäischen Besiedlungsraumes negativ.

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